Die schöne neue Welt, die Huxley hier beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft" im Jahre 632 nach Ford", einer Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf der Strecke geblieben sind. Eine totale Herrschaft garantiert ein genormtes Glück. In dieser vollkommen" formierten"Gesellschaft erscheint jede Art von Individualismus als" asozial", wird als" Wilder"betrachtet, wer - wie einer der rebellischen Außenseiter dieses Romans - für sich fordert:" Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!"
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Schöne neue Welt
von Aldous Huxley, Herberth E. Herlitschka
Die schöne neue Welt, die Huxley hier beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft" im Jahre 632 nach Ford", einer Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf der Strecke geblieben sind. Eine totale Herrschaft garantiert ein genormtes Glück. In dieser vollkommen" formierten"Gesellschaft erscheint jede Art von Individualismus als" asozial", wird als" Wilder"betrachtet, wer - wie einer der rebellischen Außenseiter dieses Romans - für sich fordert:" Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!"
Aktuelle Rezensionen(11)
Ein dystopischer Klassiker. Anders als in 1984 werden die Menschen in diesem Buch von Beginn ihres Lebens an konditoniert und auf Droge gesetzt. Gefühle für den einzelnen gibt es nicht, jeder gehört jedem. Eine vermeintlich glückliche Welt. Eine Diktatur, die auf Zufriedenheit und Kollegivität aufbaut wurde. Ich fand das Buch gut, vor allem lässt es viel Interpretationsspielraum.
Spannendes Buch, vorallem die Idee einer Diktatur der Freude. Die Menschen gehorchen nicht aus Angst, sondern weil sie sich wohlfühlen. Das Buch zeigt, dass Freiheit und Demokratie nicht nur durch Diktaturen bedroht werden, sondern auch durch Bequemlichkeit, ständige Ablenkung und die Unlust, unangenehme Dinge auszuhalten. Manchmal war das Buch jedoch etwas verwirrend, und ich fand, dem Handlungsstrang war nicht immer leicht zu folgen. Trotzdem hat es mich zum Nachdenken gebracht und mir insgesamt gut gefallen.
Reread. Immer noch lohnenswerter Klassiker.
Erschreckende Dystopie, in der Menschen nach Belieben künstlich reproduzierbar sind, in Kasten eingeteilt werden und sich einem enthemmten Genuss- und Konsumverhalten hingeben. Negative Gefühle werden dabei mit Drogen betäubt. Eine gute Gesellschaftskritik, die aber insbesondere bei der Konsumkritik sehr oberflächlich bleibt. Auch sind die Charaktete eher unsympathisch und es fehlt ihnen an Tiefgang. Mir hat damit irgendwie die Bindung an die Geschichte gefehlt.
Super starke Themen die stark verdünnt worden sind