Empfehlungen basierend auf "Mittelpunkt Mensch"
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von Lewis Dartnell
»Dank Dartnells Buch lässt sich menschliches Verhalten - gerade vor dem Hintergrund der heutigen Herausforderungen - besser verstehen.«
von Sarah Bakewell
WAS WIR VON DEN HUMANISTEN ÜBER EIN GLÜCKLICHES UND GELUNGENES LEBEN LERNEN KÖNNEN Wer Entscheidungen lieber aus Verantwortung und Mitgefühl als nach Gesetzen und Geboten trifft, wer das Leben einzelner Menschen interessanter findet als kollektive Visionen, und wer davon träumt, unbekannte Welten zu entdecken, der steht, ob er will oder nicht, in der Tradition des Humanismus. Sarah Bakewell macht mit den wichtigsten Humanisten bekannt, die uns bis heute etwas zu sagen haben – von den Literaten und Künstlern der Renaissance bis zu engagierten Denkerinnen und Denkern des 20. Jahrhunderts. Ihr fesselndes, vor klugen Gedanken und ungewöhnlichen Geschichten vibrierendes Buch ist eine verführerische Einladung zu einem menschlichen – glücklichen, freien, neugierigen – Leben und Denken. Vor 700 Jahren kam die unverschämte Idee auf, dass der Mensch im Kern gut und frei ist und dass er auf der Suche nach Glück allein mit dem Kompass der Vernunft durch stürmische Zeiten steuern kann. Sarah Bakewell macht mit den italienischen Humanisten bekannt, die diese Idee in die Welt setzten, und beschreibt, wie inspirierend deren Neugierde, Forschergeist und Optimismus bis in die Gegenwart gewirkt haben, trotz aller Anfeindungen durch Theologen, Tyrannen und Ideologen. Sie erzählt von den mutigen Lebenswegen und überraschenden Entdeckungen der Humanisten und geht so deren großer Frage nach, wie man Mensch wird. Denn wir werden zwar als Menschen geboren, aber erst in einer Welt voller Beziehungen, Geschichten, Wissen, Liedern oder Bildern können wir wirklich Mensch werden: aufgeschlossen, neugierig, frei und glücklich im Hier und Jetzt. Der neue internationale Bestseller von Sarah Bakewell
von Guy Leschziner
Für die Patienten von Dr. Guy Leschziner gibt es nachts keine Erholung für Körper und Seele. Der Neurorologe erforscht im Schlaflabor seit vielen Jahren Schlafstörungen und entschlüsselt, welche Pannen im Gehirn diese verursachen. Er erzählt von Menschen, die keine Nacht mehr durchschlafen, die im Schlaf exzessiv essen, ihren Partner mit unkontrollierbaren Fußtritten terrorisieren oder sogar ermorden. Die in extremen Fällen jede Nacht unter furchteinflösenden Halluzinationen, Atemstillständen oder bewusst erlebter Schlaflähmung leiden.Die Fallgeschichten zeigen aber nicht nur die Abgründe von Schlaf, sondern auch, was die Neurowissenschaften herausgefunden haben über die zentrale nachtaktive Rolle des Gehirns. Leschziner schildert seine Schlüsselfunktion beim Lernen, Vergessen, Verarbeiten oder Erholen und welche biologischen und psychologischen Bedingungen gegeben sein müssen, damit wir ruhig und erholsam schlafen können.
von Lisa Miller
Jeder von uns verfügt über die Ressourcen, um tiefen inneren Frieden zu empfinden, sich verbunden zu fühlen und ein sinnerfülltes Leben führen. Denn Spiritualität ist von Geburt an im Gehirn angelegt. Diese bahnbrechende Erkenntnis verdanken wir Lisa Miller, Neurowissenschaftlerin, Psychologin und Professorin an der Columbia University: Erstmals konnte sie wissenschaftlich nachweisen, in welchem Gehirn-Areal die Gefühle von Einssein und Erwachen lokalisiert sind und auf welche faszinierende Weise Gene und Neurotransmitter hierbei zusammenspielen. Ganz praktisch zeigt sie, wie sich dieses Areal aktivieren lässt, um unser ureigenes spirituelles Potenzial voll auszuschöpfen – für Resilienz, Zuversicht und Freude.
von Joseph LeDoux
Emotionen lenken und bestimmen unser Leben von Grund auf, aber kaum jemand weiß, wo und wie sie entstehen. Der international renommierte Hirnforscher Joseph E. LeDoux führt den Leser anschaulich und kompetent an dieses Thema heran. Er erläutert u.a. folgende Fragen: Auf welche Weise beeinflussen Gefühle unsere Wahrnehmungen, Erinnerungen, Gedanken und Träume? Können wir unsere Emotionen steuern oder steuern sie uns? Sind sie Erbe unserer evolutionären Urgeschichte? Wann kippt Ängstlichkeit in panische Angst um, wann Begehren in Gier, Liebe in Hörigkeit, Lust in Sucht, Zorn in Haß? Ist alles nur Chemie und Elektrizität, oder mehr?
