Empfehlungen basierend auf "Schöne Bescherung"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Leah Weigand

"Die Texte laden dazu ein, die Augen nicht zu verschließen, sondern sich stets darum zu bemühen, ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe anzustreben."

von Benedict Wells

»Große deutsche Gegenwartsliteratur.« Denis Scheck / WDR Fernsehen, Köln

von Doris Dörrie

Jeder kann schreiben. Man muss nur einmal damit anfangen.

von Benedict Wells

Ein Buch wie eine persönliche Begegnung. Benedict Wells erzählt von der Faszination des Schreibens und gibt einen tiefen Einblick in sein Leben, von seiner Kindheit bis zu seinen ersten Veröffentlichungen. Anhand eigener und anderer Werke zeigt er anschaulich, wie ein Roman entsteht, was fesselnde Geschichten ausmacht und wie man mit Rückschlägen umgeht. Ein berührendes, lebenskluges und humorvolles Buch – für alle, die Literatur lieben oder selbst schreiben wollen.

von Ilka Piepgras

»Dieses ehrliche und inspirierende Buch räumt mit den vielen Mythen rund um den Beruf der Schriftstellerin auf und bietet eine authentische Perspektive, die die Geschlechterungleichheiten im Literaturbetrieb hervorhebt und den Lesern somit vielfältige Denkanstöße gibt.« Audrey Fricot, Poltik & Kultur, April 2023

von Carolin Emcke

»Es gibt eine Formulierung, die Sie häufig verwenden und die mir ans Herz gewachsen ist: irritierbar sein. Können Sie schildern, was die Voraussetzungen dafür sind? Und vielleicht auch, wie man es wird? Und wie man es bleibt?« »Wie man es wird oder wie man es bleibt, weiß ich nicht genau. Mit irritierbar sein meine ich, dass man noch staunen kann. Dass man sich überraschen lässt von Eindrücken, von Menschen, von Situationen. Aber eben auch von Argumenten, die man vorher nicht bedacht hat. Dass man bezweifeln kann, was man bis gestern gedacht hat. Oder wovon man geprägt wurde oder was man geliebt hat. Ich glaube, das ist das Leben. Dass einem Dinge widerfahren können, die das umwerfen, wer man vorher war oder was man vorher dachte oder was man vorher liebte. Auch in Bezug auf die Musik. Plötzlich etwas Neues hören zu können, in meinem Fall zum Beispiel Jazz, den ich relativ spät entdeckt habe. Dass man musikalisch oder ästhetisch berührbar bleibt und durchlässig. Sich zu öffnen für Erfahrungen, das heißt für mich irritierbar sein. Eine anti-orthodoxe Haltung. Genau, anti-orthodox. Ich glaube, wenn mich irgendetwas abschreckt, dann ist das Orthodoxie, dann ist das Dogmatik. Irritierbarkeit ist etwas, das ich mir unbedingt erhalten möchte.«

von Mary MacLane

»Letzten Endes bin ich eine ausdrücklich vernünftige Frau. Nur dass Vieles, worauf ich in meinem Inneren stoße, knirscht, unerklärlich ist und nicht zusammenpasst. Ich bin so verlassen, als hätte ich keinen menschlichen Platz auf dieser Erde. Meine Tage sind so still, als lebte nur ich auf der Welt.« – MARY MACLANE Mary MacLane wünschte sich mit 19 Jahren nichts sehnlicher, als die Enge ihrer Heimatstadt in der amerikanischen Provinz zu verlassen. Mit 36 Jahren kehrt sie nun nach Montana zurück; eine turbulente und glamouröse Zeit in den Künstlerkreisen an der Ostküste liegt hinter ihr. Die Stadt hat sich nicht verändert, und doch ist nichts mehr wie zuvor. MacLane wendet sich wieder der Form des Tagebuchs zu und scheint darin ihr jüngeres, naiveres Ich direkt anzusprechen. Immer wieder parodiert sie sich selbst mit melancholischer Ironie und legt eine so unbestechliche wie unterhaltsame Bestandsaufnahme vor. Wie in ihrem Debüt widmet sich die 36-Jährige dem eigenen Ich, das sie gerade deshalb virtuos zu feiern weiß, weil sie sich darüber keine Illusionen macht. – Ein Buch über die Herausforderung des Menschen, in der Einsamkeit »Ich« zu sagen und »Ich« zu sein.

von Jaqueline Scheiber

geboren 1993 und aufgewachsen im Burgenland, seit 2012 Wahlwienerin, ist Sozialarbeiterin, Mitbegründerin des Young Widow_ers Dinnerclub Wien, Kolumnistin, Autorin und eigens ernannte Selbstdarstellerin. Von 2010 bis 2017 veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Minusgold Lyrik und Prosa auf ihrem Blog. Auf dem gleichnamigen Instagram-Account bespricht sie gesellschaftskritische Themen, teilt Teilrealitäten ihres Alltags und verarbeitet Eindrücke in kurzen literarischen Erzählungen.

von Isabelle Lehn

[...] eine erstaunliche Direktheit, Frechheit, Unverschämtheit im Wortsinne - also ohne Scham von sich selber zu erzählen [...]

von Elise Schmit

Wellen, Salzwasser, Immer Weiter Abwärts,0bis Kein Licht Mehr Durchdringt,0meeresboden, Ein Paar Schichten Sand Und Dreck,0dann Irgendwann Ich,0so Tief War Ich Gesunken.0 0vom Küchenfenster Aus Beobachten, Wie Sich Touristen Zu Tode Stürzen, Aus Liebeskummer Ziellos Durch Ganz Deutschland Fahren, Bis Das Geld Ausgeht, Ein Radio Reparieren, Weil Sich Geräte Leichter Wiederherstellen Lassen Als Eine Zerrüttete Existenz: Die Figuren In Elise Schmits Erzählband 'stürze Aus Unterschiedlichen Fallhöhen' Haben Sich In Einem Leben Nach Der Großen Persönlichen Katastrophe Eingerichtet. Ob Sie Von Felsen Oder Aus Allen Wolken Fallen ? Letztlich Dreht Sich Alles Um Die Frage, Wie Das Leben Nach Den Entscheidenden Umbrüchen Weitergeht.