Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben.
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Love Letters to the Dead: (deutsche Ausgabe)
von Ava Dellaira
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben.
Aktuelle Rezensionen(6)
Eine sehr bewegende, aber auch traurige Geschichte, die einen wirklich mitfühlen lässt. Durch das Briefformat, dass sich durch die gesamte Geschichte zieht, ist man als Leser mitten im Geschehen. Auf jeden Fall eins meiner neuen Lieblingsbücher!!
Traurig, düster und langatmig "Love letters to the dead", ist ein Jugendbuch von Ava Dellaira, welches den Weg unserer Protagonistin, zu sich selber, beschreibt. Inhalt: "Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …" (Klappentext) Die Chataktere: Unsere Protagonistin heißt Laurel und ist ca. 15-16 Jahre alt. Wir begleiten sie in diesem Roman 1 Jahr lang, wie sie nach dem Tod ihrer älteren Schwester May, wieder zu sich selbst findet. Man merkt, was für eine Charakterentwicklung Laurel durchlebt hat. Zu Beginn ist sie sehr ruhig und in sich zurück gezogen und versucht mit dem Tod ihrer Schwester allein klar zu kommen. Sie kommt neu auf die Highschool und spricht auch mit ihrem neuen Freunden nicht über ihren Verlust. Man weiß zu Beginn nicht, was genau zwischen Laurel und ihrer Schwester vorgefallen ist, aber man bekommt immer mal wieder Brocken gereicht, wovon man sich ein Bild von May und der Schwesterndynamik machen konnte. Ich fand es sehr interessant nach und nach herauszufinden, was mit May geschehen ist. Somit ist man immer am Ball geblieben, das Buch weiterzulesen. Leider konnte ich jedoch zu Laurel nie eine emotionale Bundung aufbauen, weil ich oftmals ihre Gedanken und Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Ihr Leben kam mir tatsächlich ein wenig klischeehaft vor, so als würde man versuchen, dass Laurel alle typischen Teenie-Sachen ausprobiert, um dadurch irgendwie wieder ins Leben zu finden. Sei es der erste Kontakt mit Alkohol, Zigaretten oder Drogen oder aber auch die erste Liebe und der erste Herzschmerz. Was mich aufjedenfall sehr überrascht hat, war eine sehr ernste Thematik, die Laurel in der Vergangenheit passiert ist und bei der ich mir auch eine Triggerwarnung gewünscht hätte. Ich fand irgendwie, dass das Thema auch nicht wirklich viel Präsenz hatte, obwohl es das aufgrund seiner Ernsthaftigkeit verdient hätte. Auch zu den anderen Charakteren, wie Sky, Natalie oder Hannah konnte ich leider keinerlei Bindung aufbauen. Der Schreibstil: Der Roman besteht nur aus Briefen an verstorbene Persönlichkeiten, wie Kurt Cobain, Judy Garland, Amy Winehouse etc. Manche davon waren mir geläufig, viele jedoch nicht (🙈), weshalb ich mit den Infos, die man zu den einzelnen Persönlichkeiten erhält,ebenfalls nicht viel anfangen konnte. Mir persönlich war der Schreibstil teilweise echt zu anstrengend, da er zu 85% nur aus Metaphern besteht. Einige von denen habe ich auch verstanden, die meisten davon jedoch nicht. Es kam mir oft auch viel zu philosophisch vor. Der Anfang des Buches war zudem recht langatmig, weswegen ich der Meinung bin, dass man das Buch locker um 100 Seiten hätte kürzen können. Was ich jedoch gut fand war, dass man das ganze Buch über die melancholische Stimmung, der Protagonistin, gespürt hat. Das Buch wird zudem aus der Sicht der Protagonistin erzählt. Die Gestaltung: Covertechnisch ist das Buch zwar zurückhaltend und simpel gehalten worden, aber es strahlt die