In Lock Haven, einer beschaulichen kleinen Stadt in Washington State, gibt es eine ganz besondere Straße. Die Bird Street. Wer in der Bird Street wohnt, ist erfolgreich, wohlhabend, gesund und glücklich. Die Kinder allesamt ausgeglichen, wohlerzogen und klug. Zumindest für elf Monate im Jahr. Im November jedoch brechen die dunklen Tage an. Pech, Misserfolg und Krankheit halten Einzug. Im November kommt der Fremde in die Bird Street, um bei den Bewohnern die Schulden einzutreiben. Im November ist die Zeit gekommen, den Preis für all das Glück zu zahlen. Denn es kehrt erst zurück, wenn ein Menschenleben geopfert wird ...
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November
von Thomas Olde Heuvelt, Janine Malz
In Lock Haven, einer beschaulichen kleinen Stadt in Washington State, gibt es eine ganz besondere Straße. Die Bird Street. Wer in der Bird Street wohnt, ist erfolgreich, wohlhabend, gesund und glücklich. Die Kinder allesamt ausgeglichen, wohlerzogen und klug. Zumindest für elf Monate im Jahr. Im November jedoch brechen die dunklen Tage an. Pech, Misserfolg und Krankheit halten Einzug. Im November kommt der Fremde in die Bird Street, um bei den Bewohnern die Schulden einzutreiben. Im November ist die Zeit gekommen, den Preis für all das Glück zu zahlen. Denn es kehrt erst zurück, wenn ein Menschenleben geopfert wird ...
Aktuelle Rezensionen(4)
Nach "Hex" und "Echo" wollte ich dem Autoren eine letzte Chance geben, weil sich die Prämisse des Buchs wirklich vielversprechend las. Draus gemacht hat er leider nichts. Die Story zieht sich in die Länge und es kommt einfach keine Spannung auf. Selbst in den Momenten in denen wirklich etwas passiert und das Grauen zuschlägt, rattert der Autor weiterhin monoton die Story runter, ohne jegliches Gefühl für Spannungsaufbau. Hinzukommt, dass man nach lesen des Buchs das Gefühl hat, als hätte Olde Heuvelt versucht, möglichst viele kontroverse bis Tabu Themen anzuschneiden. Da sind zum einen die Themengebiete, die wirklich etwas mit der Story zu tun haben, wie Selbstmord, Sterbehilfe, psychische Erkrankungen, Selbstverletzung, Krebs, Alkoholismus, usw. und dann gibt es noch welche, die sich anfühlen, als wären sie einfach nur für den potentiellen Konfliktfaktor beim Leser mit in die Story geworfen worden. So zB die Szenen in der Django und sein Freund immer wieder N*azi spielen und sich gegenseitig hinrichten, die Genderdiskussion und das Thema Waffensicherheit. Immer wieder beschleicht einen das Gefühl, dass diese Punkte, die absolut Null zur Story beitragen, nur reingestopft wurden, um nochmal zu schockieren. Auch schafft es Olde Heuvelts mal wieder nicht, seinen Charakteren Leben einzuhauchen und sie aus den typischen Klischees herauszuführen. Das schlechte Lektorat setzt dem ganzen dann noch die Krone auf. Bei einem Buch aus einem so namhaften Verlag sollten den Leser nicht ein halbes dutzend Rechtschreibfehler anspringen. Schade um die spannende Idee, aber nach dem ersten Kapitel - das tatsächlich Lust auf mehr gemacht hatte mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre und seinem Aufbau - geht es eigentlich nur noch über 600 Seiten lang bergab. Für mich defintiv der letzte Roman des Autors. Möglich, dass bei der Übersetzung aus dem Niederländischen auch sprachlich viel verloren geht, aber bisher konnte mich keiner seiner drei Romane auch nur ansatzweise überzeugen.
Die Idee des Buches ist sehr packend, und die Umsetzung des Genres ist aus meiner Sicht in großen Teilen auch gut gelungen. Man hat allerdings das Gefühl, dass der Autor auf den letzten 5% des Buches nicht mehr wirklich Lust hatte, die Geschichte auch wirklich mit Begeisterung und Detail zu Ende zu führen. Der Abschluss ist zwar grundsätzlich gut, aber einige wichtige Elemente werden am Ende einfach vergessen oder weggelassen. Ich habe das Buch gerne gelesen. Dieser Aspekt war allerdings schade.
Es ist nicht mein Genre. Als der erste November vorbei war, hatte ich eigentlich gehofft, dass auch das Buch endet, aber es gab noch einen sehr langen zweiten Teil, der im November des folgenden Jahres spielt. Während der erste Teil recht vorhersehbar war, war es der zweite Teil nicht, das muss ich dem Buch zumindest lassen. Aber insgesamt waren mir die Dialoge etwas zu absurd und zu möchtegern überraschend geschrieben.
Hat mich aus meiner Leseflaute geholt. Für Fans dieses Genres absolute Empfehlung!