Narrenturm
von Andrzej Sapkowski
»Als hätten sich Tolkien und Eco zusammengetan.« Generalanzeiger BonnSchlesien, 1422. Reynevan von Bielau ist auf der Flucht. Weil man ihn in flagranti erwischt hat, mit der schönen Adele von Sterz. Doch nicht nur die Brüder des sich auf dem Hussiten-Kreuzzug befindenden Gatten sind hinter ihm her. Auch die Inquisition interessiert sich für ihn: Die Schergen haben bei ihm so manches gefunden, das den Verdacht auf Hexerei aufkommen lässt – oder ist er gar ein Hussit? Quer durch Mitteleuropa jagen sie den liebenswert-einfältigen Medicus, der, kaum einem Abenteuer entronnen, gleich ins nächste gerät. Selbst der Narrenturm der Inquisition bleibt Reynevan nicht erspart.
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Narrenturm
von Andrzej Sapkowski
»Als hätten sich Tolkien und Eco zusammengetan.« Generalanzeiger BonnSchlesien, 1422. Reynevan von Bielau ist auf der Flucht. Weil man ihn in flagranti erwischt hat, mit der schönen Adele von Sterz. Doch nicht nur die Brüder des sich auf dem Hussiten-Kreuzzug befindenden Gatten sind hinter ihm her. Auch die Inquisition interessiert sich für ihn: Die Schergen haben bei ihm so manches gefunden, das den Verdacht auf Hexerei aufkommen lässt – oder ist er gar ein Hussit? Quer durch Mitteleuropa jagen sie den liebenswert-einfältigen Medicus, der, kaum einem Abenteuer entronnen, gleich ins nächste gerät. Selbst der Narrenturm der Inquisition bleibt Reynevan nicht erspart.
Aktuelle Rezensionen(2)
Musste das Buch leider abbrechen. Es war mein erster Roman von Sapkowski, dazu noch ein historischer und ich war gespannt. Der Schreibstil hat durchaus gefallen und auch die Dialogsprache, gehalten in der Zeit um 1420 passten dazu, sowie die Grundstory, haben für mich den Reiz ausgemacht, das Buch zu kaufen. Bei knapp 200 Seiten war es dann für mich (erstmal) vorbei. Es war langatmig, langweilig und vollgepackt mit historischem Wissen um diese Zeit, was aber nicht eingebunden und erklärt wird, sondern dem Leser einfach vor den Kopf geknallt wird. Zeilenweise werden Namen von historischen Personen aneinandergereiht, von denen ich nie was gehört haben und mit denen ich dann zurecht kommen muss, ohne zu wissen ob dies notwendig ist für die Story oder nicht. Ich finde es toll, dass der Autor so ein historisches Wissen hat und es hier auch einsetzt, für mich wirkt es nur nicht dienlich um in der Haupthandlung voran zu kommen. (Weniger oder knapper, wäre hier mehr gewesen.) Diese rückt in diesen 200 Seiten so in den Hintergrund, das immer wieder Nebenschauplätze aufgemacht werden, mit immer neuen Figuren, die seitenlang diskutieren über Dinge die sicher in diese Zeit gehören, mich aber nicht interessieren und das Buch einfach nur aufblähen und der Fortschritt immer wieder ins Stocken gerät. Die lateinischen Eskapaden kommen ja noch hinzu, die einfach da stehen, mitten im Satz (ich kann kein Latein) und nicht mal übersetzt werden. So lese ich widerwillig über all das hinweg, bis endlich mal nach einem langen Kapitel, es ein bisschen voran geht. Außer, dass der Hauptcharakter auf der Flucht ist und immer auf neue Leute trifft und sich aus einer brenzligen Situation befreien muss (dreimal hintergründig auf den 200 Seiten passiert) geschieht nicht wirklich was, außer geschichtliches Gefasel um Kirche, Kätzerei etc. und ich frag mich, brauch es das? Für mich leider nicht. Wollte einen historischen (Fantasy-)Roman lesen und habe eine historische Abhandlung der damaligen Zeit bekommen, wo die eigentliche Story nur Beiwerk ist. Finde das so schade. Vielleicht schaffe ich es später weiterzulesen, wenn ich die Muse dazu habe. Dafür werde ich mir die Witcher-Saga zu Gemüte führen, denn die soll ja wirklich gut sein von ihm.
Absolute Unterhaltung