3.6

Stell dir vor, dass ich dich liebe

von Jennifer Niven

Format:Softcover

Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein”Hey Baby“ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein. Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?

Romance
464 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2017-06-22

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Aktuelle Rezensionen(5)

3.6(29 ratings)
Rezension von

Richtig süßes Buch! Ich hab mich sehr in der Protagonistin wiederfinden können und fand es herzallerliebst.

Diana Rezension von Diana

Im Rahmen der Leserunde auf Lovelybooks habe ich das Buch „Stell dir vor, dass ich dich liebe“ gelesen. Bereits das erste Buch „All die verdammt perfekten Tage“ der Autorin konnte mich überzeugen, so das ich auf dieses Buch recht gespannt war. Der Einstieg war auf jeden Fall einfach. Wir lernen den Protagonisten Jack kennen und werden gleich mit seiner Krankheit konfrontiert. Er kann keine Gesichter erkennen und daher ist es schwer für ihn zu wissen wer gerade vor ihm steht. Unsere zweite Protagonistin ist Libby. Sie war Amerikas dickster Teenager und hat nun mittlerweile ihr Gewicht reduziert. Sie war belastet von Panikattacken und hatte einen schweren Verlust zu verkraften. Mit Essen hatte sie dies versucht zu verarbeiten. Es ist ihr erster Tag an der High-School, nach langer Zeit und privaten Unterricht. Sie will es allen zeigen. Natürlich eckt sie noch immer an, doch sie ist selbstbewusster geworden und schlagkräftig noch dazu. Ich möchte euch gar nicht so viel über den Inhalt erzählen, das Buch solltet ihr schon selbst lesen. Man ist sofort drin im Buch gewesen, so erging es zumindest mir. Die Seiten flogen nur so dahin, die Kapitel waren immer recht kurz gehalten, so dass man immer noch schnell ein weiteres lesen konnte. Diese wechselten sich zwischen Jack und Libby ab. Man erhält so jeweils Einblick in die Gefühle und Gedanken des jeweiligen Protagonisten. Der Schreibstil hat mir auch bei diesem Buch wieder sehr gefallen. Das zur Seite legen viel einfach schwer. Das Thema fand ich ebenfalls recht interessant. Sei es Jacks Gesichtsblindheit, von dem ich so noch nicht gehört habe. Auch das Thema Mobbing war hier groß, hatte doch Libby noch immer mir Vorurteilen und fiesen Kommentaren zu kämpfen. Die Story ist so voller Gefühl. Mal ist man mit den Protagonisten wütend, mal würde man sie gerne einfach nur in den Arm nehmen. Oder einfach nur anfeuern und sagen das sie genau alles richtig machen. Auch wenn mir manche Szenen vielleicht ein wenig zu schnell daher kamen, kann ich bei dem Buch eine Leseempfehlung ausgeben.

SandraRezension von Sandra

Libby Strout ist auf den ersten Blick ein ganz normales Mädchen, doch den meisten Amerikanern ist sie besser bekannt als "der fetteste Teenager", denn genau das war Libby vor einigen Jahren. Nach einigen schwierigen und traurigen Monaten, musste man sie aus dem Haus retten. Nun ist Libby erneut an einem Wendepunkt in ihrem Leben, denn endlich darf sie wieder zur Schule gehen. Sie ist gesund, hat abgenommen und fühlt sich bereit. Doch dann taucht Jack auf, und mit ihm gerät alles wieder ins Schwanken. Für mich ist Libby ein unglaublich starker und symphatischer Charakter. Sie vermittelt dem Leser durchweg das Gefühl, dass es nie, also wirklich niemals, darauf ankommt total schlank zu sein und mega sportlich. Viel mehr zählen die inneren Werte und der Blick auf sich selbst. Diese Ansicht vermittelt Libby aber nicht auf plumpe Art, sondern viel mehr mit Charme und starkem Auftreten. Sie steht für das was sie sagt. Für mich ist sie einer der ganz großen Pluspunkte in diesem Buch. Sie ist eine Superheldin der ganzen besonderen Art, und dafür brauch sie noch nicht mal Superkärfte. Neben Libbys Gedanken erhalten wir dank wechselndenen Kapiteln auch Einsicht in die Welt von Jack. Er ist der typische Womanizer und Frauenheld auf der High School. Alle Mädchen mögen ihn und natürlich hat er die obligatorische On-Off-Beziehung mit der wunderhübschen Caroline. Das Problem ist nur, Jack weiß gar nicht ob Caroline wirklich so hübsch ist, denn er ist gesichtsblind. Dieses Geheimnis trägt er schon ewig mit sich herum, noch nicht mal seine Eltern wissen davon. Und in dem Moment, wo man als Leser merkt, dass Jacks Fassade komplett gepsielt ist, und er im Inneren ganz anders ist, da wird auch er für uns zu einem kleinen Helden. Die Geschichte ist dann eher schon typisch Contemporary, inklusive Gruppenbildungen an Schulen, fiesn Aktionen der "coolen" Mitschülern und dem ein oder anderem kuriosen Lehrer. Und dennoch ist "Stell Dir vor, dass ich Dich liebe" etwas besonderes. Die Mischung aus Protagonistenstärke, Setting und Schreibstil macht das Buch zu einem kleinem Highlight und lässt den Leser sowohl Schmunzeln als auch Tränen vergießen. Und wie könnte man auch nicht, wenn man doch bedenkt, was für ein Päckchen Libby mit sich trägt, und wie sie an sich selbst festhält, egal was alle Anderen sagen! Wie schon der Vorgängerroman, konnte mich Jennifer Niven mit ihrer Geschichte überzeugen und gefangen nehmen. Fazit: "Stell Dir vor, dass ich Dich liebe" handelt eigentlich von der Superheldin Libby, die versucht die Welt zu retten, und zwar vor der Engstirnigkeit. Das Jack dabei auch endlich lernt, sich selbst zu akzeptieren, verdankt er eigentlich nur ihr! Ein Buch, dass berührt, beschäftigt und den Leser zum Lachen bringt. Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen: "Du bist erwünscht!".

