Empfehlungen basierend auf "PHILOSOPHINNEN: Von Hypatia bis Angela Davis: Herausragende Frauen der Philosophiegeschichte"
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von Kirsty Loehr
Witzig, salopp, frech und liebevoll zugleich beschreibt die britische Autorin die Lebensgeschichten und -realitäten queerer Frauen (...).
von Leonie Schöler
Wie Frauen Geschichte schrieben – und Männer dafür den Ruhm bekamenMuse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Für deren Leistungen Männer die Auszeichnungen und den Beifall bekamen: Wissenschaftlerinnen, deren Errungenschaften, im Gegensatz zu denen ihrer männlichen Kollegen, nicht anerkannt wurden. Autorinnen, die sich hinter männlichen Pseudonymen versteckten. Oder Künstlerinnen, die im Schatten ihrer Ehemänner in Vergessenheit geraten sind. Lebendig und unterhaltsam erzählt die Historikerin Leonie Schöler ihre Geschichten, sie zeigt, wer die Frauen sind, die unsere Gesellschaft bis heute wirklich vorangebracht haben. Und sie verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion um Teilhabe und Sichtbarkeit ist. Dabei wird klar: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein System, das ihn bestärkt; vor allen anderen steht ein System, das sie aufhält. Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen
von Melanie Jahreis
Wer hat die Solarenergie erfunden? Den Paketfallschirm und die Einbauküche? Das kleine Schwarze, die Wegwerfwindel und das Champagner- Rüttelpult? Das Fertighaus, die Drahtlostechnologie, die Umweltbewegung und den Matilda-Effekt? Es waren Frauen - rebellische Geister mit einem ausgeprägten Hang zur findigen Problemlösung. Melanie Jahreis, Kuratorin am Deutschen Museum, erzählt ihre unwiderstehlichen Geschichten. Sie machen Mut, verrückte Träume zu haben, sich hohe Ziele zu stecken und entschlossen dem eigenen Weg zu folgen. Eine inspirierende Lektüre für junge Leserinnen und Leser ab 12 Jahren, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Kongenial illustriert von Katinka Reinke. Mit: Virginia Apgar, Melitta Bentz, Madame Blavatsky, Rachel Carson, Coco Chanel, Barbe-Nicole Clicquot, Josephine Cochrane, Marie Curie, Marion Donovan, Rosalind Franklin, Kate Gleason, Maria Goeppert-Mayer, Jane Goodall, Bette Nesmith Graham, Temple Grandin, Zaha Hadid, Margaret Hamilton, Herta Heuwer, Grace Hopper, Martine Kempf, Deepika Kurup, Stephanie Kwolek, Hedy Lamarr, Mary Leakey, Henrietta Swan Leavitt, Ada Lovelace, Ann Makosinski, Karin Mölling, Maria Montessori, Florence Nightingale, Emmy Noether, Käthe Paulus, Elizabeth Magie Phillips, Mary Quant, Margaret W. Rossiter, Daniela Rus, Margarete Schütte-Lihotzky, Donna Strickland, Mária Telkes, Greta Thunberg, Jody Williams, Margarete von Wrangell, Ada Yonath, Malala Yousafzai.
von Katharina Volk
Mit ihren Vorstellungen von einer »neuen Moral« und »freier Liebe« war Alexandra Kollontai (1872–1952) ihrer Zeit voraus. Sie selbst bezeichnete sich als sexuell emanzipierte Kommunistin, die das Schicksal von Frauen zum Sozialismus geführt habe. Alexandra Kollontai kämpfte in der Russischen Oktoberrevolution und wurde 1917 Volkskommissarin für soziale Fürsorge. Weltweit war sie die erste Frau im diplomatischen Dienst, als sie 1922 die junge Sowjetunion im Ausland vertrat. Kollontai war überzeugt, eine Revolution könne nur erfolgreich sein, wenn sie das gesamte Leben revolutioniert. Sie übte nicht nur scharfe Kritik an der monogamen, lebenslangen Ehe, sondern auch am bürgerlichen Verständnis von Elternschaft. Damit machte sie sich nicht nur Freunde unter den Genossinnen und Genossen. Sie forderte ein neues Verständnis von Liebe, das dem der Solidarität ähnelt, und neue Formen des Zusammenlebens, die Zusammenhalt und Gemeinschaft fördern. Ihre Ideen sind noch immer Utopie, aber noch immer aktuell in einer Zeit, in der Kollektivität im Sinne von Solidarität und Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg dringender denn je ist.
von Virginia Woolf
„Kein Grund zur Eile. Kein Grund zu glänzen. Kein Grund, ein anderer zu sein als man selbst.“ Über 100 weise Worte der unnachahmlichen Virginia Woolf über Liebe, Literatur, Feminismus, Essen, Arbeit, Älterwerden, Authentizität, Natur, Wahrheit, Glück und alles dazwischen. Sorgfältig ausgewählt und kuratiert aus Woolfs zeitlosen Romanen, Essays und Reden. Eine Hommage an eine der beliebtesten Schriftstellerinnen der Welt und eine wahre Ikone des Feminismus, in einem hübschen, kleinformatigen Geschenkbuch.
