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Yann Martel wurde 1963 in Spanien geboren. Er wuchs in Costa Rica, Frankreich, Mexiko, Alaska und Kanada auf, als Sohn eines Diplomaten, und lebte später im Iran, in der Türkei und in Indien. Sein Roman ›Schiffbruch mit Tiger‹ (2001) erschien in über 50 Ländern, wurde millionenfach verkauft und 2002 mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Die Verfilmung von Regisseur Ang Lee wurde 2013 mit vier Oscars prämiert. Bei S. FISCHER sind außerdem der Erzählband ›Die Hintergründe zu den Helsinki-Roccamations‹ (2005) und die Romane ›Ein Hemd des 20. Jahrhunderts‹ (2010) und ›Die Hohen Berge Portugals‹ (2016) erschienen. Yann Martel lebt mit seiner Familie in Saskatoon, Kanada. Manfred Allié, geboren 1955 in Marburg, übersetzt seit über dreißig Jahren Literatur. 2006 wurde er mit dem Helmut-M.-Braem-Preis ausgezeichnet. Neben Werken von Jane Austen, Joseph Conrad und Patrick Leigh Fermor übertrug er unter anderem Romane von Yann Martel, Richard Powers, Joseph O'Connor, Reif Larsen und Patricia Highsmith ins Deutsche. Er lebt in der Eifel.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
368 SeitenHardcover
Erschienen an: October 13, 2008

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Aktuelle Rezensionen(5)

3.8(56 ratings)
josi2108Rezension von josi2108

Eine Geschichte über Glauben oder Nichtglauben. Nie ist man beim Lesen der Meinung, Nichtglauben wäre eine Option. Weiterhin stellt sich die Frage, wann ein Mensch noch Mensch ist und inwiefern Tiere die besseren Menschen sind. Voll mit Empathie, Verständnis, aber auch Spannung und Grausamkeit.

Sina SeifertRezension von Sina Seifert

Wie ein endloser Monolog über Tiere und Gott.

SandyRezension von Sandy

Grundsätzlich sehr berührende Geschichte mit einem faszinierenden Interpretationsspielraum. Jedoch zu langatmig erzählt, insbesondere die wiederholte Schilderung des Tötens, Zerlegens und Verzehrens diverser Tiere. Der Film hat mir eindeutig besser gefallen (was nicht oft der Fall ist).

StefanieRezension von Stefanie

Vorweg, es fällt mir wirklich schwer ein Buch so schlecht zu bewerten. Allerdings hat es sich für mich total gezogen und zu einer Leseflaute geführt. Erst der letzte Abschnitt hat mir gut gefallen und auch die zwei verschiedenen Varianten wie man das Ende deuten kann. Kann mir aber auch vorstellen, dass das andere Personen ganz anders sehen. Das ist ja eigentlich das schöne an Büchern, jeder empfindet sie anders.

DanielaRezension von Daniela

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