Empfehlungen basierend auf "Mehr als Genug"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Betiel Berhe

»Betiel Berhe ist studierte Ökonomin und Aktivistin, und sie zeigt in diesem Buch die Missstände unserer Gesellschaft auf. Das tut sie in einem gelungenen Mix aus Daten, Fakten und persönlichen Erlebnissen.«

von Alexandra Popp

"Alexandra Popps Autobiografie ist eine fesselnde Reise voller Entschlossenheit und Leidenschaft. Ihre ehrlichen Erzählungen und lebendigen Erfahrungen machen sie zu einer inspirierenden Lektüre."

von Tupoka Ogette

Das neue Buch der Bestsellerautorin von »exit RACISM« - wie wir WIRKLICH rassismuskritisch leben können!Wir alle sind rassistisch sozialisiert. Rassismus findet sich in jedem Bereich unseres Lebens, unserer Gesellschaft. Allerdings haben wir nicht gelernt ihn zu erkennen, geschweige denn darüber zu sprechen. Rassismuskritik ist kein Trend und keine Phase. Rassismuskritisch denken und leben ist die Möglichkeit, Gesellschaft aktiv mit- und umzugestalten und eine gerechtere Welt für uns alle zu schaffen. Denn die echte Auseinandersetzung mit Rassismus eröffnet einen neuen Blick auf uns selbst und unsere Mitmenschen. Sie ermöglicht neue Perspektiven und Begegnungen. Sei dabei! Entscheide dich jeden Tag bewusst dafür, das System Rassismus Stück für Stück mit zu dekonstruieren. Tupoka Ogette ist DIE deutsche Vermittlerin für Rassismuskritik. Ihr Buch gibt dir – konkret und alltagsnah – Anregungen, wie du rassismuskritisch leben lernst. Im Freundeskreis, in der Familie, als Lehrer*in in der Schule, in der Freizeitgestaltung und im Beruf.

von Natalie Amiri

Die Autorin leitete von 2007 bis 2020 das Teheran-Büro der ARD und ist ein bekanntes Gesicht auf deutschen Bildschirmen. Als Deutsch-Iranerin in München aufgewachsen, lebt sie schon immer in 2 Kulturen und verfügt gleichzeitig über den Blick von aussen und innen.Egal, worum es geht: Um Bildung, Wirtschaft, Familie, soziale Medien, den Atomstreit, Israel, Jugendarbeitslosigkeit oder den neuerlich starken Einfluss Chinas - die Menschen dort mit ihren Bedürfnissen, dem Wunsch nach Normalität und Frieden sind den Gottesstaat, seine Machtinstrumente (Revolutionsgarde, gesteuerte Korruption, Wächterrat, Bürgermilizen, Denunziation usw.) aber auch die ständigen Sanktionen leid. Sie sehnen sich nach Freiheit, internationaler Anerkennung und Menschenwürde. (2)

von Juliane Löffler

Was sich 7 Jahre nach #MeToo in Deutschland verändert hatDie preisgekrönte Journalistin Juliane Löffler führt uns hinter die Kulissen ihrer investigativen Arbeit: Sie erklärt, wie Recherchen über Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt ablaufen und was es bedeutet, sich mit Vorwürfen gegen oftmals mächtige Männer an die Öffentlichkeit zu wagen. Dabei wird klar, wie viel Mut Betroffene und Journalist:innen immer wieder aufbringen müssen und wie schwer es ist, gesellschaftliche Backlashs und hartnäckige Narrative von Schuld und Scham zu überwinden. Auf Basis zahlreicher Fälle und Interviews mit Betroffenen und Expert:innen offenbart Löffler die dahinterliegenden Strukturen. Sie zeigt, wie MeToo seit 2017 zu einer globalen Bewegung wurde, unseren gesellschaftlichen Diskurs verändert und ein neues Bewusstsein geschaffen hat. Doch ihre Analyse beleuchtet auch die Risiken von MeToo und verdeutlicht zugleich, wieso Systeme von Machtmissbrauch in Deutschland bis heute fortbestehen.

von Christine Knödler

25 Jugendliche im Kampf für eine bessere WeltNicht erst seit Greta Thunberg kämpfen junge Menschen auf der ganzen Welt gegen Klimawandel und Diskriminierung. Im 19. Jahrhundert entwickelt der blinde elfjährige Louis Braille eine Punkteschrift, die später zur internationalen Blindenschrift wird. Kelvin Doe ist ebenfalls elf, als er auf seinem Heimweg von der Schule in Sierra Leone Elektroschrott sammelt, Neues aus Altem schafft und seine Gemeinde mit Radios und Strom versorgt. Elf Jahre alt ist auch Malala Yousafzai, als sie über die Unterdrückung von Mädchen in Pakistan bloggt. Rund um den Globus mischen sich Jugendliche ein und bewirken wegweisende Veränderungen. Ein hoffnungsvolles Plädoyer für mehr Mut und Entschlossenheit, um die Welt zu verändern und Großes zu bewirken.