Melancholie und schwere der Geschichte aus. Ich mag die Farbgebung und den Farbverlauf des Himmels. Mir persönlich sagt das Mädchen jedoch nicht zu, weil es mir zu realistisch aussieht. Im Inneren ist das Buch auch sehr simpel gehalten. Ich fand einige Briefe jedoch sehr lang und die Schrift auch recht klein war. Themen (könnte Spoilern): Hauptsächlich geht es darum. Wie Laurel mit dem Tod ihrer Schwester umgeht. Sie versucht May zu kopieren, weil sie so das Gefühl hat, dass sie May dadurch näher ist. Zudem verbringt sie viel Zeit mit ihren Freundinnen und später auch mit ihrem Freund, um sich von dem Schmerz abzulenken. Ein weiteres Thema ist sexueller Missbrauch, den Laurel mit nur 13 Jahren erfahren musste und der hier auch relativ explizit, für ein Jugendbuch, beschrieben worden ist. Aber es geht auch um andere Sachen, wie beispielsweise toxische Familienverhältnisse, Queerness u.a. Sachen. Demnach ist das Buch recht vielschichtig. Fazit: "Love letters to the dead", von Ava Dellaira, ist ein Buch, welches sich mit vielen schweren Themen auseinandersetzt. Und zeigt, wie unterschiedlich ein Trauerprozesse bei verschiedenen Leuten aussehen kann. Es konnte mich in der Umsetzung leider jedoch nicht überzeugen. Der Schreibstil war teilweise echt anstrengend und zu Beginn des Buches habe ich mich manchmal auch gelangweilt. Zudem konnte ich zu den Figuren keine Bindung aufbauen. Alles in allem war das Buch jetzt nicht abgrundtiefschlecht, aber auch nicht das aller beste. Ich würde es wahrscheinlich nicht weiter empfehlen.
Laurels Schwester May ist tot. Als Laurel das neue Schuljahr startet, bekommt sie im Englischunterricht die Aufgabe, einen Brief an eine tote Person zu schreiben. Diese Aufgabe führt sie das ganze Schuljahr über fort: sie findet Trost in Briefen an Kurt Cobain, an Judy Garland, an Janis Joplin. Immer wieder zieht Laurel Parallelen von ihrem Leben zu dem der Verstorbenen und verarbeitet so nach und nach den Tod ihrer geliebten älteren Schwester. Das Buch las sich flüssig und die tiefen Einblicke in laurels Gefühlswelt haben mir sehr gefallen. Warum es am Ende doch nur drei Sterne geworden sind? Zum einen die Vorhersehbarkeit. Vieles was geschieht, wie sich Laurel verhält, sogar die Umstände, unter denen ihre Schwester stirbt - mit der Zeit konnte ich es mir zusammenreimen, sodass die Auflösung keine Überraschung mehr war. Zweitens diese unsägliche Liebsstory zu Sky. Jaja, der Typ ist hot und mysteriös und uahh er hat zu mir geschaut! Schon irgendwo verständlich, aber es nimmt einfach so viel Raum ein... und führt den Blick vom Wesentlichen weg. Und zum Schluss schließlich diese pseudo-klugen Metaphern und Bilder. Es scheint, als wollte man in diesem Roman John Greens und Stephen Chboskys Schreibstil miteinander vereinen, was manchmal etwas zu sehr gewollt wirkte. Nichtsdestotrotz ein nett zu lesender Roman für Zwischendurch, der doch durchaus ein wichtiges und unglaublich schweres Thema behandelt.
4,5 Sterne! Das Buch ist wirklich etwas Besonders aber stellenweise hat mir einfach noch ein bisschen was gefehlt. Daher einen halben Stern Abzug :)
I just finished this book a few seconds ago. This book made me so angry and depressed for a few days. But now that I have finished it, I can actually say that it was more than worth it. Im so glad I powered trugh it. If I would have put it down, I wouldn't have picked it up again. I cried so much while reading it. If you havent read this, please do it.