4.1

RunAway (BreakAway, #3)

von Anabelle Stehl

Format:Softcover
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Anabelle Stehl wurde 1993 in Bad Kreuznach geboren und liebt Geschichten und Bücher seit frühster Kindheit. Für ihr Germanistikstudium zog sie nach Leipzig und anschließend für den Master in Linguistik nach Irland. Mittlerweile lebt, schreibt und arbeitet Anabelle in ihrer Lieblingsstadt Leipzig. Auf Instagram ist sie unter dem Namen @anabellestehl zu finden.

Romance
432 SeitenSoftcover
Erschienen an: July 30, 2021

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Aktuelle Rezensionen(5)

4.1(47 ratings)
CelineRezension von Celine

Ich schwanke sehr stark zwischen 3 und 3,5 Sternen, aber letztlich hat es mir einfach nicht gaaaanz so gut gefallen wie die ersten beiden Bände. Ich kann gar keinen konkreten Punkt ausmachen, woran es lag - es ist eigentlich mehr ein Gefühl. Es lässt mich einfach mit einem anderen Gefühl zurück wie die Vorgänger und ich habe auch nie das dringende Bedürfnis gehabt es zur Hand zu nehmen und weiterzulesen. Dennoch finde ich, dass es ein gelungener Abschluss der Trilogie ist. Ein Abschluss, wo nicht nur Miriam und Elias ihre Geschichte mit uns teilen durften, sondern wo auch die anderen nicht zu kurz kamen. Ich fand es sehr gelungen wie selbstverständlich man auch weiterhin am Leben von Kyra und Lia teilgenommen hat. Natürlich in einem Nebenstrang, aber für mich deutlich besser gelöst als bei vielen anderen Buchreihen dieser Art. Insgesamt eine Reihe, die sich mit äußerst wichtigen Themen auf einer sehr gut informierten Ebene auseinandersetzt. Eine Reihe, die gleichzeitig Hilfestellungen anbietet, sodass man sich als Leser nicht allein gelassen fühlt. Ganz klare Empfehlung für die Reihe!

Julia SophieRezension von Julia Sophie

Meine Meinung zu Runaway ist nicht wirklich eindeutig, obwohl ich ein totaler Fan von Breakaway und Fadeaway bin. Der Inhalt des Buches bestand mehr aus den Problemen der Protagonisten mit ihrem Leben, als aus der Beziehung zwischen Miriam und Elias. Zudem gab es wirklich keine Kommunikation zwischen ihnen, sie haben mehr gedacht als getan und sich selbst im Weg gestanden. Trotzdem wurde ein wirklich wichtiges Thema angesprochen und sehr ins Zentrum gestellt. Abtreibungen sind gerade jetzt wieder ein total umstrittenes Thema, was man anhand einiger Figuren im Buch auch sehen kann. Dieser Part ist wirklich gut gelungen, unter anderem durch den Konflikt mit Miriams Schwester Louisa. Ich war wirklich erleichtert, als Elias sich endlich einen Ruck gegeben hat und die beiden ihre Gefühle füreinander kommuniziert haben, denn ab der Stelle wurde das Buch besser und spannender. Ich denke, wenn dies früher geschehen wäre, hätte man aus Runaway mehr rausholen können, denn eigentlich passen Miriam und Elias gut zusammen und auch die Geschwister- Sache mit Kyra hätte Stoff geboten. Alles in allem ist das Buch trotzdem gut und lesenswert, auch wenn die ersten beiden Teile schöner waren. Ich würde es weiterempfehlen ;)

Melli Rezension von Melli

Ein solider Abschluss der "Away"-Reihe. Band 3 war allerdings deutlich schwächer als die beiden Vorgänger aus dieser Reihe. Es passierte mir persönlich einfach zu wenig, die Story plätscherte nur so vor sich hin. Prinzipiell haben mir die Protagonisten gut gefallen, aber die Geschichte konnte mich nicht so stark mitreißen wie bei den Vorgängern, vor allem der Mittelteil konnte mich kaum fesseln, ich hätte mir an einigen Stellen einfach mehr Tempo gewünscht. Am Ende jedoch haben sich die Probleme so schnell aufgelöst, dass ich ein wenig atemlos zurück blieb. Leider war mir der weibliche Hauptcharakter stellenweise zu unsicher. Was mich am meisten irritierte, war der Epilog, denn dieser war aus Sicht der Hauptprotagonistin aus dem ersten Teil der Reihe geschrieben.