MarciaRezension von Marcia

Die Geschichte Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen, weil sie so herzzereißend schön und charmant ist. Ich habe mich Seite für Seite mehr in die Geschichte verliebt und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Jennifer Niven hat eine hochemotionale Geschichte geschrieben, die den Leser mit auf eine Achterbahn der Gefühle nimmt und ihn lachen und weinen lässt. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und mitgefühlt und war komplett in der Geschichte gefangen. Im Gegensatz zu anderen Büchern passiert hier vielleicht nicht unbedingt viel, aber hier geht es mehr um die Entwicklung der beiden Charaktere und um ihre außergewöhnliche Beziehung. Ich bin der Meinung, dass diese Geschichte jedem Leser so vieles mit auf den Weg gibt und vielleicht sogar das Denken mancher Menschen beeinflussen kann. Und das ist doch eigentlich, was eine außergewöhnliche Geschichte ausmacht, oder? Diese Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite perfekt und man muss sie einfach lesen, um zu verstehen, warum sie so phänomenal ist. Dies ist eine Geschichte, die wirklich jeder gelesen haben sollte und die ich mir auch sehr gut als Schullektüre vorstellen könnte. Die Charaktere Ich durfte selten so liebenswerte Charaktere in einem Buch kennenlernen wie Libby und Jack. Diese beiden sind etwas ganz Besonderes und es fällt mir wirklich schwer meine Liebe für diese beiden in Worte zu fassen. Libby ist wahrscheinlich die stärkste Protagonistin, die ich jemals in einem Buch kennengerlernt habe. Sie ist übergewichtig, aber lässt sich davon nicht unterkriegen. Sie ist mutig und selbstbewusst und geigt den Menschen in ihrer Umgebung schon mal ordentlich die Meinung, wenn es sein muss. Die Entwicklung, die sie im Laufe der Geschichte macht ist mehr als bewundernswert und ich würde sie schon fast als Superheldin ohne übernatürliche Fähigkeiten bezeichnen. Libby ist einfach unglaublich liebenswert und ich bin der festen Überzeugung, dass es keine Person auf diesem Planeten gibt, die sie nicht mögen würde! Deswegen kann ich nur sagen: Libby for President! Jack scheint auf den ersten Blick ein beliebter Footballspieler zu sein, dessen größtes Problem es ist, wenn er mal wieder Stress mit seiner wunderschönen Freundin hat, aber das ist alles nur Fassade. Jack leidet an "Prosopagnosie" auch als Gesichtsblindheit bekannt. Selbst seine Familienmitglieder sind ihm jedes Mal aufs Neue wieder fremd, wenn er ihnen begegnet. Aber das alles verheimlicht er vor all seinen Mitmenschen. Doch dann lernt er Libby kennen und sein ganzes Leben stellt sich von einem auf den anderen Moment auf den Kopf. Jack war mir im ersten Moment ehrlich gesagt gar nicht mal so sympathisch, da ich ihn einfach nicht einschätzen konnte, aber im Laufe der Geschichte habe ich ihn richtig kennen- und auch lieben gelernt. Er ist ein wundervoller Mensch, auch wenn er den Menschen das manchmal weniger zeigt. Der Schreibstil Die Geschichte wird aus der personalen Ich-Perspektive von Libby und von Jack erzählt. Die beiden wechseln sich jeweils kapitelweise ab und erzählen beide auf ganz eigene Art und Weise ihre Geschichte. Der Schreibstil ist sehr persönlich und sehr glaubhaft, denn ich hatte wirklich das Gefühl, dass die beiden genau diese Worte wählen würden, um die Geschichte zu erzählen. Die Autorin schafft es mit ihren Worten ehrliche Gefühle zu transportieren und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Es ist wirkliche ein wahres Talent, wenn man Leser nur mit seinen Worten zum Weinen bringen kann, weil man sie so in den Bann der Geschichte zieht und sie so mit den Charakteren mitfühlen lässt Die Gestaltung Das Cover dieses Buches ist ein wahres Meisterwerk, das ich mir immer und immer wieder anschauen kann. Allein, dass es Pink ist, hätte für mich schon als Kaufgrund gereicht, aber es ist mit so viel Liebe zum Detail erstellt worden und, als ich dann gesehen habe, dass da "Jennifer Niven" draufsteht, war für mich klar, dass ich es mitnehmen muss. Die Wahl des Titels gefällt mir auch unheimlich gut, da er einfach sehr gut zur Geschichte passt und den potentiellen Käufer neugierig auf die Geschichte macht. Mein Fazit "Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven ist auf jede erdenkliche Art und Weise einfach perfekt. Dieses Buch gibt dem Leser so viel mit auf den Weg und hat vielleicht sogar die Macht das Handeln mancher Menschen zu verändern. Ich kann meine Liebe für dieses Buch gar nicht in Worte fassen. Man muss es einfach lesen und von der ersten bis zur letzten Seite lieben. Dieses Buch ist definitiv nicht nur was für Jugendliche, sondern für alle Menschen, die gerne ehrliche und emotionale Geschichten lesen.