von Charlotte Kerner
Marie Curie (1867-1934) -- Bertha Von Suttner (1843-1914) -- Selma Ottilia Lagerlöf (1858-1940) -- Sigrid Undset (1882-1949) -- Emily Greene Balch (1867-1961) -- Rosalyn Sussman Yalow (1921-) -- Mutter Teresa (1910-) -- Gertrude B. Elion (1918-) -- Aung San Suu Kyi (1945-) -- Nadine Gordimer (1923-) -- Rigoberta Menchú (1959-) -- Toni Morrison (1931-) -- Christiane Nüsslein-volhard (1942-) -- Wisława Szymborska (1923-) Charlotte Kerner (hrsg.). Includes Bibliographical References: P. 448-469.
von Martina Clavadetscher
Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge, die Dame mit dem Hermelin, Frauen auf weltberühmten Gemälden von Leonardo da Vinci, Vermeer, Rembrandt, Courbet, Schiele, Munch. Wir sehen ihre Körper, ihre Blicke, ihre Kleidung, gebannt oder verbannt in einen ewigen Augenblick. Doch wer waren sie außerhalb dieses Moments? Martina Clavadetscher ist den Hinweisen ihrer Leben nachgegangen, lässt die Frauen erzählen und gibt ihnen so eine Stimme zurück. "Ohne diese Frauen, gäbe es kein Staunen, kein Schauen - mehr noch, ohne diese Frauen wäre die Kunstgeschichte, so wie wir sie heute kennen, undenkbar. Diese Frauen waren immer auch Mitarbeiterinnen, Künstlerinnen, Unterstützerinnen, Auslöser, ein Spiegel der Zeit, Ikonen, Inspiration, Partnerinnen, Retterinnen." Martina Clavadetscher.
von Olympe de Gouges
Olympe de Gouges war eine der bedeutendsten Frauen der Französischen Revolution, eine Vorkämpferin für Frauenrechte. Ihre "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" ("droits de la femme et de la citoyenne") von 1791, gedacht als notwendiges Gegenstück zu den Menschenrechten ("droits de l'homme"), gilt als Gründungsurkunde des Feminismus. Sie schrieb außerdem Pamphlete gegen Sklaverei und Rassismus und forderte früh die Einrichtung von Frauenhäusern. Als Gegnerin der Jakobiner und erklärte Feindin Robespierres starb sie 1793 auf dem Schafott. Ihre wichtigsten Texte wurden für diese Ausgabe neu übersetzt und kommentiert. Margarete Stokowski erläutert in ihrem begleitenden Essay das Schicksal und den historischen Rang dieser mutigen Frau.
von Barbara Stollberg-Rilinger
Eine "Weiberherrschaft" war im 18. Jahrhundert an sich nicht ungewöhnlich - ungewöhnlich aber war, dass Kaiserin Maria Theresia das Geschäft des Regierens als ihre persönliche Aufgabe derart ernst nahm und mit äußerster Akribie betrieb. Damit unterschied sie sich von vielen europäischen Monarchen, die lieber ihren Neigungen nachgingen und die Amtsgeschäfte gern anderen überließen. Dass Maria Theresia nicht nur in dieser Hinsicht eine außergewöhnliche Frau war, zeigt diese eindrucksvolle Biographie. Barbara Stollberg-Rilinger lässt in ihrer meisterhaften Darstellung die Verhältnisse am Habsburger Hof, in der Stadt Wien, im Heiligen Römischen Reich und in den vielen Ländern lebendig werden, aus denen sich die Monarchie zusammensetzte. Ihre Haupt- und Staatsaktionen wie der Erbfolgekrieg (1740 - 1748) oder der Siebenjährige Krieg (1756 - 1763) gegen ihren Erzfeind Friedrich den Großen von Preußen werden ebenso anschaulich beschrieben wie das Verhältnis zu Ehe, Sexualität und Schwangerschaft, die Erziehung ihrer vielen Kinder, die Divertissements bei Hofe, die erbitterten Konflikte mit dem Sohn und Mitregenten Joseph II. und nicht zuletzt die unbarmherzige Religionspolitik der kompromisslos katholischen Kaiserin, die am Ende wie aus der Zeit gefallen schien. Gestützt auf zahllose, mitunter kaum bekannte Quellen, entsteht ein ganz einzigartiges Portrait Maria Theresias. Es ist frei von hagiographischen Zügen und zeigt eine Matriarchin von äußerstem Pflichtbewusstsein, die sich selbst ebenso wie ihre Familie und ihre Untertanen einem strengen Regiment unterwarf.
von Marta Yustos
Paket 6/5 - Prolit-Nr. 96098 Das erste Buch zum Thema - hoch spannend nicht nur für Kinder Der Titel basiert auf aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen Die Autorin ist anerkannte Wissenschaftlerin und die grandiosen Illustrationen sorgen für einen faszinierenden Zugang. Aktuelles gesellschaftliches Thema: Die Entwicklung der Menschheit und ihre weiblichen Wurzeln.