Zwei Britinnen, zwei Deutsche, viermal alleinerziehend und ein großer Kulturclash: Kayla, Tamara, Antje und Nana sind befreundete Mütter, die einander ebenso scharfzüngig kritisieren und bedingungslos unterstützen. In bissig-humorvoll erzählten Episoden folgen wir den Frauen und ihren Kindern durch ihren Alltag, von Kindergeburtstag mit Kokain im Familienbadezimmer bis zum Elternabend mit Crush auf den neuen Klassenlehrer: Britin und Wahl-Berlinerin Nandi erzählt in ihrem ersten Roman von einem Leben unter Deutschen, von den bürokratischen Hürden für Alleinerziehende – und vom Trost, den man an den unmöglichsten Orten findet. Jacinta Nandis Roman Single Mom Supper Club liest sich wie Working Moms meets Fleabag: very british, very zeitgeisty, sehr politisch und sehr, sehr lustig.
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Single Mom Supper Club Roman | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025
von Jacinta Nandi
Zwei Britinnen, zwei Deutsche, viermal alleinerziehend und ein großer Kulturclash: Kayla, Tamara, Antje und Nana sind befreundete Mütter, die einander ebenso scharfzüngig kritisieren und bedingungslos unterstützen. In bissig-humorvoll erzählten Episoden folgen wir den Frauen und ihren Kindern durch ihren Alltag, von Kindergeburtstag mit Kokain im Familienbadezimmer bis zum Elternabend mit Crush auf den neuen Klassenlehrer: Britin und Wahl-Berlinerin Nandi erzählt in ihrem ersten Roman von einem Leben unter Deutschen, von den bürokratischen Hürden für Alleinerziehende – und vom Trost, den man an den unmöglichsten Orten findet. Jacinta Nandis Roman Single Mom Supper Club liest sich wie Working Moms meets Fleabag: very british, very zeitgeisty, sehr politisch und sehr, sehr lustig.
Aktuelle Rezensionen(5)
Hach, das war ein Spaß! Jacinta Nandi trifft mit ihrer Beschreibung eines Haufens wirklich furchtbarer Personen genau meinen Humor. Es wir gelästert, gebumst, gekokst und sich dabei über jedes deutsche Klischee lustig gemacht. Gleichzeitig zeigt das Buch teilweise auf erschütternde Weise das Leiden alleinerziehender Mütter am Patriarchat und ihrem eigenen Klassenstandpunkt auf. Lustig und gesellschaftskritisch, was will man mehr. Einzig schade fand ich ein bisschen, dass sich die Dynamik zwischen den Charakteren, auf der die Geschichte fußt, sich irgendwann erschöpft und dann nichts Neues mehr kommt. 50 Seiten weniger wären daher auch ok gewesen
Ich habe mehrmals laut in öffentlichen Räumen lachen müssen und wurde irritiert angeschaut, mehr will ich doch manchmal nicht von einem guten Buch.
Eigentlich 3,5. Schon sehr unterhaltsam und skurril.
Eigentlich 3,5 Sterne. Es war ganz unterhaltsam, plätschert an manchen Stellen aber vor sich hin. Dafür waren andere Passagen wieder sehr gut gelungen.
Diese Satire ist over the top, badet in Klischees über Berlin, hasst Deutsche und bietet viel Oberflächenspannung. Wer ein intimes Porträt über Single-Mütter oder komplexe Auseinandersetzungen mit Armut, Rassismus und Einwanderung erwartet, sucht sich lieber ein anderes Buch aus. Wer „genervt, aber entertained“ sein will, wer am liebsten zu Poetry Slams geht, wer britischen dark Humor schätzt, ist hier genau richtig. Biestig, gemein, fies - das ist der Vibe.