Neymar JrRezension von Neymar Jr

Im Rahmen der Leserunde auf Lovelybooks habe ich das Buch „Stell dir vor, dass ich dich liebe“ gelesen. Bereits das erste Buch „All die verdammt perfekten Tage“ der Autorin konnte mich überzeugen, so das ich auf dieses Buch recht gespannt war. Der Einstieg war auf jeden Fall einfach. Wir lernen den Protagonisten Jack kennen und werden gleich mit seiner Krankheit konfrontiert. Er kann keine Gesichter erkennen und daher ist es schwer für ihn zu wissen wer gerade vor ihm steht. Unsere zweite Protagonistin ist Libby. Sie war Amerikas dickster Teenager und hat nun mittlerweile ihr Gewicht reduziert. Sie war belastet von Panikattacken und hatte einen schweren Verlust zu verkraften. Mit Essen hatte sie dies versucht zu verarbeiten. Es ist ihr erster Tag an der High-School, nach langer Zeit und privaten Unterricht. Sie will es allen zeigen. Natürlich eckt sie noch immer an, doch sie ist selbstbewusster geworden und schlagkräftig noch dazu. Ich möchte euch gar nicht so viel über den Inhalt erzählen, das Buch solltet ihr schon selbst lesen. Man ist sofort drin im Buch gewesen, so erging es zumindest mir. Die Seiten flogen nur so dahin, die Kapitel waren immer recht kurz gehalten, so dass man immer noch schnell ein weiteres lesen konnte. Diese wechselten sich zwischen Jack und Libby ab. Man erhält so jeweils Einblick in die Gefühle und Gedanken des jeweiligen Protagonisten. Der Schreibstil hat mir auch bei diesem Buch wieder sehr gefallen. Das zur Seite legen viel einfach schwer. Das Thema fand ich ebenfalls recht interessant. Sei es Jacks Gesichtsblindheit, von dem ich so noch nicht gehört habe. Auch das Thema Mobbing war hier groß, hatte doch Libby noch immer mir Vorurteilen und fiesen Kommentaren zu kämpfen. Die Story ist so voller Gefühl. Mal ist man mit den Protagonisten wütend, mal würde man sie gerne einfach nur in den Arm nehmen. Oder einfach nur anfeuern und sagen das sie genau alles richtig machen. Auch wenn mir manche Szenen vielleicht ein wenig zu schnell daher kamen, kann ich bei dem Buch eine Leseempfehlung ausgeben.

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