MeretRezension von Meret

4,5-5 Sterne

Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

Die Autorin hat mich schon mit ihren beiden anderen Bänden der Reihe von sich überzeugen können. Logischerweise hatte ich daher an Runaway natürlich die gleichen hohen Erwartungen. Nach dem in Band 2 im Epilog eine regelrechte Bombe platzte, war ich schon gespannt darauf, wie die Autorin das Thema Abtreibung in ihre Geschichte integrieren würde. Es ist das kontroverseste Thema in ihrer Trilogie und ich finde, gerade deshalb ist es auch so wichtig, das Stehl kein Tabu daraus gemacht hat. Allerdings fand ich hier schon, das sie an ein paar Stellen etwas sehr wie aus einem Zeitungsartikel klang, als sie darauf eingeht, welche Hürden es für Frauen nach wie vor gibt. Trotzdem, ich finde gut, das sie in einem romantischen Liebesroman darüber spricht und nicht so tut, als sei das kein Thema mit dem sich viele Menschen auseinander setzen. Hi und da hätte ich mir vielleicht etwas mehr Sperrigkeit gewünscht. Ich finde das ein großer Teil ihres Umfelds zu positiv damit umgeht - das ist zwar ein Verhalten, das ich mir für alle Frauen die jemals vor der Frage stehen, ob sie ein Kind bekommen oder abtreiben wollen wünsche, aber es ist einfach nicht unbedingt realistisch. Ich hätte mir da irgendwie mehr Kontroverse gewünscht. Trotzdem finde ich es wichtig, welche Message Stehl mit ihrem Buch vertritt. Auch hier steht natürlich im Fokus wieder eine Liebesgeschichte. Ich hatte ehrlich gesagt kein besonderes Bild von Miriam weil sie doch sehr im Hintergrund stand. Elias hatte da schon im Vorfeld mehr Profil. Umso mehr gefiel mir ihre langsame Annäherung. Ich mag es, wenn das Liebespaar etwas länger braucht, bis sie zueinander finden. Und hier spielte nicht eine glaubwürdige Unsicherheit eine Rolle, sondern auch die Frage, was man wirklich fühlt und was einem wirklich gut tut. Vor allem Elias hat mit verschiedenen Baustellen zu kämpfen, sodass seine Reaktionen in verschiedenen Situationen glaubwürdig waren. Ich fand gerade auch Elias immer wieder sehr realistisch in seinem Denken, Handeln und Fühlen. Auf ihm lastet ein hoher Druck und zum Teil ist er überfordert mit der gesamten Situation. Ich fand es schön, das er in Miriam jemanden findet, die ihm ab und zu zeigt, was er eigentlich eh schon weiß. Und gleichzeitig unterstützt sie ihn. Mir gefiel sehr, wie Elias langsam erkennt, welche Gefühle er wirklich hat. Miriam macht einiges durch, sie muss nach ihren Entscheidungen in der Vergangenheit die Situation mit ihrer Familie neu ordnen. Gerade ihre Schwester macht ihr große Vorwürfe. Dennoch hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht. Das Thema bleibt irgendwie etwas zurückgedrängt. Ich kann es schwer beschreiben, aber ich finde, es hätte mehr Diskussion gebraucht. Vor allem auch in Miriams Freundeskreis und auch mit Elias. Ich weiß aus eigener Erfahrung, das es einfach sehr unglaubwürdig ist, das niemand außer Miriams Familie seine Meinung ausspricht und sonst alle sie ausnahmslos unterstützen. Traurig, aber leider Realität. Mag sein das Stehl hier eine Geschichte erzählen wollte, wie sie idealtypisch sein sollte. Aber da sie an sich sonst sehr darauf Wert legte, ihre Figuren eben nicht so einer Traumvorstellung entsprechen, sondern echte Menschen sein könnten, war ich ein klein wenig enttäuscht. Trotzdem, im Grunde fand ich diesen Abschluss der Trilogie genauso gut wie auch schon Band 1 und Band 2. Ich freue mich schon, mehr von Anabelle Stehl zu lesen!

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