Empfehlungen basierend auf "Sie kann nicht vergeben"
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von Donna L. Friess
Original Title: "Cry the Darkness", 1993. The story of a child of incest. 316 pp. 4.5 x 7 inches. 1998, Bastei Lübbe, Germany.
von Mona Kasten
Er beugte sich zu mir herunter, bis sein Atem meine Schläfen kitzelte. Eine Tiefe trat in seinen Blick, die ich noch nie zuvor an ihm gesehen hatte. „Ich habe dich schon einmal verloren, a ghrá. Das lasse ich auf keinen Fall ein zweites Mal zu.“ Zwei Monate sind vergangen, seit Emma von den Schatten gezeichnet wurde. Zwei Monate, in denen sie ihr Leben in vollen Zügen genossen hat – wären da nicht verblasste Erinnerungen, die sich immer wieder an die Oberfläche kämpfen. Als ein Abgesandter des Lichthofs es auf Emma abgesehen hat, muss sie sich erinnern. Doch die Wiedersehensfreude mit Gabriel währt nur kurz, denn er scheint verändert. Und auch Emma spürt, dass ihr Inneres von der Begegnung mit der Finsternis geprägt wurde. Können die beiden einander retten, bevor es zu spät ist?
von Yvonne Woon
Die Ereignisse des letzten Sommers haben Renées Leben komplett verändert. Ihre alte Schule musste geschlossen werden, ihre grosse Liebe Dante ist untergetaucht. Seit seinem Kuss schläft sie kaum, ihre Sinne sind abgestumpft und sie sieht reifer und schöner aus - trägt sie einen Teil seiner unsterblichen Seele in sich? An ihrer neuen Schule, dem St. Clemént, wird Renée mit Argwohn betrachtet - ausser von einem Jungen namens Noah. Mit ihm kommt sie dem Geheimnis der Untoten Stück für Stück näher und begibt sich dabei selbst in tödliche Gefahr.
von Celina Weithaas
"Der arme Junge ist dir verfallen. Weiß er, dass du sein Todesurteil unterschreiben wirst?" Klickende Kameras. Vergessene Versprechen. Grausame Geheimnisse. Chrona springt in der Zeit und mit jeder Reise in eine andere Epoche, scheint ihr das eigene Leben mehr zu entgleiten. Um ihr perfektes Bild zu wahren, ist Chrona auf Hilfe angewiesen. Ausgerechnet der Graue Mann unterbreitet Chrona ein Angebot, das sie unmöglich ausschlagen kann.
von Pia Hepke
Irrlichter Was sind eigentlich Irrlichter? Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt? Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln? Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.
von Karen McQuestion
Bestsellerautorin Karen McQuestion erzählt eine herzerwärmende Geschichte von einem Jungen, dem die Angst die Stimme nimmt und der den Mut findet, zu sprechen, als jemand seine Hilfe braucht.Seit dem Tod seiner Mutter ist der neunjährige Logan verstummt. Aus Angst vor seinem gewalttätigen Vater versteckt er sich eines Tages in einem Umzugswagen und landet zufällig in einem kleinen Dorf in den Wäldern von Wisconsin. Ein verlassenes Baumhaus wird zu seiner Zuflucht.Als ein heftiger Sturm tobt, nimmt die ältere einsame Dame Joanne den durchnässten Logan auf, ohne zu wissen, dass sie beide in größter Gefahr sind, denn Logans Vater ist wie im Rausch hinter dem kleinen Jungen her. Aber auch seine geliebte Großmutter Nan ist auf der fieberhaften Suche nach ihrem Enkel.
von D. Reiher
Als mein Smartphone mich zwischen zwei Sekunden in einen Modus der Vibration versetzte, machte ich mir gar nicht erst die M�he, denjenigen um Erlaubnis zu fragen, der mittlerweile die Oberhand �ber mich gewonnen hatte. Ich hob einfach ab.Alex", sagte Linus� Stimme, rasch und panisch. Wo bist du?"Und es wurde noch schwerer.Alex, ich habe versucht, Hoffmann hinzuhalten, aber nachdem er mit Coraline gesprochen hatte, wollte er ... ."Ist schon gut", sagte ich, die Augen auf einen fernen, gr�nen Punkt geheftet. Du hast mir genug Zeit verschafft."Genug Zeit f�r was?", dr�ngte er ohne Atempause. Was zum Teufel treibst du?"Die Welt hinter den Scheiben verschwamm. Du musst etwas f�r mich tun."Es war ein Signal. Und er fing es auf. Nein." Er fl�sterte jetzt. Was immer du vorhast ... . Du hast mir versprochen, dass ... . Bitte. Komm ... einfach nach Hause. Dann k�nnen wir reden."Ich holte rasselnd Luft. Es ist kein zu Hause ohne Cara."Er schwieg in einem pr�genden Schockmoment. Dann ... . Du hast mich belogen", sagte er leise. Du hast von Anfang an gelogen. Du hattest nie vor, zur�ckzukommen. Du hattest nicht mal vor, dich zu melden."Ich versuchte nicht, die Wahrheit anzufechten. Nein."Und ... was jetzt, Alex?" Ich h�rte Tr�nen. Verr�tst du mir zum Abschluss noch, wo ich deinen letzten Willen finden kann? Sagst du mir bitte noch schnell, an wen deine Millionen gehen, wenn sie dich umgebracht haben? Coraline bekommt Dreiviertel und dazu einen Anspruch auf Waisenzahlungen bis zu ihrem siebenundzwanzigsten Lebensjahr?" Aus Tr�nen