4.0

Smoke of Blade. Das Reich der silbernen Nacht (Scepter of Blood 3)

von Lexy v. Golden

Format:Softcover
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Ein Fluch und eine ProphezeiungDie Dämonenwelt Nŏsfera steht kurz vor ihrem Untergang. Ihre einzige Rettung scheint ausgerechnet Sóley zu sein, die noch vor Kurzem in der magielosen Welt lebte und nun mit ihrem inneren Dämon um Menschlichkeit ringt. Dabei hat Sóley ganz andere Sorgen, denn ihre beste Freundin wird von der Verlorenen Familie gefangen gehalten. Deren Mitglied Aicyard unterbreitet ihr ein Angebot: Sie werden ihre Freundin gehen lassen, wenn sich Sóley im Austausch an ihn bindet. Aber wie soll sie zustimmen, wenn sie bereits dem Sacar der Nachtschatten Chester versprochen ist, den sie bedingungslos liebt und auf dem noch immer ein Fluch lastet? Und wem kann sie wirklich vertrauen, wenn nicht einmal Chester bereit ist, ihr die ganze Wahrheit über ihr Schicksal zu verraten? Während die Dämonen auf die Erfüllung einer geheimnisvollen Prophezeiung warten, läuft Sóley endgültig die Zeit davon … Stell dich deinem Schicksal.

Romance
Softcover
Erschienen an: February 26, 2024

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Aktuelle Rezensionen(3)

4.0(22 ratings)
JennyRezension von Jenny

https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/07/08/scepter-of-blood-3-smoke-of-blade-das-reich-der-silbernen-nacht/ Mit dem dritten Band der „Smoke of Blade“-Reihe kommt Sóleys Geschichte zu einem Abschluss – zumindest auf dem Papier. Was als fesselnde Mischung aus Dark Fantasy, Romantik und Coming-of-Age begann, versucht nun, die vielen offenen Fäden zusammenzuführen. Leider gelingt das nicht in allen Punkten überzeugend. Obwohl das Buch mit starken Emotionen, einem stimmungsvollen Setting und einem vertraut intensiven Schreibstil aufwarten kann, lassen vor allem fragwürdige Entscheidungen in der Handlung und bei der Figurenentwicklung einige Kritikpunkte zurück. Die Handlung setzt direkt nach dem Ende des zweiten Bandes an – ohne große Verschnaufpause. Die Welt Nŏsfera steht vor dem Abgrund, und die Verantwortung für ihr Schicksal liegt ausgerechnet auf Sóleys Schultern, die sich selbst noch immer nicht in dieser Welt zu Hause fühlt. Der Einstieg wird mit einer dramatischen Anfangsschlacht eingeleitet, die jedoch eher überhastet und unnötig wirkt. Statt Spannung aufzubauen, wirkt sie inszeniert und dramaturgisch schwach – ein Einstieg, der leider mehr Fragen aufwirft als Lust auf das Finale macht. Im weiteren Verlauf folgt die Geschichte einem emotionalen und konfliktreichen Kurs: Sóley muss sich zwischen zwei Männern, zwei Versprechen und zwei Welten entscheiden. Aicyards überraschendes Angebot bringt neue moralische Konflikte ins Spiel, die aber nicht immer gut ausgearbeitet wirken – insbesondere, da seine Motivation und Entwicklung nur schwer nachvollziehbar sind. Auch Chesters Rolle bleibt ambivalent. Dass er angeblich einen langfristigen Plan verfolgt haben soll, spürt man im Text kaum – vor allem nicht in jenen Momenten, in denen er dem Tod nahe ist und dennoch völlig zufrieden wirkt. Sein Handeln bleibt für Leser:innen oft unerklärlich und wirkt eher wie ein erzählerischer Trick, um das Ende herbeizuführen. Auch das letzte Drittel des Buches, in dem die Prophezeiung endlich eine zentrale Rolle spielt, wirkt etwas überhastet. Die Lösung des großen Konflikts erscheint zu einfach und passiert eher durch äußere Umstände als durch aktives Handeln der Protagonist:innen. Gerade in einem Finalband hätte man sich mehr Substanz und Konsequenz gewünscht. Sóley hat im Verlauf der Reihe eine deutliche Entwicklung durchgemacht, doch gerade in diesem finalen Band wirkt sie oft überfordert, planlos und von sich selbst entfremdet. Ihre innere Zerrissenheit, der Wunsch nach einem „normalen“ Leben, der Verlust geliebter Menschen – all das sind nachvollziehbare Themen, die leider manchmal nur angedeutet und nicht richtig durchdrungen werden. Erst zum Ende hin findet sie langsam zu sich selbst zurück, doch bis dahin dominiert Unsicherheit, Rückzug und ein gefährlich naiver Umgang mit der Bedrohung um sie herum. Chester, als zentrale männliche Figur, erhält mehr emotionale Tiefe als in den vorherigen Teilen. Seine Liebe zu Sóley wirkt authentischer, und sein Bedürfnis, sie zu beschützen, wird greifbarer. Dennoch bleiben viele seiner Entscheidungen unklar oder konstruiert. Die Nebenfiguren sind ein zweischneidiges Schwert: Während die Freundschaft mit Layla und Adamas konsequent weitergeführt wird, fühlt sich deren erzählerische Relevanz eher schwach an. Besonders Laylas Plot-Twist – dass sie selbst einen Dämon erhalten soll – wirkt wenig durchdacht und wie ein nachträglicher Versuch, sie nochmals ins Rampenlicht zu rücken. Aicyard wiederum erhält mehr Screentime, doch seine emotionale Öffnung und Liebesgeschichte wirken aufgesetzt und nicht organisch gewachsen. Dass Figuren „von den Toten“ zurückkehren, nimmt dem Buch zusätzliche Glaubwürdigkeit. Der Schreibstil bleibt durchweg ein Highlight. Er ist flüssig, emotional und schafft es, sowohl ruhige als auch spannungsgeladene Szenen gut in Szene zu setzen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Geschichte teilweise aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, was dem Leser erlaubt, tief in die Gedanken und Gefühle der Figuren einzutauchen. Das macht viele emotionale Momente, insbesondere zwischen Sóley und Chester, sehr eindringlich. Einzelne Szenen haben starke Wirkung – einige Leser:innen werden hier vermutlich tatsächlich Tränen vergießen. Auch das Worldbuilding bleibt gelungen. Die Dämonenwelt Nŏsfera wird in diesem Band noch einmal plastischer, düsterer und bedeutungsvoller gezeichnet. Der Kontrast zur Menschenwelt ist klar spürbar, was den inneren Konflikt der Hauptfigur unterstreicht. Kritikpunkte Trotz vieler positiver Aspekte krankt der Abschluss der Trilogie an einigen grundlegenden Schwächen: • Die Anfangsschlacht wirkt überflüssig und dramaturgisch unausgereift. • Einige Figuren (besonders Layla, Adamas und Aicyard) scheinen eher „reingedrückt“ als organisch in die Geschichte eingebunden. • Logikfehler oder nicht ausreichend erklärte Wendungen (z. B. Chesters Plan, die plötzliche Rückkehr von Figuren) stören den Lesefluss. • Das Finale wirkt antiklimatisch – die Auflösung kommt zu leicht und lässt die Entwicklung der Hauptfiguren dabei fast nebensächlich erscheinen. Fazit: „Smoke of Blade. Das Reich der silbernen Nacht“ ist ein emotionaler und stilistisch gelungener Abschluss einer mitreißenden Trilogie, der jedoch inhaltlich hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Die starke Atmosphäre, die emotionale Tiefe einiger Szenen und der berührende Schreibstil machen das Lesen durchaus lohnenswert. Dennoch sorgen inkonsequente Entscheidungen, Logikschwächen und ein zu einfach gestricktes Ende dafür, dass das Finale nicht die Kraft entfaltet, die man sich nach zwei spannenden Bänden erhofft hätte. 3 von 5 Sternen!

