Empfehlungen basierend auf "Schwarze Tage"
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von Friedrich Dürrenmatt
»Kaiser Romulus Augustus hält das römische Weltreich für unmoralisch und will es als Richter Roms liquidieren, indem er 467 n. Chr. tatenlos die einmarschierenden Germanen erwartet. Germanenfürst Odoaker freilich, ein leidenschaftlicher Hühnerzüchter wie Romulus, hat keinen sehnlicheren Wunsch als sich zu unterwerfen, um zu verhindern, daß die Germanen endgültig ein Volk der Helden werden.«
von Mary Beard
Selbst wer schon mehr als eine römische Geschichte kennt, sollte diese hier unbedingt lesen
von undefined Gaius Iulius Caesar
Erstes Buch Zweites Buch Drittes Buch Viertes Buch Fünftes Buch Sechstes Buch Siebtes Buch Achtes Buch Anmerkungen Literaturhinweise Nachwort
von Michael Sommer
SHOWDOWN IN KARTHAGO - ROMS AUFSTIEG ZUM WELTREICHSommer 216 v.Chr. – der Karthager Hannibal hat in einem strategischen Coup die Alpen überquert und dezimiert in einer Serie von Schlachten die römischen Truppen. Der Name CANNAE, wo mindestens 50 000 Legionäre den Tod gefunden haben, steht wie ein Menetekel über Rom. Droht den Römern ein weiterer dies ater, ein neuerlicher schwarzer Tag? – Doch als die letzte Schlacht der Punischen Kriege geschlagen ist, liegt Karthago in Trümmern, und Rom beginnt seinen Aufstieg zum Weltreich. «Ich habe Angst vor der Zukunft, dass vielleicht einmal ein Anderer unserer Vaterstadt dasselbe Urteil spricht», so soll der Feldherr Scipio im Jahr 146 unter Tränen zu dem Historiker Polybios gesprochen haben, als er in die brennenden Ruinen Karthagos blickte. Er selbst hatte den Befehl gegeben, die antike Metropole, die über Jahrhunderte hinweg den Gang der Geschichte am Mittelmeer maßgeblich geprägt hatte, in Schutt und Asche zu legen. Siebzehn Tage soll Karthago gebrannt haben. Die Stadt wurde damals vollständig zerstört, ihre Stätte verflucht; die überlebenden Bewohner wurden in die Sklaverei verkauft. Seinen Soldaten gestattete der Oberbefehlshaber wegzuschaffen, so viel sie eben tragen konnten. Die Epoche, die mit dem Ausbruch des Ersten Punischen Krieges 264 begann und mit der Zerstörung Karthagos ihren Abschluss fand, ist die dynamischste Phase der Geschichte nicht nur der römischen Republik, sondern der gesamten antiken Mittelmeerwelt. In ihrer machtpolitischen Architektur blieb damals buchstäblich kein Stein mehr auf dem anderen, und auch die innere Struktur der römischen Gesellschaft wandelte sich von Grund auf. Michael Sommer bietet in dem vorliegenden Band nicht nur eine spannende und informative Gesamtdarstellung der Ereignisse, sondern er leuchtet zudem kenntnisreich die Hintergründe dieses Konflikts aus und stellt die Protagonisten und ihre Motive während der verschiedenen Entwicklungsphasen des Konflikts vor. So wird schließlich deutlich, weshalb Rom und die Mittelmeerwelt 264 in eine Periode krisenhafter Beschleunigung eintraten und warum diese mit Roms Triumph und Karthagos Vernichtung endete. Roms Sieg über Karthago – Eine Weichenstellung für unsere westliche Kultur Von einer folgenreichen, welthistorischen Auseinandersetzung Ursachen, Verlauf und Folgen der Punischen Kriege
von James Romm
Als 323 v.Chr. Alexander der Große völlig überraschend im Alter von kaum 33 Jahren in Babylon stirbt, ist sein ganzes Geschlecht – das makedonische Königshaus der Argeaden - dem Tode geweiht. Was sich in den folgenden 25 Jahren an Intrigen und Gewalt, Mord und Krieg abspielt, kann mit jedem Königsdrama Shakespeares mithalten. James Romm beschreibt meisterhaft die dramatischen Ereignisse im Kampf um das Erbe Alexanders. In einer gespenstischen Sterbeszene nimmt Alexander Abschied von seinen engsten Gefährten, die ihm von Jugend auf vertraut waren und mit ihm buchstäblich die Welt erobert hatten. Die Frage, auf wen sein Reich übergehen solle, soll er mit den Worten beantwortet haben: "Auf den Stärksten“. Wer aber der Stärkste ist, muss blutig ausgekämpft werden. Als Resultat dieses Ringens versinkt das riesige Herrschaftsgebilde, das sich über drei Kontinente ausdehnt, in einer nicht enden wollenden Folge von Kriegen. Dabei werden die Familienangehörigen des Toten zu Faustpfändern in den Händen der Diadochen, der ehemaligen Generäle Alexanders, von denen jeder versucht, die gesamte Macht auf sich zu vereinen. In seiner mitreißenden Schilderung der stürmischen Ereignisse und der ebenso leidenschaftlichen wie gewissenlosen Akteure ist dem Autor ein wahres Epos über den Untergang eines Weltreichs gelungen.
