Empfehlungen basierend auf "Reine Mädchensache"

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von Madelyne Meyer

Die Weinwelt umgibt ein Hauch von Exklusivität und Unnahbarkeit. Jahrgänge, Klassifikationen, Herkunftsbezeichnungen, Reblagen, Appellationen und oft absurde Aromenbeschreibungen überfordern viele Weinneulinge. So viel Ernsthaftigkeit behindert oft die Freude und Lust am Genuss – so die Überzeugung der jungen, unkonventionellen Wein-Bloggerin Madelyne Meyer, alias Edvin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Weinwissen humorvoll, ohne Hemmungen und unverkrampft zu vermitteln. Mit ihren witzigen Illustrationen bringt sie dem Anfänger auf freche, fröhliche und gleichzeitig simple und unverstellte Art den Wein näher. Von Gläsertypen bis zur Bedeutung von Terroir, von Sorten und Aromen bis zu Anbaugebieten und dem, was einen guten Wein eigentlich ausmacht, werden die wichtigsten Themen anschaulich und für alle verständlich dargestellt. So wird jeder im Handumdrehen zum Weinkenner, der sich im Weinalltag behaupten kann.

von Eva Biringer

»Es ist eine gute Zeit für den Feminismus. Es ist auch eine gute Zeit fürs Nüchternsein.«Warum wir trinken, und warum wir es lassen sollten – ein autobiografisches Plädoyer für die KlarheitSeit Jahren geht der Alkoholkonsum hierzulande zurück, doch bei einer Gruppe steigt er: Bei jener der gebildeten, gut situierten Frauen ab 30. Seltsam, oder? Sind das nicht jene Frauen, die trotz Fünfzigstundenwoche noch Zeit für Sport finden, ihre Ernährung überwachen und Achtsamkeit zum Lebensmotto erkoren haben? Ja, genau die machen sich nach einem harten Arbeitstag als erstes eine Flasche Wein auf. Nicht wenige trinken sie leer.Eva Biringer gehörte jahrelang dazu. Sie trank zur Entspannung und Belohnung, um abzuschalten, sich zu trösten, zu kompensieren und zu funktionieren – um Erwartungen gerecht zu werden und um vieles nicht spüren zu müssen. Mehr als einmal wachte sie morgens ohne Erinnerung auf.Anhand ihrer eigenen Geschichte möchte sie sensibilisieren: Für die Gründe, die immer mehr Frauen viel zu oft zur Flasche greifen lassen und für eine Gesellschaft, die nicht sehen will, was sie dazu treibt. Mit messerscharfem Verstand seziert sie ihr eigenes Suchtverhalten – eines, das in uns allen steckt – beleuchtet Literatur, Studien und Statistiken rund um das Thema Alkohol und erzählt, warum es sich lohnt, sich für ein Leben in Klarheit zu entscheiden.»Alkohol betäubt und beraubt uns unserer natürlichen Gefühle und verstärkt zugleich andere Emotionen, allen voran Angst und Depression. Wir trinken, um Unangenehmes zu vergessen, gleichzeitig aber auch, um überhaupt etwas zu spüren. Es gab Zeiten, in denen ich nur weinen konnte, wenn ich betrunken war. Verkatert schämte ich mich dafür umso mehr, das Klischee der leidenden Frau so musterschülerinnenmäßig erfüllt zu haben. Ich nahm es mit Humor und einem sarkastischen Facebook-Post.«»Eva Biringers Buch hat mich eine Zugfahrt in die alte Heimat lange begleitet – es wurde eine Reise in die eigene, alkoholgeschwängerte Geschichte. Nach der Lektüre war ich um viele Erkenntnisse reicher und um einige Ängste ärmer. ›Unabhängig‹ ist viel mehr als ein Sachbuch. Es ist ein Trost.« - Dirk von Lowtzow, Autor, Komponist und Sänger von Tocotronic»Für alle, die wissen wollen, was Alkohol so alles anrichtet und wie viel besser ein Leben ohne Saufen ist. Nach ›Unabhängig‹ hab‘ ich jedenfalls kaum noch einen Schluck angerührt. Ich fürchte, Eva Biringer hat meine russische Seele bezwungen.« - Katja Lewina, Autorin des Bestsellers Sie hat Bock

von Jovana Reisinger

»Es ist denkbar einfach. Schon über die Menstruation zu sprechen, ist ein effektives Mittel, Vorurteile abzubauen und neue Realitäten zu erschaffen.« Die Hälfte der Weltbevölkerung blutet monatlich und wird dabei teils von heftigen Schmerzen geplagt – trotzdem ist das Thema Periode noch immer ein Tabu. Dieses Buch beschreibt die Menstruation, wie sie eben ist: schmerzhaft, nervig, aber auch mitunter ungewollt lustig. Autorin Jovana Reisinger geht das Thema Zyklus vorbehaltlos und mit großer Leichtigkeit an. Aktuelle Debatten über die wachsende gesellschaftliche Unterstützung für Menstruierende kommen dabei nicht zu kurz. Spaniens Regierung hat sogar freie Tage bei Menstruationsbeschwerden eingeführt … - Alles über den weiblichen Zyklus: 100 Seiten voller unterhaltsamer Texte und Geschichten rund um die Menstruation - Am Puls der Zeit geschrieben: Von VOGUE-Kolumnistin Jovana Reisinger - Smart und fundiert: Reihe »Reclam 100 Seiten« – kompaktes Wissen für Neugierige - Unterhaltsam und informativ: Mit vielen Abbildungen und Infografiken Wissenswertes über die Periode Geschichtliche und aktuelle Aspekte zum Thema Menstruation. Eine spannende Lektüre und ein wunderbares Geschenk – nicht nur für Frauen.

