4.1

Liebe Enkel oder Die Kunst der Zuversicht

von Gabriele von Arnim

Format:Hardcover
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»Es gehört zum Wesen der Hoffnung, dass sie enttäuscht werden kann, sonst wäre sie ja Zuversicht«, schrieb Ernst Bloch. Aber wie bleiben oder werden wir zuversichtlich in diesen fragilen Zeiten? Mit Neugier und Herzglut macht Gabriele von Arnim sich auf die Suche. Denn sie ist überzeugt davon, dass wir Zuversicht brauchen, weil sonst Chaos und Stillstand zugleich herrschen würden. Die Kunst der Zuversicht, sagt sie, kann, nein muss man üben. Wie das gelingt, verrät Gabriele von Arnim ihren Enkeln und uns allen in diesem zuversichtlichen Buch.

Geschichte, Geistes- & Gesellschaftswissenschaften
80 SeitenHardcover
Erschienen an: March 18, 2024

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.1(16 ratings)
PaulinaRezension von Paulina

Ich mag die Serie, aber irgendwie hat mich diese Ausgabe nicht abgeholt :( ich weiß gar nicht, wie ich es bewerten soll, daher die goldene Mitte 🙈 Ich habe irgendwo gelesen, dass die viele Zitate anderer ein "Kritikpunkt" waren. Da gehe ich mit. Mich hätte auch ein flüßiger Essay in eigenen Worten mehr mitgenommen.

nessaboRezension von nessabo

Das Buch ist für alle, die Gedankenanstöße zur eigene Wirksamkeit brauchen in einer Welt, deren Komplexität ohnmächtig machen kann. Gabriele von Arnim wählt der Reihe des Kjona-Verlags entsprechend die Form eines Briefes an ihre Enkel. Das hindert beim Lesen aber nicht daran, sich selbst angesprochen zu fühlen. Die gut 70 Seiten lesen sich schnell weg. Ich war beim Lesen ambivalent - oft haben mir ihre Perspektive und die gewählten Beispiele zu möglicher Selbstwirksamkeit Zuversicht gegeben. An manchen Stellen habe ich aber auch einen innerlichen Widerstand verspürt, weil alle genannten Möglichkeiten natürlich ziemlich im Klein-Klein verbleiben und die Ebene einer Systemkritik fehlt. Andererseits finde ich nicht, dass das dem Buch wirklich zum Vorwurf gemacht werden kann, schließlich sind das nun einmal die einzigen Bereiche, in denen wir konkret und mit entsprechend direktem Feedback selbst wirksam sein können. Die Autorin findet an einigen Stellen auch klare Worte für ihre Generation und die allgemeine Haltung ebendieser den aktuellen Problemen gegenüber. Der Text ist aber nicht aufwiegelnd geschrieben und ich mochte ihn insgesamt sehr gern. Er ist keine Gesellschaftskritik, sondern eine kurzweilige Lektüre für Menschen, die neben aller Systemkritik positive Gedanken und Hoffnung suchen.

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