von Alex Gough
Vom einfachen Spion zum gefürchteten AssassineKaledonien, 210 n. Chr.: Um den Angriffen lokaler Stämme vorzubeugen, werden römische Spione nach Britannien gesendet – unter ihnen auch Silus. Als er den Stammesführer der Maeatae köpft, möchte Mitkaiser Caracalla diese Heldentat belohnen und nimmt ihn in den Bund der Arcani, einen Geheimbund von Attentätern und Spionen, auf. Fortan muss sich Silus als Assassine inmitten brutaler Konflikte unter Beweis stellen. Doch schon bald beginnt seine uneingeschränkte Loyalität zum Kaiser zu bröckeln.
von Thomas R. P. Mielke
Attila, der Sohn des Hunnenfürsten Mundschuk, kommt im Jahre 409 n. Chr. als Geisel des weströmischen Kaisers nach Rom. Doch er kann fliehen und zu seinem Volk zurückkehren. Jahrzehnte später wird er selbst König der Hunnen sein. Obwohl Attila die dekadente römische Lebensweise zutiefst ablehnt, hat er während seiner Geiselhaft doch gelernt, die Welt auch mit den Augen eines Römers zu sehen. Das macht ihn zu einem idealen Bündnispartner Roms, aber auch zu einem gefährlichen Feind.
von Mary Beard
Verlagsinfo: Von Pompeji, der römischen Stadt am Golf von Neapel, die 79 n. Chr. unter der Asche des Vesuvs begraben wurde, geht eine ungebrochene Faszination aus. Wie kaum eine andere archäologische Statte eröffnet sie Einblicke in das Alltagsleben der Antike. Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise: Nach dem neuesten Kenntnisstand der archäologischen Forschung interpretiert die Autorin die heute noch vor Ort sichtbaren oder in Museen aufbewahrten Überreste der untergegangenen Stadt - und rückt dabei so manches Klischee zurecht, das, zum Mythos erstarrt, die Tatsachen verfälscht. So wird vor dem inneren Auge das Strassenleben Pompejis neu erweckt, der Betrieb in Kneipen, Küchen, Werkstätten, Bordellen und Privathäusern, das Treiben der Politiker, Priester, Wandschmierer, Geldverleiher und Gladiatoren, das Vergnügen in Thermen, Theater und Arena, der schier grenzenlose Kosmos der Wandmalereien sowie die bis heute nicht abgeschlossene Geschichte der archäologischen Erkundung
von Robert von Ranke-Graves
I, Claudius (1934) is a novel by English writer Robert Graves, written in the form of an autobiography of the Roman Emperor Claudius. Accordingly, it includes history of the Julio-Claudian Dynasty & the Roman Empire, from Julius Caesar's assassination in 44 BC to Caligula's assassination in 41 AD. The autobiography of Claudius continues (from Claudius's accession after Caligula's death, to his own death in 54) in Claudius the God ('35). The sequel also includes a section written as a biography of Herod Agrippa, contemporary of Claudius & future King of the Jews. The two books were adapted by the BBC into an award-winning tv serial, I, Claudius.In 1998 the Modern Library ranked I, Claudius 14th on its list of the 100 best English-language novels of the 20th century. In 2005, the novel was chosen by TIME magazine as one of the one hundred best English-language novels from 1923 to present.
von undefined Caesar
»Alea iacta est.« Caesar überschreitet mit seinen Truppen den Rubikon: Der Showdown beginnt.Die Zeit des sich anschließenden Bürgerkriegs zwischen den Anhängern Caesars und der Mehrheit des Senats unter Pompeius beschreibt der Feldherr selbst in den drei Büchern ›Commentarii de bello civili‹. Er endet bei der Entscheidungsschlacht von Pharsalos 48 v. Chr., in der die Senatsmehrheit unterliegt. Der einstige Verbündete und Schwiegersohn Caesars Pompeius flüchtet nach Ägypten und findet dort den Tod. ›De bello civili‹ ist eine zentrale Quelle für das Studium der Geschichte der Römischen Republik.