wurde mehr. Sie ist vier, Alex. Sie ist vier. Sie ist so klein und sie liebt dich mehr als sie in ihrem Alter eigentlich k�nnen sollte. Sie kann nicht beide Eltern an einem Tag verlieren. Wenn du nicht f�r deinen besten Freund umkehren willst, dann tu es f�r deine Tochter." Er keuchte in mein Ohr. Caras Verlust w�rde uns alle zerrei�en. Aber du machst es nicht besser, wenn du jetzt auch gehst. Alex, bitte ... . Du kannst uns das nicht antun."Ehrlich gesagt", sagte Eric neben mir laut genug, um Linus einen dunklen Vorgeschmack auf Kommendes zu geben, kann er das schon." Er entwand mir das Smartphone mit nur einem Griff und hielt es dicht an seine Lippen. Sag auf Wiedersehen. Es war eine sch�ne Zeit mit dir, doch wie alle sch�nen Dinge muss auch das einmal zu Ende gehen. Sei ein Vater f�r das arme kleine M�dchen. Wenn du Gl�ck hast, �bernimmt deine blauhaarige Hure vielleicht sogar die Mutterrolle." Er l�chelte mir grausam zu. Bis dann, Linus. Alex hat sich dieses Mal f�r mich entschieden. Du bist hiermit entfreundet."Ich konnte Linus nach mir schreien h�ren. Alles endete, als Eric sein Seitenfenster nach unten kurbelte und mit einem achtlosen Ruck meine hinf�llige Verbindung zur Au�enwelt durch den Spalt fallen lie�. Wirbelnde R�der rauschten im Schwung knackend �ber etwas Festes, das keine andere Wahl hatte, als unter dem Gewicht zu splittern. Ich reagierte mit keinem Laut auf die Entwicklung. Ich hatte es irgendwo kommen sehen.Eric summte leise vor sich hin, w�hrend er sp�rbar schneller wurde. Er unterbrach sich erst f�r seine Bereitschaft, etwas zu tun, womit ich ebenfalls fest gerechnet hatte.W�rde es dich sehr st�ren, nochmal auf freiwilliger Basis die harmlose Droge zu nehmen, �ber die du dich zuletzt so gefreut hast? Du wei�t. Das Gesetz der Geheimhaltung und so weiter. Albern aber notwendig. Wir tun alles daf�r, damit ihr eure Orientierung verliert. Cara war auf dem Weg noch viel bewusstloser, als du es sein wirst."Ich sprach nicht. Fragte nicht. Ich lie� es einfach geschehen. Ich hatte Eric die Erlaubnis zu dieser Form von Willk�r ausgestellt. Es war noch lange nicht so brutal, wie es werden konnte.Bevor ich nach einer fast gef�hllosen Einnahme meiner Gute-Nacht-Medizin abglitt, mitten in einen Stoff hinein, aus dem Tr�ume gemacht waren, dachte ich an sie.Halte durch, Baby. Halte durch.Ich komme.
von Charmaine Pauls
Als Gabriel meine Tür einschlug, übernahm er meinen Körper und mein Leben. Nie mit Gewalt, sondern immer mit geschickter Manipulation. Er hat mich meiner Unabhängigkeit, meiner Gegenwehr und meiner Kleidung beraubt und mich zu einer Süchtigen gemacht. Meine Sucht ist er. Einmal hatte ich Träume und eine Zukunft. Jetzt habe ich Ängste, Narben und unersättliche Bedürfnisse. Ich bin irreparabel beschädigt, aber wenn ich den gefährlichsten Mann in Johannesburg überleben will, kann ich nicht zulassen, dass er mich zerbricht, denn kaputtes Spielzeug landet auf der Müllkippe.
von Jasmin Welsch
Kim ist sechzehn und liebt Musik. Sie kennt die Bands aus der Gegend, die Clubs in denen sie auftreten und trotzdem hat sie Ash Grey" noch nie live gesehen. Dass sie Talent haben, hat sie gehört, dass sie gut aussehen auch, aber erst als der Leadgitarrist ein Musikgeschäft in der Innenstadt eröffnet, kann sie sich selbst ein Bild machen. Das spontane und viel zu kurze Gitarrensolo des Frontmanns bereitet ihr wohlige Gänsehaut. Felix ist klasse, talentiert und lächelt dieses melancholische Rockstarlächeln. Als er Kim fragt, ob sie seine Band spielen sehen will, verspricht sie zum nächsten Konzert zu kommen. Sie könnte die Vorfreude genießen und die Tagträume die sie von Felix hat, aber das Leben macht ihr einen Strich durch die naive Rechnung. Dass sie riesige Probleme mit sich herumschleppt, hat das Mädchen lange ignoriert und kaum jemanden erzählt, aber ausgerechnet jetzt, droht sie von ihren Ängsten erdrückt zu werden. Bald hat Kim kein Dach mehr über den Kopf. Wohin sie gehen soll weiß sie nicht, nur dass sie nicht auf der Straße enden will. Warum ihre Mutter sie nicht mehr liebt ist kompliziert, aber im Grunde egal, weil sie keinen Einfluss darauf hat. Was Kim bleibt ist die Musik und ein fürsorglicher Felix, der zuerst nicht weiß, wie er dem müden, blassen Mädchen helfen kann. Kim redet nicht gerne über ihr Leben, nicht über ihre Mutter, oder Jens, den Felix vielleicht sogar kennt. Wenn der hübsche Ash Grey Frontmann erfährt, was zwischen ihr und ihrem Ex-Freund vorgefallen ist, ekelt er sich bestimmt. Kim will Felix nicht verlieren, aber sie ist nicht gut genug für ihn, also ist es vielleicht besser wenn er sein Angebot zurückzieht und sie nicht bei ihm einzieht.