Sie führt ein perfektes Leben mit dem perfekten Mann. Doch liebt er sie genau so sehr, wie sie ihn liebt? Sie muss es herausfinden. Und dazu ist ihr jedes Mittel recht.Sie ist eine Frau, die alles hat: eine Karriere, ein schönes Haus, zwei wunderbare Kinder und den perfekten Ehemann, den sie nach 15 Ehejahren liebt wie am ersten Tag. Alles ist zu schön, um wahr zu sein. Und vielleicht ist es das auch gar nicht: Liebt auch ihr Mann sie so wie am ersten Tag? Und wird er sie immer lieben? Wie sicher kann sie sich sein? Sie will es wissen – und beginnt, ihren Mann auf die Probe zu stellen. Erst nur ein bisschen. Dann immer mehr. Und dann geht sie zu weit.Die Nummer-1-Bestsellersensation aus Frankreich: Die Geschichte einer Obsession – "gewagt, aufregend, unentrinnbar!" (A.J. Finn)
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Mein Mann
von Maud Ventura, Michaela Meßner
Sie führt ein perfektes Leben mit dem perfekten Mann. Doch liebt er sie genau so sehr, wie sie ihn liebt? Sie muss es herausfinden. Und dazu ist ihr jedes Mittel recht.Sie ist eine Frau, die alles hat: eine Karriere, ein schönes Haus, zwei wunderbare Kinder und den perfekten Ehemann, den sie nach 15 Ehejahren liebt wie am ersten Tag. Alles ist zu schön, um wahr zu sein. Und vielleicht ist es das auch gar nicht: Liebt auch ihr Mann sie so wie am ersten Tag? Und wird er sie immer lieben? Wie sicher kann sie sich sein? Sie will es wissen – und beginnt, ihren Mann auf die Probe zu stellen. Erst nur ein bisschen. Dann immer mehr. Und dann geht sie zu weit.Die Nummer-1-Bestsellersensation aus Frankreich: Die Geschichte einer Obsession – "gewagt, aufregend, unentrinnbar!" (A.J. Finn)
Aktuelle Rezensionen(30)
Hat mir sehr gut gefallen, jedoch hat der Epilog dir mich die Geschichte ein wenig kaputt gemacht
Die Geschichte aus der Sicht von der Namenlosen Protagonistin hat mich leider nicht besonders abgeholt. Es ist gut geschrieben, ließ sich leicht lesen. Das Beziehungsverhältnis des Paares und die Beschreibung davon, hat mich ganz häufig beim Lesen den Kopf schütteln lassen. Ich hätte mir nur noch gewünscht, dass im Buch durch eine 3. Person über die Protagonistin und ihre Gedanken berichtet wird. Die überschwängliche Besessenheit der Protagonistin von ihrem Mann war erschreckend, die Wendung am Ende im Epilog kam sehr unerwartet.
Spannend für alle, die gerne menschliche Gedankengänge & Verhaltensmuster analysieren. Die Autorin beschreibt die Gedanken der Hauptfigur scharfsinnig, komplex aber trotzdem nachvollziehbar. Man bekommt das Gefühl zu der Figur selbst zu werden. Der Plottwist im Epilog hat mich sehr überrascht und nachdenklich gemacht!
„Mein Mann“ ist ein gutes Buch, wenn man verstehen möchte, was im Inneren eines Menschen vorgeht, dessen Liebe zunehmend von Unsicherheit, Kontrolle und Idealisierung geprägt ist. Besonders gefallen hat mir die Gliederung in Wochentage mit den jeweils assoziierten Farben. Die Tatsache, dass eine Frau einen Mann so anhimmelt sowie die ständigen Gedankenschleifen empfand ich aber als sehr ermüdend. Vermutlich ist genau dieses Gefühl beabsichtigt, um ihre psychische Verfassung greifbar zu machen, dennoch nahm es mir überwiegend die Lesefreude. Die ganze Zeit wartete ich auf einen entscheidenden Twist, weshalb ich es etwas schade fand, dass dieser erst im Epilog aufgelöst wird. Insgesamt ein klug geschriebenes und psychologisch interessantes Buch, das mich aber nicht begeistert hat.
★★★★★ Ein Buch, das man nicht mehr weglegen kann – ich hatte es an einem einzigen Nachmittag durch und musste die letzten Seiten fast zudecken, so groß war die Angst vor dem, was kommt. Maud Ventura erzählt von einer Frau, die ihren Mann mit einer Intensität liebt, die längst in Obsession gekippt ist: Jede Geste, jedes beiläufige Wort wird zum bedeutungsschweren Text, den es zu entziffern gilt. Ventura sperrt uns dabei so vollständig in den Kopf ihrer Erzählerin ein, dass ihr Wahnsinn ansteckend wird – man liest atemlos, amüsiert und beklommen zugleich. Das Beklemmende ist, wie nah diese Übersteigerung an etwas Vertrautem bleibt. Das Deuten, das Sich-Ausrichten am Blick des anderen, das Alleinsein mit einer Kränkung, die für den anderen möglicherweise gar keine war (Stichwort Mandarine) – all das kennt man in kleiner Dosis, und genau darin liegt der feine Schrecken des Buches. Ventura schreibt scharf, komisch und psychologisch präzise, mit Szenen, die sich einbrennen. Und dann ist da noch dieses Ende, über das ich hier kein Wort verliere – nur so viel: Es dreht rückwirkend alles um. Große Leseempfehlung.