Derb, direkt und blutig, aber auch kreativ und vielschichtig und alles andere als langweilig – ›Nevernight – Die Prüfung‹ hat alles was unverwechselbare Fantasy braucht.
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Nevernight - Die Prüfung
von Jay Kristoff, Kirsten Borchardt
Derb, direkt und blutig, aber auch kreativ und vielschichtig und alles andere als langweilig – ›Nevernight – Die Prüfung‹ hat alles was unverwechselbare Fantasy braucht.
Aktuelle Rezensionen(7)
Fantastischer Auftakt
Mein erstes Buch von Jay Kristoff und es hat mir am Ende dann doch noch recht gut gefallen... Im Mittelteil hatte das Buch für mich einige Längen. Die Ausbildung an der Roten Kirche nimmt viel Raum ein und zeitweise hatte ich das Gefühl, dass die Handlung etwas auf der Stelle tritt. Etwa ab der Hälfte hat die Geschichte für mich aber deutlich an Fahrt aufgenommen und konnte mich wieder richtig packen. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil. Es ist eine spannende Mischung aus gehobener, fast poetischer Sprache und einem sehr direkten, teilweise derben Humor. Diese Kombination wirkt ungewöhnlich, hat bei mir aber hervorragend funktioniert und mich immer wieder zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen gebracht. Mit den Fußnoten konnte ich im E-Book allerdings nicht besonders viel anfangen. Das ständige Hin- und Herspringen hätte meinen Lesefluss eher gestört, weshalb ich viele davon ausgelassen habe. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, wichtige Informationen oder Verständnis für die Geschichte zu verlieren. Insgesamt ein gelungener Auftakt, der zwar seine Längen hat, mich aber vor allem durch Mia als Hauptfigur, den besonderen Schreibstil und die zweite Hälfte der Geschichte überzeugen konnte. Ich bin definitiv gespannt, wie es mit der Reihe weitergeht.
„der plot ist am twisten“ -jakob
Dieses Buch hat mir mein Freund empfohlen, sonst hätte ich es vermutlich nie gelesen. Und dann hätte ich einiges verpasst. Der Schreibstil ist sehr besonders, mit vielen Rückblenden sowie einem Erzähler, der eine Art Rahmenhandlung erzählt und die Geschichte selbst mit lustigen und teils informativen Fußnoten versieht. Die Geschichte selbst ist spannend und abwechslungsreich. Gleichzeitig sind die Charaktere tiefgründig und vielschichtig und bis zum Ende sind Dinge passiert, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Ein sehr gutes Fantasy-Buch mit einer kleinen Romance-Geschichte, die jedoch im Hintergrund bleibt und ganz viel Action, die auch sehr ausführlich beschrieben wurde. Eine echte Empfehlung!
Am Anfang kann es einem wirklich schwer fallen, in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist eher etwas ungewöhnlich und die Fußzeilen behindern - vor allem zu Beginn - den Lesefluss, aber wenn man sich erstmal drauf eingelassen hat, ist die Geschichte actionreich und fesselnd. Die Handlungen sind düster, gefährlich und blutig. Jay Kristoff nimmt kein Blatt vor den Bund und beschreibt auch die eher ekligen Dinge, die man manchmal so genau gar nicht wissen möchte. Die Dialoge sind von viel sarkastischem und ironischem Humor geprägt, es gibt aber auch ernste Szenen, die einen zum Nachdenken anregen. Alles in allem finde ich, das es ein wirklich spannendes Buch ist, das zwar etwas holprig beginnt, einen dann aber in seinen Bann zieht und man sich kaum noch von den Seiten lösen kann.