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Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter

von Petra Lord, Bettina Spangler

Format:Hardcover
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Die große magische Dark-Academia-Sensation. Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage. Lieferung je nach Verfügbarkeit.In Caimor sind die Reichen so gut wie unsterblich. Wer genug Geld hat, kauft sich einen neuen Körper, wenn der alte versagt – oder nicht mehr gefällt. Doch Anabelle Gage ist nicht reich. Sie kann sich nur einen schwachen, kranken Jungenkörper leisten. Ihre einzige Chance auf ein besseres Leben ist die Paragon Academy, die magische Eliteschule Caimors. Als Annabelle zum dritten Mal durch die Aufnahmeprüfung fällt, beschließt sie, einen neuen Körper zu stehlen – und wird prompt erwischt. Und zwar von keinem Geringeren als Carriwitch, dem Direktor der Paragon Academy. Er stellt Anabelle vor die Wahl: Entweder sie wird für ihr Verbrechen mit dem Tod bestraft oder sie arbeitet undercover als Spionin. Carriwitch ist einer Gruppe Rebellen um die geheimnisvolle Magierin Khaiovhe auf der Spur, die Caimors magische Elite zu Fall bringen wollen, und schon bald geht es für Anabelle um so viel mehr, als nur ihr eigenes Leben ...Enthaltene Tropes: Dark Academia, Broken Hero/HeroineSpice-Level: 2 von 5

Romance
768 SeitenHardcover
Erschienen an: August 12, 2026

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Aktuelle Rezensionen(5)

3.4(8 ratings)
SteffiRezension von Steffi

Eine faszinierende Welt mit einigen Fragezeichen *Rezensionsexemplar* Puh, ich glaube es ist mir selten so schwer gefallen, ein Buch zu bewerten. Auf der einen Seite war es super spannend und es ist unglaublich viel passiert in dem Buch. Auf der anderen Seite hat mich das hohe Erzähltempo zusammen mit den vielen Perspektiven, den teilweise recht eigensinnigen Namen und den Namenswechseln an manchen Stellen doch ziemlich verwirrt. Ich hab die Geschichte danach extra ein bisschen sacken lassen, um meine Gedanken zu sortieren, aber es sind trotzdem einige Fragen offen geblieben. Die Idee mit dem Tausch der Körper, auch völlig unabhängig vom eigenen Geschlecht, ist in meinen Augen mal etwas ganz anderes. Auch das Magiesystem mit den verschiedenen Magiearten hat mir sehr gut gefallen. Die Komplexität des Ganzen hätte an der ein oder anderen Stelle für mich zwar noch etwas deutlicher vorgestellt werden können, insgesamt fand ich aber sowohl das Worldbuilding als auch die verschiedenen magischen Fähigkeiten sehr interessant. Auch die Figuren haben mir gut gefallen, gerade weil sie nicht einfach nur gut oder böse waren, sondern sehr komplex und facettenreich beschrieben wurden. Dadurch fiel es mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Ana als Protagonistin mochte ich besonders, weil sie nicht von vornherein als Heldin in die Geschichte startet und auch moralisch nicht immer einwandfrei handelt. Einige Entwicklungen, wie die plötzliche Freundschaft zwischen den Figuren, gingen mir allerdings etwas zu schnell und waren für mich nicht immer ganz stimmig. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und die Lektüre viel Spaß gemacht. Das Magiesystem, die Möglichkeit des Körpertauschs und die komplexen Figuren haben mich fasziniert. Gleichzeitig haben das hohe Erzähltempo und die vielen offenen Fragen dafür gesorgt, dass ich am Ende ziemlich perplex dastand und der Geschichte an manchen Stellen nicht mehr ganz folgen konnte. Wer sich darauf gut einlassen kann, dem kann ich das Buch gern empfehlen.

Sarah Rezension von Sarah

Mit Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter hat Petra Lord einen Debütroman geschrieben, der mich von Anfang an gepackt hat. Die Spannung bleibt durchgehend erhalten und einige Plot-Twists haben mich wirklich überrascht. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Besonders spannend fand ich die Idee der austauschbaren Körper. Der Körper ist in dieser Welt lediglich ein „Gehäuse“, während das sogenannte Mark das eigene Bewusstsein darstellt. Gerade die Frage nach Identität und Körper fand ich sehr interessant vor allem vor dem biografischen Hintergrund der Autorin, die Umsetzung hat für mich hervorragend funktioniert. Auch das Magiesystem und das Worldbuilding haben mich überzeugt. Die Welt ist sehr fantasievoll und gleichzeitig ausgesprochen düster. Dieses bedrückende Gefühl konnte Petra Lord für mich sehr gut vermitteln. Gleichzeitig hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Autorin für ihren Debütroman etwas zu viele Ideen auf einmal unterbringen wollte. Neben der dystopischen Welt, dem Körpersystem und der Magie gibt es Kriege, politische Konflikte und zahlreiche Figuren. Weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen. Wenn sich die Geschichte stärker auf ein oder zwei dieser Aspekte konzentriert hätte, hätte man diese noch ausführlicher und detaillierter ausarbeiten können – und die übrigen Ideen vielleicht für einen weiteren Roman aufheben können. Was ich außerdem erfrischend fand: Queen of Faces ist kein Romantasy-Roman. Eine Liebesgeschichte steht hier nicht im Mittelpunkt, auch wenn natürlich Gefühle thematisiert werden. Gerade dadurch hebt sich das Buch für mich wohltuend von vielen aktuellen Fantasyromanen ab. Ich hatte viel Spaß mit diesem Buch. Es ist spannend, fantasievoll, ungewöhnlich und macht neugierig auf die Fortsetzung. Ich hätte am liebsten direkt weitergelesen. Für mich ein gelungenes Debüt und eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf düstere Fantasy abseits der üblichen Romance-Schiene haben.

