Der »Menon« ist als »Programmschrift« für Platons Akademie bezeichnet worden, was insoweit richtig ist, als sich kaum ein Dialog besser als Einführung ins Platonische Philosophieren eignet. Er behandelt das Thema, ob Tugend lehrbar sei, was zunächst die Frage nach der Definition der Tugend aufwirft. Erörtert wird sodann das Problem des Lernens, welches als Wiedererinnern (Anamnesis) vorgestellt wird. Dabei stellt Sokrates seine Hebamlnenkunst (Maieutik) unter Beweis.
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Menon.
von Plato
Der »Menon« ist als »Programmschrift« für Platons Akademie bezeichnet worden, was insoweit richtig ist, als sich kaum ein Dialog besser als Einführung ins Platonische Philosophieren eignet. Er behandelt das Thema, ob Tugend lehrbar sei, was zunächst die Frage nach der Definition der Tugend aufwirft. Erörtert wird sodann das Problem des Lernens, welches als Wiedererinnern (Anamnesis) vorgestellt wird. Dabei stellt Sokrates seine Hebamlnenkunst (Maieutik) unter Beweis.
Aktuelle Rezensionen(1)
Interessante Gedanken über die Tugend, was sie an sich ist, ob man es von Natur aus oder durch Belehrung hat oder durch Göttliche Inspiration. Gelesen aus der Schleiermacher Übersetzung.