Das Sonnensystem ist besiedelt, und die Menschheit breitet sich im All aus. Es gibt sogar eine extrasolare Kolonie, Paradise-1, auf der Tausende Kolonisten ein neues Leben begonnen haben – bis die Kommunikation abgebrochen ist. Jetzt wird Agentin Alexandra Petrowa und die Crew der Artemis auf die lange Reise nach Paradise-1 entsandt, um herauszufinden, was passiert ist. Doch das, was sie dort finden, übertrifft ihre schlimmsten, grauenvollsten Albträume.
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Paradise One
von David Wellington, Jürgen Langowski
Das Sonnensystem ist besiedelt, und die Menschheit breitet sich im All aus. Es gibt sogar eine extrasolare Kolonie, Paradise-1, auf der Tausende Kolonisten ein neues Leben begonnen haben – bis die Kommunikation abgebrochen ist. Jetzt wird Agentin Alexandra Petrowa und die Crew der Artemis auf die lange Reise nach Paradise-1 entsandt, um herauszufinden, was passiert ist. Doch das, was sie dort finden, übertrifft ihre schlimmsten, grauenvollsten Albträume.
Aktuelle Rezensionen(1)
„Paradise One“ verbindet Science-Fiction und Horror zu einer bedrückenden, rasanten und sehr bildhaften Geschichte. Besonders gelungen sind die kreativen Beschreibungen der fremden Umgebung und der verschiedenen Bedrohungen. Vor allem der teilweise drastische Körperhorror sorgt für einige einprägsame und verstörende Szenen. Auch das Worldbuilding überzeugt. Die Geschichte wechselt zwischen mehreren Perspektiven, was nicht nur für ein hohes Tempo sorgt, sondern auch dabei hilft, die sehr unterschiedlichen Mitglieder der Crew näher kennenzulernen. Durch die Rückblicke erfährt man nach und nach mehr über ihre Vergangenheit, ihre Ängste und ihre Beweggründe. Dadurch wachsen einem einige von ihnen mit der Zeit ans Herz und bleiben besonders gut in Erinnerung. Mein größter Kritikpunkt ist die sehr abstrakte Form der Bedrohung. Ihre Fremdartigkeit ist zwar interessant, verlangt aber auch die Bereitschaft, nicht alles logisch oder rational hinterfragen zu wollen. Insgesamt ist „Paradise One“ ein ideenreicher und atmosphärischer Reihenauftakt mit starkem Worldbuilding, gelungenem Körperhorror und erinnerungswürdigen Figuren.