Empfehlungen basierend auf "Papa Dictator hat Frühlingsgefühle"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Mickaël Brun-Arnaud

"Demenz ist eine grausame Krankheit – dieses zauberhafte Märchen nimmt ihr ein wenig den Schrecken und weckt Verständnis." - Beate Schräder, Westfälische Nachrichten

von Hans Fallada

Neues von Hans Fallada entdecken: Die hier versammelten Anekdoten, Berichte, Erzählungen und Reden, die von der Mitte der 1920er Jahre bis zu seinem Tod 1947 reichen, sind zum Teil wenig bekannt oder noch gänzlich unveröffentlicht. Sie offenbaren, in welchem Maße der Autor ein einzigartiges Gespür für soziale Problemlagen entwickelt, sensibel Wirklichkeit beobachtet und künstlerische Mittel findet, um mit wenigen Strichen welthaltige Geschichten zu entwerfen – humorig, ironisch, manchmal auch sarkastisch. Falladas Glaube an die »Anständigkeit des Menschen« zeigt sich dabei jedoch stets unerschütterlich.

von John Irving

About the Author John Irving has been nominated for a National Book Award three times winning in 1980 for the novel The World According to Garp. In 1992, Irving was inducted into the National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma. He won the 2000 Oscar for Best Adapted Screenplay for The Cider House Rules. In 2001, he was elected to the American Academy of Arts and Letters. Irving's most recent novel is In One Person (2012).

von Hermann Hesse

Mit seinem Roman 'Das Glasperlenspiel', an dem der in der Schweiz lebende Hermann Hesse von 1931-1943 arbeitete, zog er die Summe seines Werkes und Denkens. Die immer grössere Verfinsterung der Epoche in diesen Jahren zwang ihn, seinen Gegenentwurf in immer neuen Anläufen zu präzisieren. Hesse wollte, dass das Buch auch in Deutschland erscheinen und seine Wirkung entfalten könnte, und übersetzte den Lebensroman des Josef Knecht in ein utopisches Gleichnis, das scheinbar zeitlos seine Zeit entlarvte.

von Erich Kästner

Eine sarkastische und messerscharfe, erschütterte und erschütternde Schilderung der letzten Monate der NS-Zeit und des Alltags in den Zeiten des schwierigen Neubeginns: ein einzigartiges Dokument und ein zeitloser Aufruf zu Mitmenschlichkeit.

von Clara Heinrich

»Störungen sind nicht per se negativ – und auch nicht unbedingt menschlichen Ursprungs. Erst einmal sind Störungen nur das. Eine Störung folgt der anderen. Es gibt keinen harmonischen Zustand, der der Störung vorhergeht. Alle Landschaften sind gestört. Ob jedoch eine Störung verkraftbar ist oder nicht, zeigt sich an dem, was folgt: an der Art, wie sich Gefüge umgestalten.«»Welche Landschaft würde man in dir finden?, frage ich A. Ich glaube zu mir passt die Region hier ganz gut. Die Weite und die Leere, die Trockenheit, die Artenvielfalt, die Stürme.«

von Hans-Christian Dany, Valérie Knoll

Im Zerfall der alten Ordnung beansprucht der Dandy kein vorbildliches Leben. Er verteidigt keinen Besitz und keine Privilegien. Verteilungskämpfe findet er degoutant. Jede Art von Krieg, auch jener für die Freiheit, scheint dem Dandy eine Angelegenheit der Unterbelichteten, die nicht begreifen, dass der einzige Zweck der Uniform darin liegt, gut auszusehen. Als Asket steht er für weniger von allem und gegen jene Behauptungen des Neuen, die selten mehr als ein Produkt meinen. Der Dandy fragt nicht, wie er leben will, er lebt, wenn auch mit melancholischem Gesicht. Er maßt sich keine Lösungen an, erklärt auch nichts für falsch, da er gar nichts erklärt. Er spielt einfach anders. Der Essay folgt den Spuren dieses Maskenballs zwischen Darstellungen des gelebten Lebens, literarischen Vorzeichnungen und Vorstellungen in der bildenden Kunst hinein in die Gegenwart. Er sichtet Taktiken, um in einer Zeit des Übergangs selbstbestimmter auf die Zukunft zuzugehen. (Verlagsangaben)

von Wolfgang Borchert

"Die Hundeblume. Erzählungen aus unseren Tagen" ist der Titel von Borcherts erster Prosasammlung, eingeleitet von der gleichnamigen Erzählung vom 24. Januar 1946, die erstmals am 30. April und 4. Mai 1946 in der "Hamburger Freien Presse" veröffentlicht wurde. Die Erzählung handelt von einem jungen Gefangenen, der beim täglichen Hofgang eine Hundeblume auf dem Gefängnishof entdeckt. In seinem tristen Alltag wird die Blume zum Objekt seiner Sehnsucht und Begierde. Borchert verarbeitete in der Geschichte autobiografische Erinnerungen an seine eigene Inhaftierung in einem Militärgefängnis zur Zeit des Nationalsozialismus. Entstanden während eines Krankenhausaufenthalts des bereits schwer kranken Schriftstellers ist "Die Hundeblume" Borcherts erste umfangreichere Prosaarbeit. Sie markiert einen einschneidenden Wendepunkt in seinem Werk von den frühen Gedichten zu den Kurzgeschichten aus seinen letzten beiden Lebensjahren, die neben dem Drama "Draußen vor der Tür" den Grundstein für seine Popularität legten. Inhaltsverzeichnis: - Die Hundeblume - Die Krähen fliegen abends nach Hause - Stimmen sind da in der Luft - in der Nacht - Gespräch über den Dächern - Generation ohne Abschied - Eisenbahnen, nachmittags und nachts - Bleib doch, Giraffe - Vorbei vorbei - Die Stadt - Hamburg - Billbrook - Die Elbe - Blick von Blankenese

von Susanna Schwager

Er liebte die Tiere mehr als alles andere. Als die Mutter starb, holte er sich die Wärme beim Hofhund. Sein Traum war es, Tierarzt zu werden. Hans M. wurde Metzger, einer bis ins Mark. Noch heute hört er den Kanonendonner, den der erste Weltkrieg vom Elsass bis ins Emmental trug. Und er erinnert sich an trommelnde Sozialisten, die kurz vor dem Landesstreik mit roten Fahnen am Miststock vorbeimarschierten. Der Bergbauernbub entging knapp dem Schicksal als Verdingkind. Und knapp entging er der Verzweiflung des Vaters. Das harte Leben im Krachen stählte seinen Willen. Er wollte vor allem eines: weg aus dem Tal. Weg vom Schinden, Hungern und Frieren. Eine Metzgerlehre war seine grosse Chance. So beginnt ein Leben, das ein steinalter Mann erzählt, mit unheimlicher Präzision und grosser Erzählkraft. 'Fleisch und Blut' bricht das 20. Jahrhundert wie ein Prisma und erzählt es wie ein Roman. Susanna Schwager stieg mit ihrem Grossvater in die Vergangenheit, fragte und stellte in Frage. Aus seinen glasklaren Erinnerungen fügte sie eine handfeste, manchmal drastische Geschichte voller poetischer Details.

von Anton Cechov

Die Macht des Bösen / Schlafen, nur schlafen / Ein unangenehmer Vorfall / Lichter / Die Schönen / Der Namenstag / Der Anfall / Der Schuster und der Teufel/ Die Wette / Die Fürstin / Diebe / Gusev / Weiber / Meine Frau / Flattergeist / Nach dem Theater / In der Verbannung / Die Nachbarn / Angst.