3.5

Notes from Underground

von Fyodor Dostoevsky

Format:Softcover

Notes From Underground by Fyodor Dostoevsky is a groundbreaking novel that delves into the depths of the human psyche to explore the complexities of the human condition. Set in 19th-century Russia, this timeless classic follows the story of a nameless narrator, who is the embodiment of an irrational, misanthropic and isolated individual. Through the narrator’s musings and recollections, Dostoevsky paints a vivid portrait of a man in search of understanding and redemption. The novel is a powerful exploration of human nature and morality, examining the social and psychological forces that drive us and the individual’s relationship with the world. Notes From Underground is an essential read for anyone interested in philosophy, psychology, and literature. This edition is based on the 1918 translation by Constance Garnett (1861-1946).Fyodor Dostoevsky (1821-1881) was a Russian novelist, short story writer, essayist, and philosopher whose psychological depth and insight into the human condition made him one of the most celebrated authors of all time. His works, including Crime and Punishment, The Brothers Karamazov, Notes from the Underground, and The Idiot, have been translated into more than 170 languages and are considered to be some of the greatest works of literature in the world. Dostoevsky explored the depths of human emotions and experience, focusing on themes such as morality, suffering, and redemption. His works are often credited with pioneering existentialism and introducing the theme of nihilism to literature. Dostoevsky was also an influential political thinker, advocating for social justice and challenging the status quo of the time. His writing continues to inspire readers around the world and his legacy lives on as one of the greatest authors of all time.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
112 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2019-12-17

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.5(17 ratings)
PeanutRezension von Peanut

"Notes from Underground" ist zwar sehr kurz, aber trotzdem irgendwie anstrengend. Der Erzählstil ist sehr unruhig und unausgeglichen. Vor allem im ersten Teil ist es eigentlich pure Philosophie mit unberechenbarem Erzählstil. Im zweiten Teil wird diese Philosophie dann auf die Probe gestellt und man erfährt etwas aus dem Leben des Protagonisten. Der Erzähler sieht sich als Opfer seines eigenen Bewusstseins. Er behauptet, dass Leiden der einzige Weg ist, sich wirklich lebendig zu fühlen. Menschen mit einem großen Bewusstsein werden von ihrer eigenen Intelligenz zum Leiden gezwungen. Ein "dummer" Mensch akzeptiert alles so wie es ist. Ein "schlauer" Mensch kann nichts akzeptieren und muss alles hinterfragen. Je weiter entwickelt eine Gesellschaft ist, desto grausamer sind ihre Taten. Leiden und Chaos sind für ihn keine Fehler der menschlichen Natur, sondern ein Teil davon. Eine Gesellschaft die Leiden eliminieren will, ist unehrlich über das was der Mensch wirklich ist. Der freie Wille wird deshalb eingesetzt um Leiden zu verursachen, entweder an sich selbst oder an anderen. Der Protagonist meint auch, dass jeder das innerlich weiß - nur er hat es erkannt und spricht es aus. Am Schluss seiner Erzählung merkt man aber, dass diese ganze Philosophie von echtem Zusammenhalt und menschlicher Zuneigung zerstört werden kann. Ihm ist das irgendwie auch selbst bewusst, aber er ist zu skeptisch und glaubt, echte Menschlichkeit nicht verdient zu haben. Obwohl ich am Anfang etwas Probleme mit dem Stil hatte, bin ich gut reingekommen und habe das Buch sehr genossen. Da das Buch so kurz ist, ist es wirklich intensiv. Mir hat es gut gefallen.

lynn✨Rezension von lynn✨

Das Buch ist durchzogen von Hass, Trauer & Wut. Der Erzähler hat keinen Namen, er bleibt anonym, was für mich gezeigt hat wie sehr er sich für sich selbst, seine Gedanken & seine Taten schämt. Er ist das perfekte Beispiel dafür, wie aus hass nur noch mehr hass entsteht. In der Schule wurde er wahrscheinlich immer gehänselt und hatte auch keine Familie. Aus diesen Hänseleien ist Selbsthass entstanden & dieser Selbsthass bzw. auch der Neid auf andere Mitschüler oder generell auf andere Mitmenschen, hat nur noch mehr hass gezürnt, als er sowieso schon in sich trug. Diese projiziert er dann auch noch auf andere, besonders auf seine alten Schulkameraden, auf Lisa & seinen Diener. Im Endeffekt ist Notes from Underground einfach eine sehr traurige Geschichte von einem sehr traurigen und hasserfüllten Menschen, der in gewisser Art auch noch in Selbstmitleid versinkt. Am Anfang startet die Geschichte zu dem noch sehr langweilig. Der erste Satz ist catchy, aber ansonsten gibt es einem nicht viel, was verleitet das Buch weiter zu lesen, außer vielleicht die länge, weil im Endeffekt ist es eh nicht so lang. Ah und was war dieses Englisch, teilweise hab ich echt an meinem Wortschatz gezweifelt. Naja, ich habs zu ende gelesen, yey.

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