Mama
von Jessica Lind
Jessica Lind, geboren 1988 in St. Pölten, Drehbuchstudium an der Filmakademie Wien, lebt in Wien. Autorin des Science-Fiction-Films Rubikon (gemeinsam mit Regisseurin Magdalena Lauritsch). Als Dramaturgin betreute sie Little Joe von Jessica Hausner, Premiere in Cannes 2019. 2015 Gewinnerin des 23. open mike mit der Kurzgeschichte Mama, auf der dieser Roman aufbaut. 2016 Achensee.Literatour Stipendium. 2017 Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses, 2019 Stipendiatin der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung.
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Mama
von Jessica Lind
Jessica Lind, geboren 1988 in St. Pölten, Drehbuchstudium an der Filmakademie Wien, lebt in Wien. Autorin des Science-Fiction-Films Rubikon (gemeinsam mit Regisseurin Magdalena Lauritsch). Als Dramaturgin betreute sie Little Joe von Jessica Hausner, Premiere in Cannes 2019. 2015 Gewinnerin des 23. open mike mit der Kurzgeschichte Mama, auf der dieser Roman aufbaut. 2016 Achensee.Literatour Stipendium. 2017 Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses, 2019 Stipendiatin der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung.
Aktuelle Rezensionen(4)
Das war deutlich weirder und düsterer als erwartet. Passte dadurch aber super in meine "Twin Peaks"-Rewatch-Phase. Und ein bisschen auch zu meinem Erkältungskopf. Hat nur keine 5 Sterne bekommen, weil es mich zum Ende hin ein bisschen verloren hat. Ist vielleicht auch noch mal ein anderes Lesen, wenn man selbst Mutter ist. Hab nun Bock auf "Kleine Monster"! #jessicalind #mama #kremayrscheriau #whatiread2026 #selbstgekauft
Nachdem "Kleine Monster" letztes Jahr ein absolutes Highlight für mich war, wollte ich unbedingt auch Jessica Linds Debütroman "Mama" lesen und wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Jessica Lind hat einen unglaublich fesselnden Schreibstil und baut einen richtig guten Spannungsbogen auf. Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es in der märchenhaft erzählten Geschichte um das Thema Mutterschaft. Im Mittelpunkt steht die Protagonistin Amira und ihr Hineinwachsen in die Mutterrolle. Gemeinsam mit ihrem Mann Josef verbringt sie ein paar Tage in einer Hütte im Wald und wird schwanger. Sie kehrt als Hochschwangere und später noch einmal mit der kleinen Luise an denselben Ort zurück - der Wald lässt sie irgendwie nicht mehr los ... Das Setting und die Atmosphäre habe mich dabei sehr an "Die Wand" von Marlene Haushofer erinnert. Jessica Lind gelingt eine feinfühlige Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen im Familiengefüge und wie sich diese je nach Lebensabschnitt verändern. Dabei thematisiert sie auch Schattenseiten der Mutterschaft über die oft geschwiegen wird - z. B. wie Selbstaufgabe, Selbstzweifel.
Uff was für ein Buch! So Meisterhaft geschrieben und fesselnd ab Seite 1. Amira und Josef wollen in den Wald. Für eine Auszeit, weg von daheim und sie wollen ein Kind, oder? Als Amira dann schwanger wird kehren sie in den Wald zurück, dort hin wo alles angefangen hat. Aber neben den Zweifeln an sich selbst und der schwierigen Beziehung zu sich und dem Kind, beginnt Amira auch seltsame Dinge im Wald zu sehen. Die Zeiten verschieben sich und sie ist sich sicher, der Wald lässt sie nicht mehr gehen. Wirklich ein Lesegenuss, voller (An)Spannung und zwischenmenschlichem Horror. Liebs und kann es nur empfehlen!
Super!