Nichts in den Pflanzen
von Nora Haddada
Die junge Drehbuchautorin Leila hat ihren ersten Vertrag bei einer großen Produktionsfirma unterschrieben. Ihre mäßig gelingende Schreibroutine kompensiert sie mit Nächten in Eckkneipen und auf Dinnerparties, die sie insgeheim langweilen. Man hält sich gegenseitig mit Erfolgsgeschichten am Leben — doch wie überlebt man wirklich zwischen Neid und Affären im harten Konkurrenzkampf der Kulturschaffenden?Witz, Verzweiflungstaten, Glamour, Selbstüberschätzung und Sinnsuche in einer scheinbar oberflächlichen Welt, deren Untiefen sich Stück für Stück beim Lesen auftun.»Klug, abgründig und hintersinnig. Nora Haddada hat ein faszinierendes Debüt geschrieben, ich konnte kaum aufhören zu lesen.« Benedict Wells
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Nichts in den Pflanzen
von Nora Haddada
Die junge Drehbuchautorin Leila hat ihren ersten Vertrag bei einer großen Produktionsfirma unterschrieben. Ihre mäßig gelingende Schreibroutine kompensiert sie mit Nächten in Eckkneipen und auf Dinnerparties, die sie insgeheim langweilen. Man hält sich gegenseitig mit Erfolgsgeschichten am Leben — doch wie überlebt man wirklich zwischen Neid und Affären im harten Konkurrenzkampf der Kulturschaffenden?Witz, Verzweiflungstaten, Glamour, Selbstüberschätzung und Sinnsuche in einer scheinbar oberflächlichen Welt, deren Untiefen sich Stück für Stück beim Lesen auftun.»Klug, abgründig und hintersinnig. Nora Haddada hat ein faszinierendes Debüt geschrieben, ich konnte kaum aufhören zu lesen.« Benedict Wells
Aktuelle Rezensionen(4)
Ganz ganz tolles Buch. Wunderbar geschrieben. Ich würde es gerne nochmal lesen!! Die Sprünge waren manchmal etwas verwirrend aber wirklich grandioses Buch
Genial
Erster Urlaubsbuch – done. Liest sich super fix und saugt einen richtig ein. Eine unsympathische und trotzdem irgendwie liebenswürdige Protagonistin, die alles tut für die große Inspiration, außer halt schreiben lol. Das Ende hat mich erst sehr wütend gemacht, aber je länger ich drüber nachdenke, desto mehr mag ich‘s.
(Vielen Dank and Vorablesen.de und den Ecco Verlag für das Zusenden eines Rezensionsexemplars) Was für ein Debüt! Nichts in den Pflanzen folgt der jungen Drehbuchautorin Leila, die auch die Erzählerin des Romans ist und von einer monatelangen Schreibblockade heimgesucht wird. Um wieder schreiben zu können greift sie zu allerlei Mitteln: Rauschmitteln, Affären, vermeintlichen Musen. Das einzige, was zumindest temporär Abhilfe zu verschaffen scheint, ist es ihrem Freund Leon Leid zuzufügen. Leila ist dabei kompromisslos, unsympathisch, nutzt Menschen aus, geht buchstäblich über Leichen. Nora Haddada hat eine Figur erschaffen, die sicherlich auf viele Leser*innen ebenso faszinierend wie abschreckend wirken wird. Die Erwartung, dass weibliche Figuren in Unterhaltungsmedien immer sympathisch sein sollten wird auch in der Arbeit Leilas im Roman aufgegriffen ohne dem/der Leser*in die Botschaft auf die Nase zu binden. Haddada greift in ihrem Roman auf diverse spannende erzählerische Mittel zurück. Die zwei Timelines, in denen die Handlung erzählt wird, verbinden das Ende geschickt mit dem Anfang der Handlung. Mit einem sehr jungen, modernem Schreibstil voller Symbolik reiht sich Nora Haddada mit Nichts in den Pflanzen in eine sehr aktuelle literarische Strömung ein, die weiblichen Zorn betrachtet und wird für alle interessant sein, die mehr davon wollen.