Scheiß auf Selflove, gib mir Klassenkampf. Eine neue Kapitalismuskritik
von Jean-Philippe Kindler
Selflove? Warum? Alles dreht sich um den eigenen Vorteil, niemals um das große Ganze. Jean-Philippe Kindler, Kabarettist und Provokateur, lotet in seinem Debüt neue politische Kampfzonen aus. Was macht eine Gesellschaft stark, und wie sieht ein gutes Leben für alle aus? Der Autor ist auf der Suche nach neuen Konzepten – radikal, aber sympathisch. Ein wütendes, inspirierendes, langersehntes Buch.
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Scheiß auf Selflove, gib mir Klassenkampf. Eine neue Kapitalismuskritik
von Jean-Philippe Kindler
Selflove? Warum? Alles dreht sich um den eigenen Vorteil, niemals um das große Ganze. Jean-Philippe Kindler, Kabarettist und Provokateur, lotet in seinem Debüt neue politische Kampfzonen aus. Was macht eine Gesellschaft stark, und wie sieht ein gutes Leben für alle aus? Der Autor ist auf der Suche nach neuen Konzepten – radikal, aber sympathisch. Ein wütendes, inspirierendes, langersehntes Buch.
Aktuelle Rezensionen(12)
Konnte das Buch gut verstehen und war auch sehr schlüssig warum man sich radikalisieren sollte, um Ungleichheit abzubauen. War mir dennoch ein bisschen zu dystopisch
Ich denke dieses Buch ist wirklich gut für den Einstieg in "linke" Themen und Sprache. Für mich selbst, war allerdings wenig neues dabei. Zudem hätte ich mir mehr konkrete Lösungsvorschläge gewünscht. Dennoch würde ich es weiter empfehlen.
Finde das Buch zeigt präzise das Problem der neoliberalen & konservativen Politik. Aber auch ich muss sagen, ich kann im letzten Kapitel nicht zustimmen. Dass romantische Paarbeziehungen bzw. das Modell der Kleinfamilie mit Fürsorge / Solidarität oder Gemeinschaft gleichgesetzt werden ignoriert die Tatsache, dass sich v.A. Frauen in heteronormativen romantischen Beziehungen Paarbeziehungen einsam fühlen. Auch die traditionelle Kleinfamilie ist ein Produkt des Kapitalismus und sollte daher nochmal kritischer beäugt werden.
Die Bewertung fällt mir hier nicht leicht. Das Buch ist gut geschrieben, leicht zugänglich und hat eine tolle Grundidee. Allerdings kann ich mit dem letzten Abschnitt überhaupt nicht mitgehen und finde seine Perspektive zu Beziehung/Universalismus/Identität kritisch.
Ein (nicht nur) linker Aufruf - oder Weckruf? Sehr interessant und zugänglich geschrieben.