von Paris Hilton

Die Wahrheit hinter der glamourösen Fassade: In Paris: Mein Leben erzählt Paris Hilton von ihrem ADHS, überholten Erziehungsmethoden, Gewalt und Emanzipation. Bekannt wurde Paris als Erbin des Hilton-Hotelimperiums, aber sie veredelte ihren Ruhm und ihr Vermögen, indem sie DAS It-Girl der Nullerjahre wurde. In einer Zeit, die vom Aufkommen der 24-stündigen Nachrichtenbeschallung und erster früher Promi-Blogs geprägt war, lernte sie ihre Personenmarke einzusetzen, um geschäftlich Erfolg zu haben. Während ihr als permanentem Gegenstand der Boulevardkultur vorgeworfen wurde, sie sei "berühmt dafür, berühmt zu sein", zog sie mit Beharrlichkeit, Unternehmergeist und Entschlossenheit ihr eigenes kleines Medienimperium hoch und mauserte sich zu einer wahrhaft modernen und weltweit beliebten Ikone. Jetzt endlich zieht Paris Hilton mit Mut, Ehrlichkeit und jeder Menge Humor Bilanz, ergänzt die fehlenden Puzzlestücke und teilt ihre Geschichte mit der Welt. Indem sie die Rolle von ihrer Urheberin, die Marke von ihrer Botschafterin trennt, räumt sie auf mit allem, was wir über sie zu wissen dachten. Sie nimmt uns mit in eine privilegierte Kindheit, die sie durch das Brennglas eines undiagnostizierten ADHS erlebte. Ihre Rebellion als Teenagerin führte zu einer panischen und gefährlichen Reaktion ihrer Eltern: Weil man sie glauben machte, dass sie nur so das Leben ihrer Tochter retten könnten, ließen Paris' Mutter und Vater sie kidnappen und in mehrere 'Internate für emotionales Wachstum' sperren, in denen sie fast zwei Jahre lang verbalen, körperlichen und sexuellen Missbrauch erlitt. Inmitten jener Hölle, die wir heute unter dem Namen 'Problemkind-Industrie' kennen, erschuf Paris eine schöne innere Welt, in der die Hässlichkeit ihrer Umgebung sie nicht erreichte. Als sie endlich wieder freikam, vertraute sie niemandem mehr außer sich selbst und verwandelte ihre Fantasiewelt in eine milliardenschwere Realität.  Indem das Buch auch von ihrer riskanten Reise durch die männliche Tyrannei der Ära vor #MeToo mit genau dem richtigen Quäntchen Frechheit berichtet, spürt Paris: Mein Leben der Entwicklung der Promi-Kultur bis in die Gegenwart nach. Wir erleben Momente wieder, die uns allen in Erinnerung geblieben sind, und begegnen vielen bekannten Namen. Doch am allerwichtigsten: Paris zeigt uns ihren Weg zum Frieden, während sie uns herausfordert, unsere eigene Rolle in ihrer (und unserer) Geschichte zu hinterfragen. Erbin, Partyluder, Problemkind, Selfie-Produzentin, Model, Reality-Star, Eigenkreation: So lauten die Labels, die andere Paris Hilton angeheftet haben. Gründerin, Unternehmerin, Popkultur-Schaffende, Innovatorin, Überlebende, Aktivistin, Tochter, Schwester, Ehefrau, Mutter: Das sind die Rollen, die Paris als vollends erwachsene Frau für sich annimmt.

von Barbara Achermann

Dieses Buch erzählt die Erfolgsgeschichte eines afrikanischen Landes, in dem vor knapp einem Vierteljahrhundert noch ein grausamer Krieg tobte – eine Erfolgsgeschichte, die Ruandas Frauen schrieben. Noch vor zwei Jahrzehnten durften sie weder ein Bankkonto eröffnen noch in der Öffentlichkeit sprechen. Heute hat das Land mehr Frauen im Parlament als jedes andere auf der Welt, und über die Hälfte der Unternehmen sind in Frauenhand. Ohne diese Express-Emanzipation wäre das rasante Wirtschaftswachstum Ruandas nicht möglich gewesen. Die wirtschaftliche Entwicklung ist eindrucksvoll, doch noch eindrücklicher sind die Menschen, die dahinter stehen. Das Buch wirft einen neuen Blick auf den afrikanischen Kontinent, der für uns in Europa immer größere Bedeutung gewinnt.

von Tahsim Durgun

"Eine Gesellschaftsanalyse, die allen Seiten den Spiegel vorhält."

von Katharina Kakar

Im Dezember 2012 wird eine 23-jährige Studentin in einem Bus in Delhi zum Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Ihr Tod kurz darauf löst wochenlange Proteste in Indien aus. Katharina Kakars bewegendes Buch erschließt uns die Lebensrealität der Frauen auf dem Subkontinent, die millionenfaches Unrecht erleiden, aber häufig auch unvorstellbaren Mut aufbringen, um sich zu wehren. Dabei kennt die Gewalt viele Gestalten: Ehrenmorde und häusliche Gewalt, Mitgiftmorde und Vergewaltigungen, die Abtreibung weiblicher Föten und die Tötung kleiner Mädchen sind in Indien an der Tagesordnung. Sucht man nach den Gründen, begegnet man zwei gleichermaßen erdrückenden Realitäten: den patriarchalen Strukturen in den höheren Kasten und dem ökonomischen Überlebenskampf der unteren Schichten. Katharina Kakar zeichnet ein vielfältiges Bild der Welt indischer Frauen, die Lichtseiten eingeschlossen: So ist der berufliche Weg von gut ausgebildeten Frauen in Indien oft leichter als vielerorts im Westen. Die Heldinnen dieses Buches aber sind die Frauen, die sich findig und furchtlos gegen das Unrecht stellen.