AlessandraRezension von Alessandra

Die Geschichte ist eigendlich sehr spannend und gut geschrieben. Jedoch kann ich mich nicht so richtig einfinden mit den Körpern.. der Schluss ist sehr gut🤭

EmmesblooRezension von Emmesbloo

Der Schreibstil auf Englisch war nicht besonders gut - die Autorin hat es nicht geschafft, mir ein Bild vor meinem Inneren Auge von der Welt zu erzeugen. Es ist eine Geschichte, die nur von den Dialogen lebt. Spannung kommt durch die fehlende Tiefe der Charaktere und die wenige Umschreibung der Umwelt nicht wirklich zustande. Keine*r der Protagonist*innen hat mich besonders mitfühlen lassen oder irgendwie Sympathie aufkommen lassen. Ich habe es fast abgebrochen, weil die ständigen verkürzten Sätze und die Dialoge so lieblos wirkten. Es liest sich wie ein Drehbuch, und weniger wie ein Fantasy-Roman. Zuende gelesen habe ich dann aber, weil die Idee der Geschichte wirklich sehr interessant ist und sehr vielversprechend ist. Auch die Wendungen des Buches haben Potenzial. Die Idee der Geschichte und Charaktere war interessant genug, das ich wissen wollte, ob mich die Autorin doch noch fesseln kann. Allerdings hat die Ausführung mich mehrmals laut aufregen lassen. Ich bezweifle, dass ich den zweiten Teil lesen werde.

FriederikeRezension von Friederike

Ein Debüt, was Welten öffnet „Queen of Faces“ ist ein fulminantes Debüt, das mit einer seltenen Mischung aus emotionaler Wucht und fantasievoller Weltgestaltung überrascht. Schon auf den ersten Seiten spürt man, dass hier jemand schreibt, der Figuren nicht nur erfindet, sondern ihnen quasi Leben einhaucht. Im Mittelpunkt steht Ana, deren Kindheit kaum härter hätte sein können. Schwer erkrankt, von ihrem eigenen Körper im Stich gelassen, wächst sie in einer Umgebung auf, die wenig Raum für Hoffnung lässt. Durch die Unterstützung ihrer Mutter konnte Ana zumindest den günstigsten verfügbaren vorübergehenden Ersatzkörper erhalten – einen sogenannten Edgar. Es ist sehr spannend Ana auf ihrem Weg zu begleiten — zu sehen, wie sie sich entwickelt, wie sie wächst, und wie kraftvoll und ideenreich sie sich in dieser feindlichen Welt behauptet. Ihr größter Wunsch ist die Aufnahme an der Paragon Universität. Die Paragon Universität ist ein Ort, der sofort eine besondere Stimmung erzeugt. Ein Platz, an dem Wissen, Macht und Magie ineinanderfließen. Dort entfaltet sich ein Magiesystem, das nicht nur Regeln kennt, sondern eine eigene Art zu denken. Ein ungewöhnliches und für mich anfangs auch irritierendes Detail sind einige ungewöhnlichen Namen: Alltag – eine Söldnergruppe, Kodex – eine Art der Magie, Korin Namenlos – eine Figur, die allein durch ihren Namen eine Aura von Rätselhaftigkeit erhält, um nur ein Paar wenige zu nennen. Ob diese Begriffe der Übersetzung geschuldet sind oder bewusst so gewählt wurden, bleibt offen. Queen of Faces ist ein Debüt, das mit viel Herz, Leidenschaft, Ideenreichtum und erzählerischer Kraft überzeugt. Ana ist eine Figur, die man nicht vergisst, die Welt ist eigenständig und mutig, und das Magiesystem gehört zu jenen, die man gerne weiter erkundet. Kleine sprachliche Besonderheiten machen den Roman unverwechselbar, und die Mischung aus persönlicher Entwicklung, Magie und gesellschaftlichem Konflikt sorgt dafür, dass man das Buch mit einem Gefühl von Staunen schließt. Besonders geeignet ist der Roman für Leserinnen und Leser, die komplexe Magiesysteme, ungewöhnliche Namen, atmosphärische Universitäten und eine starke Coming‑of‑Age‑Entwicklung schätzen. Ich persönlich kann es kaum erwarten, bis der zweite Band erscheint.

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