Japans Superstar Sayaka Murata ist zurück! Amane stellt mit Entsetzen fest, dass ihre Eltern »kopuliert« haben, um sie zu zeugen, anstatt wie alle anderen die Vorteile künstlicher Befruchtung zu nutzen. Auch wenn ihre Mutter an der alten Welt festhält und das Konzept Liebe verzweifelt verteidigt, will Amane dazugehören in einer Gesellschaft, in der Sex und Romantik fast ganz verschwunden sind. Mit ihrem Mann Saku zieht Amane in die experimentelle Stadt in Chiba, wo auch Männer Kinder in künstlichen Gebärmüttern austragen und sich alle Menschen gleichermaßen um alle Kinder kümmern. Ist das die schöne neue Welt, nach der Amane sich gesehnt hat? Ein überraschender Roman über sexuelle Begierde, künstliche Befruchtung und ein Leben außerhalb sozialer Normen. »Heiter, schräg und on point.« Sally Rooney.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Schwindende Welt Roman
von Sayaka Murata
Japans Superstar Sayaka Murata ist zurück! Amane stellt mit Entsetzen fest, dass ihre Eltern »kopuliert« haben, um sie zu zeugen, anstatt wie alle anderen die Vorteile künstlicher Befruchtung zu nutzen. Auch wenn ihre Mutter an der alten Welt festhält und das Konzept Liebe verzweifelt verteidigt, will Amane dazugehören in einer Gesellschaft, in der Sex und Romantik fast ganz verschwunden sind. Mit ihrem Mann Saku zieht Amane in die experimentelle Stadt in Chiba, wo auch Männer Kinder in künstlichen Gebärmüttern austragen und sich alle Menschen gleichermaßen um alle Kinder kümmern. Ist das die schöne neue Welt, nach der Amane sich gesehnt hat? Ein überraschender Roman über sexuelle Begierde, künstliche Befruchtung und ein Leben außerhalb sozialer Normen. »Heiter, schräg und on point.« Sally Rooney.
Aktuelle Rezensionen(2)
Auf die wundervolle Murata-Art verwirrend und verstörend. Ich bin nicht zu 100% into it gewesen, aber ein schnelles, unterhaltsames Lesevergnügen.
Dass Sayaka Murata die verstörendsten Storys raushaut ist kein Geheimnis, aber bei diesem Roman musste ich tatsächlich schlucken, und das obwohl ich „Das Seidenraupenzimmer“ sehr gerne gelesen habe. Vor allem das Ende hat den vielversprechenden Beginn für mich leider komplett zerstört, aber zurück zum Anfang: Familien im herkömmlichen Sinne gibt es nicht mehr; Ehen werden nur zweckmäßig geschlossen, Liebhaber:innen stammen meist aus der „anderen Welt“ und sind fiktive Figuren, denn nur wenige verlieben sich noch in reale Personen. Kinder werden durch künstliche Befruchtung gezeugt, Sex (vor allem in der Ehe!) ist verpönt und gilt als Relikt längst vergangener Zeiten. Die Protagonistin Amane ist eine der letzten Personen, die natürlich gezeugt wurde und selbst regelmäßig, wenn auch im Geheimen, Sex mit ihren Liebhabern hat. Als sie und ihr Ehemann sich dazu entscheiden, in die fortschrittliche und zukunftsweisende Stadt Experimenta zu ziehen, ging es für mich persönlich mit der Storyline stetig bergab. Der Roman sprengt jegliche Grenzen und nimmt den Lesenden auf eine Reise mit, die alles hinterfragt, was in unserer Welt als „normal“ angesehen wird. Ich fand den Roman wahnsinnig unterhaltsam, gleichzeitig aber auch verstörend und sehr explizit in manchen Szenen. Am Ende driftet die Story aber in eine Richtung ab, die ich ehrlicherweise wirklich ekelhaft fand und weswegen ich leider keine Empfehlung für dieses Buch aussprechen kann, auch wenn die Ausgangssituation nach einer neuen und spannenden Idee einer Dystopie klang. Sehr schade, ich mochte Sayaka Muratas andere Bücher nämlich wirklich gerne! [Danke an Netgalley für das Rezensionsexemplar.]