Die Krankenschwester Terry Painter hat das kleine Gartenhäuschen neben ihrer Wohnung wieder einmal vermietet - an die junge und lebhafte Alison. Ganz allmählich übernimmt Alison die Regie im Leben ihrer Vermieterin, bis Terry sich ernsthaft in Lebensgefahr wähnt. Eines weiß die Heldin in Joy Fieldings fabelhaftem Schlaf nicht, wenn es dunkel wird . Schon seit Lauf, Jane, lauf! gilt Joy Fielding als Großmeisterin des amerikanischen Psychothrillers. Damit hört die Kategorisierung aber schon auf. Fielding überrascht ihr anspruchsvolles Publikum immer wieder mit neuen Plots und Helden und verweigert sich erfreulicherweise konsequent dem Serienroman. Damit steht ihr ein Arsenal an Überraschungsmomenten zur Verfügung, das für die Schöpfer von Serienhelden durch die Festlegung auf bestimmte Charaktere nur eingeschränkt zugänglich ist. Und sie nutzt ihre Möglichkeiten! Terry Painter lebt nur für ihren Beruf. Für die Krankenschwester ist das Krankenhaus Mittelpunkt des Lebens. Aber Terry ist einsam. Daher vermietet sie das kleine Häuschen in ihrem Garten an die lebenslustige Alison, nachdem die Vormieterin ohne Angabe von Gründen verschwunden ist, einige Monatsmieten blieb sie außerdem schuldig. Alison bringt Unruhe in das geregelte Leben ihrer Vermieterin. Sie verabredet gemeinsame Restaurantbesuche, gemeinsames Kochen und vielerlei mehr. So sehr sich Terry zunächst sträubt, so sehr gefallen ihr die ungewohnten Aktivitäten und Alisons Gesellschaft. Doch kleinere und zunächst unbedeutende Vorkommnisse beunruhigen sie zunehmend. Wird sie von Alison bestohlen? Führt ihre Mieterin mit ihren merkwürdigen Besuchern etwas gegen sie im Schilde? Vor allem der junge dreiste Mann, den Alison als ihren Bruder vorstellt, macht ihr Gedanken. Außerdem fühlt sie sich ständig beobachtet. Langsam dämmert ihr, dass ihr Leben in Gefahr sein könnte... Fielding erweist sich einmal mehr als Meisterin subtiler Spannung - was scheinbar belanglos beginnt, entwickelt sich für die Heldin zu höchster Gefahr. Die Kanadierin zeichnet die Psyche ihrer Figuren bis ins kleinste Detail, höchst plausibel, dennoch unergründlich. Und die Autorin hieße nicht Joy Fielding, wenn Sie nicht für den Leser ein Überraschungsmoment allererster Güteklasse auf Lager hätte! Ulrich Deurer
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Schlaf nicht, wenn es dunkel wird.
von Joy Fielding, Kristian Lutze
Die Krankenschwester Terry Painter hat das kleine Gartenhäuschen neben ihrer Wohnung wieder einmal vermietet - an die junge und lebhafte Alison. Ganz allmählich übernimmt Alison die Regie im Leben ihrer Vermieterin, bis Terry sich ernsthaft in Lebensgefahr wähnt. Eines weiß die Heldin in Joy Fieldings fabelhaftem Schlaf nicht, wenn es dunkel wird . Schon seit Lauf, Jane, lauf! gilt Joy Fielding als Großmeisterin des amerikanischen Psychothrillers. Damit hört die Kategorisierung aber schon auf. Fielding überrascht ihr anspruchsvolles Publikum immer wieder mit neuen Plots und Helden und verweigert sich erfreulicherweise konsequent dem Serienroman. Damit steht ihr ein Arsenal an Überraschungsmomenten zur Verfügung, das für die Schöpfer von Serienhelden durch die Festlegung auf bestimmte Charaktere nur eingeschränkt zugänglich ist. Und sie nutzt ihre Möglichkeiten! Terry Painter lebt nur für ihren Beruf. Für die Krankenschwester ist das Krankenhaus Mittelpunkt des Lebens. Aber Terry ist einsam. Daher vermietet sie das kleine Häuschen in ihrem Garten an die lebenslustige Alison, nachdem die Vormieterin ohne Angabe von Gründen verschwunden ist, einige Monatsmieten blieb sie außerdem schuldig. Alison bringt Unruhe in das geregelte Leben ihrer Vermieterin. Sie verabredet gemeinsame Restaurantbesuche, gemeinsames Kochen und vielerlei mehr. So sehr sich Terry zunächst sträubt, so sehr gefallen ihr die ungewohnten Aktivitäten und Alisons Gesellschaft. Doch kleinere und zunächst unbedeutende Vorkommnisse beunruhigen sie zunehmend. Wird sie von Alison bestohlen? Führt ihre Mieterin mit ihren merkwürdigen Besuchern etwas gegen sie im Schilde? Vor allem der junge dreiste Mann, den Alison als ihren Bruder vorstellt, macht ihr Gedanken. Außerdem fühlt sie sich ständig beobachtet. Langsam dämmert ihr, dass ihr Leben in Gefahr sein könnte... Fielding erweist sich einmal mehr als Meisterin subtiler Spannung - was scheinbar belanglos beginnt, entwickelt sich für die Heldin zu höchster Gefahr. Die Kanadierin zeichnet die Psyche ihrer Figuren bis ins kleinste Detail, höchst plausibel, dennoch unergründlich. Und die Autorin hieße nicht Joy Fielding, wenn Sie nicht für den Leser ein Überraschungsmoment allererster Güteklasse auf Lager hätte! Ulrich Deurer
Aktuelle Rezensionen(4)
Die erste Hälfte des Buches war wirklich gut, ich war gespannt auf die Auflösung Die wirklich atmosphärisch aufgebaut wurde. Aber dann kam leider die große Enttäuschung. Das Ende war für mich einfach an den Haaren herbeigezogen und total unglaubwürdig.
Das Buch war gut. An manchen Stellen war mir etwas zu lang und eintönig aber das Ende hat mich so sehr gepackt und war so spannend, dass ich das Buch trotzdem dann im ganzen sehr gut fand.
Ich hätte es mit 3.5 bewertet. Die ersten zwei Drittel haben sich gezogen, mit scheinbar unbedeutenden Blicken in die Vergangenheit. Die Protagonistin habe ich als nervig empfunden. Jedoch hat sich die Geschichte auf den letzten Seiten gewendet und plötzlich hat alles einen Sinn ergeben.
Sehr fesselnd und Wahnsinns-Ende!!