Die Selbstbetrachtungen schildern in zwolf Buchern die Jugendentwicklung von Mark Aurel sowie den Einfluss seiner Lehrer und Verwandten. Das Werk enthalt eine Fulle von Aphorismen uber sein Leben und seine stoische Weltanschauung. Briefe an seinen Lehrer Cornelius Fronto sowie Erlasse und Verordnungen aus seiner Regierungszeit flossen ebenfalls in die Selbstbetrachtungen ein. Inhalt: Im ersten Band teilt Mark Aurel einiges uber seine Verwandten, Lehrer und Freunde sowie ihren Einfluss auf die Entwicklung seiner geistigen Haltung mit. Die Kerngedanken der Aphorismensammlung der nachfolgenden Bucher sind die Furchtlosigkeit vor dem Schicksal und dem Tod, die Ergebung in die Allnatur, Selbstachtung, Bescheidenheit und Toleranz gegenuber den Fehlern anderer. Obwohl Mark Aurel bereits angefuhrte Gedanken oftmals in kaum abgewandelter Form wiederholt, sie lediglich mit neuen Beispielen und Metaphern hinterlegt, so zeugen die knapp ausgefuhrten Gleichnisse doch von seiner groen Geisteskraft. Prunk und Bequemlichkeit verachtend verbrachte Mark Aurel sein Leben in den Feldlagern seiner Legionen in Pflichterfullung und Sorge um das Reich. Er verfolgte eine Reformpolitik der kleinen Schritte, abseits des platonischen Idealstaats, wie er in den Selbstbetrachtungen verdeutlichte. Seine stoische Haltung beweist sich selbst im Angesicht des Todes; so lautet der letzte Satz seiner Selbstbetrachtungen: Geh also heiter aus dem Leben; denn der, der dich entlasst, tut es heiter.
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Selbstbetrachtungen
von Marc Aurel
Die Selbstbetrachtungen schildern in zwolf Buchern die Jugendentwicklung von Mark Aurel sowie den Einfluss seiner Lehrer und Verwandten. Das Werk enthalt eine Fulle von Aphorismen uber sein Leben und seine stoische Weltanschauung. Briefe an seinen Lehrer Cornelius Fronto sowie Erlasse und Verordnungen aus seiner Regierungszeit flossen ebenfalls in die Selbstbetrachtungen ein. Inhalt: Im ersten Band teilt Mark Aurel einiges uber seine Verwandten, Lehrer und Freunde sowie ihren Einfluss auf die Entwicklung seiner geistigen Haltung mit. Die Kerngedanken der Aphorismensammlung der nachfolgenden Bucher sind die Furchtlosigkeit vor dem Schicksal und dem Tod, die Ergebung in die Allnatur, Selbstachtung, Bescheidenheit und Toleranz gegenuber den Fehlern anderer. Obwohl Mark Aurel bereits angefuhrte Gedanken oftmals in kaum abgewandelter Form wiederholt, sie lediglich mit neuen Beispielen und Metaphern hinterlegt, so zeugen die knapp ausgefuhrten Gleichnisse doch von seiner groen Geisteskraft. Prunk und Bequemlichkeit verachtend verbrachte Mark Aurel sein Leben in den Feldlagern seiner Legionen in Pflichterfullung und Sorge um das Reich. Er verfolgte eine Reformpolitik der kleinen Schritte, abseits des platonischen Idealstaats, wie er in den Selbstbetrachtungen verdeutlichte. Seine stoische Haltung beweist sich selbst im Angesicht des Todes; so lautet der letzte Satz seiner Selbstbetrachtungen: Geh also heiter aus dem Leben; denn der, der dich entlasst, tut es heiter.
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