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Mario und der Zauberer
von Thomas Mann
Aktuelle Rezensionen(6)
Nach homo faber s‘beschte buech vo minere leseliste, au wenn ich s‘gfühl han dass es eis vo sine schwächere büecher isch. 3.75/5
Kritik am Faschismus in Form einer Novelle von Thomas Mann. Er beschreibt sehr interessant die Manipulation der Massen, gerade im Kontext um 1930 eine alarmierende Warnung, die leider wahr wurde.
Mich hat das Buch leider nicht überzeugt… ich fand es total verwirrend und dadurch dass es keine Kapital gab war es extrem anstrengend zu lesen.
Viel besser als beim ersten Lesen. Es ist wirklich beeindruckend, wie treffend Thomas Mann die Situation der Gesellschaft in Italien damals beobachtet hat und quasi Dinge vorausgesagt hat, von denen er selbst gar nicht dachte, dass sie in dieser Weise in Europa eintreffen würden. Mal abgesehen von seiner sommerlichen und dennoch so bedrückenden Atmosphäre ist das Buch auch noch so kreativ mit der Zaubershow, Mann fädelt den magischen Realismus so selbstverständlich ein, dass man sich (oder ich mich zumindest) über mehrere Seiten fragt *Ist es jetzt nur eine Illusion, oder kann er wirklich andere Menschen kontrollieren?* und die Zaubershow sich wie eine ganz komische Szene vor einem ausbreitet. So schön Manns Schreibstil ist, manchmal verheddere ich mich immer noch in ihm. Mag auch an der Ausgabe der Novelle liegen – wer denkt sich bitte aus, dass ein Satz über eine Seite geht, weil das Schriftbild so groß ist? Ich muss unbedingt noch mehr von Thomas Mann lesen.
Könnte man 0 Sterne geben, würde ich es machen.