Schmales Land
von Christine Dwyer Hickey
1950 kommt der junge Michael nach Amerika, ein Sommer am Meer soll den Krieg verblassen lassen. Doch weder die goldenen Dünen noch seine Pflegefamilie lindern Michaels Verlorenheit. Bis er die eigenwillige Mrs Aitch kennenlernt, die im Schatten ihres berühmten Mannes an der Bucht lebt. Eine Geschichte von Nähe, Einsamkeit und flüchtigem Glück.
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Schmales Land
von Christine Dwyer Hickey
1950 kommt der junge Michael nach Amerika, ein Sommer am Meer soll den Krieg verblassen lassen. Doch weder die goldenen Dünen noch seine Pflegefamilie lindern Michaels Verlorenheit. Bis er die eigenwillige Mrs Aitch kennenlernt, die im Schatten ihres berühmten Mannes an der Bucht lebt. Eine Geschichte von Nähe, Einsamkeit und flüchtigem Glück.
Aktuelle Rezensionen(1)
Was für ein überraschend wunderschönes Buch. Durch Zufall bei meiner aktuellen Edward Hopper Recherche drüber gestolpert und sofort verliebt. Es ist so anders als alles, was ich in den letzten Jahren gelesen habe, nicht wirklich altbacken, aber vielleicht zeitloser, von der Sprache bis hin zur Thematik. Ich lese einfach sehr wenig Historical Fiction. Eine liebevoll ausgearbeitete Charakterstudie über Kreativität, Leidenschaft, Einsamkeit, Verlust und die komplizierte Beziehung zwischen Hopper und seiner Frau. Wahnsinnig schöne Sätze, die Vergleiche und Beschreibungen und Metaphern sind so einfühlsam und toll und passend gewählt. Mich hat es geflasht, wie gut es die Autorin für mich persönlich geschafft hat, das Gefühl, das ich beim Betrachten von Hoppers Werken empfinde, in Worte zu fassen und damit diese Geschichte zu schreiben. Und mit welcher Hingabe über das Meer geschrieben wird... Absolute Empfehlung für alle, die langsam erzählte Geschichten mit Fokus auf das Innenleben ambivalenter Charaktere mögen.