Muskeln aus Plastik
von Selma Kay Matter
„Dieses Buch zu lesen ist wie Herzrasen in Slow Motion. Es tut weh, und das ist schön.“ Fatma Aydemir Kay ist schwer verknallt – und schwer erkrankt. Auf den Crush folgt jedes Mal ein Crash, auf starkes Herzklopfen Migräne, auf Knutschen Gliederschmerzen. Während Kay versucht, den Folgen von Long Covid zu entkommen, bringen nur die Sehnsucht nach Aron und der Wunsch nach einem starken, androgynen Körper Linderung. „Muskeln aus Plastik“ beschäftigt sich mit chronischer Erkrankung und Transness – und der Art und Weise, wie unsere Gesellschaft über „gesunde“ Körper nachdenkt und spricht. Gibt es überhaupt eine Sprache für Schmerz? Jenseits aller formalen und intellektuellen Traditionen untersucht Selma Kay Matter die dünne Linie zwischen Lust und Schmerz und erdenkt dabei neue Formen von Care, Intimität und queerem Widerstand – ein beeindruckendes, intuitives und bewegendes Debüt.
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Muskeln aus Plastik
von Selma Kay Matter
„Dieses Buch zu lesen ist wie Herzrasen in Slow Motion. Es tut weh, und das ist schön.“ Fatma Aydemir Kay ist schwer verknallt – und schwer erkrankt. Auf den Crush folgt jedes Mal ein Crash, auf starkes Herzklopfen Migräne, auf Knutschen Gliederschmerzen. Während Kay versucht, den Folgen von Long Covid zu entkommen, bringen nur die Sehnsucht nach Aron und der Wunsch nach einem starken, androgynen Körper Linderung. „Muskeln aus Plastik“ beschäftigt sich mit chronischer Erkrankung und Transness – und der Art und Weise, wie unsere Gesellschaft über „gesunde“ Körper nachdenkt und spricht. Gibt es überhaupt eine Sprache für Schmerz? Jenseits aller formalen und intellektuellen Traditionen untersucht Selma Kay Matter die dünne Linie zwischen Lust und Schmerz und erdenkt dabei neue Formen von Care, Intimität und queerem Widerstand – ein beeindruckendes, intuitives und bewegendes Debüt.
Aktuelle Rezensionen(4)
war das erste buch vom lesekreis in dem ich bin mir hat das buch an sich gut gefallen und die themen waren auch voll real und interessant, vor allem das thema schmerzbewältigung und identität fand ich mega anregend leider fand ich den schreibstil schrecklich (dauerndes wechseln zwischen englisch und deutsch, zwiscjendurch auf diverse studien bezogen und komische kapitel die ich null gecheckt hab) bin trotzdem gespannt was die anderen davon halten und freu mich drüber zu reden
3.5
Unlesbar. Schmerzvolle, privilegierte Perspektive¹ auf eine chronische Krankheit. ¹ Inklusive unzähliger, <i>actually</i> überflüssiger footnotes (Dt.: Fußnoten) und very, very <i>contemporary </i> Anglizismen*. <blockquote>*Vgl. S. 61 : "Ich frage mich: Liegt in diesem Begehrtwerden als (scheinbar) fitte abled passing Person neben dem Empowerment für mich als trans-masc* Enbyauch ein Ermächtigungspotenzial im Hinblickauf meine chronische Erkrankung? Will sagen: Was bedeutet Drag - dis-abled to abled - im Kontext von Disability, unter Berücksichtigung der herrschenden Machtverhältnisse? Darf <i>abling</i> up ⁴², in Abgrenzung zu <i>abled passing</i>, als lustvolles Spiel existieren? ⁴² Den Begriff habe ich in Abgrenzung zu <i>cripping up</i> erfunden. Medial wird <i>cripping up</i>häufig auch (ungenauerweise) als <i>disability drag</i>bezeichnet."</blockquote> Ok bro.
Hatte einen Roman erwartet und war teilweise mit sehr theoretischen Textpassagen überfordert. Dennoch einige Literaturhinweise mitgenommen und durch die romanartigen Textpassagen geflogen. Tolles Buch, das Intersektionalität schreit und zeigt, wie eindrücklich Stimmen von Betroffenen sind und warum sie in den Mainstream gehören.