von Laura de Weck

In ihren kurzweiligen szenischen Dialogen durchmischt Laura de Weck Öffentliches mit Intimem: Die Frauenquote wird im Schlafzimmer diskutiert, Bankgeheimnisse werden ausgeplaudert, Volk und Staat müssen zur Paartherapie, und im Kreisssaal wird illegal eingewandert. Gesetzgeber und Google wirken von oben auf unser Privatleben ein. Doch wer liegt unten? Aus Normalem macht die Autorin Ungewöhnliches, aus Banalem höchst Politisches. Ein vielseitiges Panorama zum aktuellen Leben, Lieben und Politisieren in der Schweiz und Europa. Ein heiter abgründiges Alltagsbuch (Quelle: Cover).

von Nina Brochmann

Nie war ein medizinisches Sachbuch über das weibliche Geschlecht näher dran an der Lebensrealität von heute. Chapeau!

von Nathalie Stüben, Falk Kiefer

Sie trinken anders.Alkohol zu trinken, ist für Frauen mittlerweile selbstverständlich. Sie tun es, um zu feiern, um dazuzugehören oder sich kultiviert zu fühlen. Aber auch, um Sorgen, Überforderung und Ängste zu bewältigen. Trinkmuster, die für ältere Generationen noch undenkbar gewesen wären, gehören heute zum Alltag und sind gesellschaftlich akzeptiert. Das hat fatale Folgen.Die ehemals selbst betroffene Journalistin Nathalie Stüben und der renommierte Suchtmediziner Prof. Dr. Falk Kiefer erklären, warum Frauen Alkohol trinken, wie sie ihn trinken und wie sich das auf ihren Alltag, ihre Gesundheit, ihre Beziehungen und Ambitionen auswirken kann. Sie zeigen Möglichkeiten auf, damit aufzuhören. Und verdeutlichen, welch immense Freiheit es bedeutet, wieder selbst Regie im eigenen Leben zu führen.

von undefined Verein Sorority

„Der Pay Gap ist ein Mythos!“, „Biologisch gesehen haben Frauen und Männer eben unterschiedliche Kompetenzen!“ oder „Verstehst du keinen Spaß?“ Wenn diese Sätze bei Ihnen Augenrollen auslösen, dann brauchen Sie dieses Buch. Wenn Sie Stammtischweisheiten, Weiblichkeitsmythen und tradierte Vorurteile hinterfragen wollen, dann brauchen Sie dieses Buch. Und wenn Sie sich einfach nur denken: Bullshit!, dann brauchen Sie dieses Buch sogar unbedingt. Das Frauennetzwerk Sorority hat es sich mit der Veranstaltungsreihe „No More Bullshit!“ zur Aufgabe gemacht, altbekannten Killerphrasen etwas entgegenzusetzen: Fakten. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen*, Expertinnen* aus unterschiedlichen Branchen und Künstlerinnen* schult die Schwesternschaft nun unerbittlich den Blick für Stehsätze und liefert schlagkräftige Argumente für die nächste Stammtischrunde.Mit dabei sind u.a. Stefanie Sargnagel (Autorin/Künstlerin), Romeo Bissuti (Klinischer Therapeut), Tuulia Ortner (Psychologin), Bettina Zehetner (Philosophin), Laura Wiesböck (Soziologin) u.v.m.

von Carolin Emcke

Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? Wie frei sind wir, unser Begehren zu leben? Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?In ihrem so persönlichen wie analytischen Text schildert Carolin Emcke das Suchen und die allmähliche Entdeckung des eigenen, etwas anderen Begehrens. Sie erzählt von einem homosexuellen Coming of Age, von einer Jugend in den 1980er Jahren, in der über Sexualität nicht gesprochen wurde. Sie buchstabiert die vielen Dialekte des Begehrens aus, beschreibt die Lust der Erfüllung, aber auch die Tragik, die gesellschaftliche Ausgrenzung dessen, der sein Begehren nicht artikulieren kann. Eine atemberaubend ehrliche Erzählung, die gleichermaßen intim wie politisch ist.

von Lisa Mosconi

Das Gehirn in der Menopause‹ legt den Finger auf eine Wunde, die viele gar nicht auf dem Schirm haben: Dass die hormonelle Achterbahnfahrt eben nicht nur den Körper trifft, sondern auch unser Denkvermögen, unsere Konzentration, unser Gedächtnis.