von Siddhartha Mukherjee
Pulitzerpreisträger, Professor und Arzt Siddhartha Mukherjee verknüpft eine umfassende Einführung in die Genetik mit seiner eigenen Familiengeschichte und wirft einen differenzierten Blick auf das Wechselspiel zwischen Umwelt und Erbanlagen in ihrer Wirkung auf die Entwicklung des Menschen. Sein vorheriger Bestseller (ID-A 11/12) wurde vom Time-Magazine zu einem der 100 besten Sachbücher der letzten 100 Jahre gekürt. Obwohl der Autor mit einem scheinbar mehr dem Verkaufserfolg als der wissenschaftlichen Präzision gewidmeten Artikel im Vorfeld der Buchveröffentlichung die Kritik der Fachwelt provoziert hat, wurde der aktuelle Band u.a. in der New York Times, dem Guardian und bei Deutschlandradio Kultur begeistert besprochen. Es ist eine ausgewogene Mischung aus persönlichen Erlebnissen, Wissenschaftsanekdoten, Spekulation und Fakten gelungen, die mehr als 100 Seiten Anmerkungen und Referenzen abschliessen. Mit Mendel und Darwin sind klassische Inhalte genauso enthalten wie CRISPR/CAS, die neue leistungsfähige Analysetechnik der Genforschung, die bisher kaum von Sachbuchautoren aufgegriffen wurde. (1)
von Albrecht Vorster
Das Buch, das endlich Licht ins Dunkel bringtWas ist das für ein komisches Zucken beim Einschlafen? Warum schnarchen wir, wenn wir Alkohol getrunken haben? Wie können wir unsere Träume selbst bestimmen? Und was macht Schlafmangel mit uns? Albrecht Vorster ist Schlafforscher und Science Slammer – er verknüpft den neuesten Stand der Forschung anschaulich und unterhaltsam mit vielen Fallbeispielen und Alltagssituationen, wie sie jeder kennt. Vorster erklärt, warum unser Immunsystem bei Schlafmangel verrücktspielt, warum Schlafmittel die Volksdroge Nummer eins sind und doch nicht wirken, was wirklich gegen Schlafprobleme hilft, wie jeder für sich herausfinden kann, wie lange er schlafen muss, um fit zu sein – und warum wir überhaupt schlafen müssen. Das Buch, das endlich Licht ins Dunkel bringt!
von Markus Reiter
Ein lehr- und hilfreiches, dabei amüsantes Buch über das Gehirn und alles, was dazugehört – kann das sein? Aber selbstverständlich: Kurzweilig offeriert Markus Reiter Grundlagenwissen über Neuronen, Synapsen, Hirnareale, Altern, Intelligenz, Täuschung und Fehlschlüsse oder über Amygdala und Hippocampus. Nebenbei gibt es Empfehlungen für hirnstärkende Drinks (»Mix Dir Deinen Neuro-Cocktail mit den beliebtesten Neurotransmittern!«) sowie Tipps, wie man sein Gehirn möglichst lebendig hält (»Der Dreiklang fürs Gehirn: Laufen. Lieben. Lernen«), oder darüber, wie man Fehler beim Lernen vermeidet. Reiter verspricht: »Wenn Sie lesen, vernetzen Ihre Gehirnzellen sich neu – und dabei werden Sie schlauer.« Was will man mehr?
von Jonathan B. Losos
Zufall oder unausweichliche Notwendigkeit? Während zentrale Mechanismen der Evolution gut verstanden sind, bleibt es schwierig, langfristige Vorhersagen zu machen. Dass es aber auf kurze Sicht möglich ist und die biologischen Optionen unter manchen ökologischen Bedingungen erstaunlich klein sind, zeigt nicht nur das Phänomen der Konvergenz, das die mehrmalige, unabhängige Entwicklung ähnlicher Merkmale wie von Augen, Flügeln oder chemischen Abwehrmechanismen zusammenfasst. Auch eindrucksvolle Langzeitversuche im Labor bestätigen das Wiederholbare Verhalten der Natur, die aus genetisch identischen Organismen bei zufälligen Mutationen dieselben Resultate hervorbringt. Biologieprofessor J.B. Losos tritt damit zwischen die extremen Positionen von S.J. Gould ("Zufall Mensch", ID-G 40/91) und S.C. Morris ("Jenseits des Zufalls", 2008, hier nicht besprochen). Dezent illustriert, sachlich fundiert, aber gelegentlich etwas weitschweifig setzt der Autor mit der experimentellen Evolutionsbiologie einen eigenen Akzent in der Sachliteratur zum Thema. (2)
von Dan Ariely
Warum halten wir die eigenen Ideen immer für die besten? Weshalb wirken sich hohe Boni nachteilig auf die Arbeitsleistung aus? Wieso folgen wir bei der Partnersuche nicht unserem Schönheitsideal? Und warum lassen sich Rachegefühle so schwer bezähmen? In seinem neuen Bestseller untersucht Dan Ariely unser Verhalten in der Arbeitswelt und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sein ernüchternder Befund: Wir meinen zwar, Alltagssituationen vernünftig einschätzen zu können und Herr unserer Entscheidungen zu sein, doch in Wirklichkeit lassen wir uns oft von unseren Instinkten und Gefühlen leiten. Wir erliegen Trugschlüssen und begehen unwissentlich immer wieder Fehler - zum eigenen Nachteil. Ariely hilft uns, die wahren Triebfedern unseres Handelns zu erkennen. Und er hat auch eine gute Botschaft: Tatsächlich geht es uns meist viel besser, wenn wir den Verstand links liegenlassen.