Valentina StevicRezension von Valentina Stevic

1.5/5⭐️ Das hat mir überhaupt nicht gefallen... Es ist wirklich schade, der erste Band war noch so gut, der zweite Band schon schwächer aber der letzte Teil war wirklich enttäuschend. Das Magiesystem und die Storyline hatten so viel Potenzial aber leider war die Umsetzung nicht meins. Ich fand den Schreibstil wirklich mittelmäßig und teilweise viel zu einfach. Ich habe mich manchmal gefühlt wie auf Wattpad. Die Handlung hat teilweise keinen Sinn gemacht und wenn sie einen Sinn hatte war sie komplett zurchtgelegt. Es hat sich vieles Widersprochen. In einem Moment wird das gesagt und im nächsten passiert genau das was nicht gewollt war. Das Verhalten der Protagonistin war sau komisch teilweise und echt nicht nachvollziehbar. Die Wortwahl mit der die Protagonsten sprachen, hat mir auch gar nicht gefallen. Die Lovestory war sehr platt in dem Teil und für alles gab es ganz einfache Lösungen. Die Plottwists waren nicht wirklich unerwartet. Spannende Szenen wurden ganz kurz und schnell gehalten wobei andere unwichtigere Szenen sehr gezogen wurden. Das Ende war auch teilweise undlogisch und überhastet. Also das Pacing war leider gar nichts für mich. Auch in diesem Teil merkt man meiner Meinung nach wieder sehr, dass Lexi V. Golden haupsächlich Romance schreibt und der Fantasy Schreibstil bei ihr nicht wircklich ausgebaut ist. Es wird alles sehr leicht und schnell gehandhabt wie in einem Liebesroman eben. Das was ich aber schon sagen muss, die ersten 104 Seiten haben mir mega gut gefallen. Hatte sogar kurzzeitig das Gefühl das dieses Buch wieder besser ist als Band 2 aber dann ging es für mich Bergab. Richtig schade, hätte die Reihe wirklich sehr gerne geliebt weil sie wirklich viel Potenzial hatte aber ich glaube die Autorin ist einfach nichts für mich. Ich bin froh die Reihe beendet zu haben aber ich werde keine weiteren Bücher der Autorin lesen, schade :(

MerleRezension von Merle

The last part was really nice. Things happened here where I just thought no, this can't be happening now! This can't be done to me now!!! Ahhh It was very exciting and I love the ending. Overall a very nice demonic series and I just love Soléy and Chester

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