Finale der Bestseller Trilogie (nach dem 1. Band "Fallender Himmel" und dem 2. Band "Schwelender Sturm"). Im 22. Jahrhundert ist Amerika ein von Gewalt strotzendes Regime. Widerstand wird brutal im Keim erstickt. Es gibt Straßenschlachten, Guerilla-Bewegungen, militärische Geheimoperationen und von Intrigen durchdrungene Polit-Eliten. June und Day haben alles für die Republik gegeben. June strebt nach dem Amt des Princeps und Day hat einen hohen militärischen Rang erreicht. Doch dann wird aus den Kolonien eine Seuche gemeldet. Einmal mehr wirkt das dystopische Setting der Geschichte beängstigend real. Die politischen Mechanismen, die hier - kunstvoll in die temporeiche Handlung verwoben - präsentiert werden, sind aktuellen Schlagzeilen und Verschwörungstheorien nicht unähnlich. Aber auch die Liebesgeschichte zwischen June und Day wird mit erstaunlich gelungener Tiefe erzählt. Einzig der 10-Jahres-Sprung am Ende wirkt ein wenig zu kurz und orientierungslos. Unterhaltsames im Science-Fiction-Sog des "Hunger games"-Hypes. Eine Verfilmung ist in Arbeit.
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Legend 03 - Berstende Sterne
von Marie Lu
Finale der Bestseller Trilogie (nach dem 1. Band "Fallender Himmel" und dem 2. Band "Schwelender Sturm"). Im 22. Jahrhundert ist Amerika ein von Gewalt strotzendes Regime. Widerstand wird brutal im Keim erstickt. Es gibt Straßenschlachten, Guerilla-Bewegungen, militärische Geheimoperationen und von Intrigen durchdrungene Polit-Eliten. June und Day haben alles für die Republik gegeben. June strebt nach dem Amt des Princeps und Day hat einen hohen militärischen Rang erreicht. Doch dann wird aus den Kolonien eine Seuche gemeldet. Einmal mehr wirkt das dystopische Setting der Geschichte beängstigend real. Die politischen Mechanismen, die hier - kunstvoll in die temporeiche Handlung verwoben - präsentiert werden, sind aktuellen Schlagzeilen und Verschwörungstheorien nicht unähnlich. Aber auch die Liebesgeschichte zwischen June und Day wird mit erstaunlich gelungener Tiefe erzählt. Einzig der 10-Jahres-Sprung am Ende wirkt ein wenig zu kurz und orientierungslos. Unterhaltsames im Science-Fiction-Sog des "Hunger games"-Hypes. Eine Verfilmung ist in Arbeit.
Aktuelle Rezensionen(1)
Gibt es etwas schlimmeres als zu wissen, dass deine große Liebe irgendwo dort draußen ist, sie sich aber nicht an dich erinnern kann und ein neues Leben beginnt, während du noch die Scherben der Vergangenheit aufzukehren versuchst? Mit sowas Herzzerbrechendem hat man mich eh am Haken. Die letzten 40 Seiten waren wirklich gelungen, so emotional und gut geschrieben. Ein wirklich schöner und einzigartiger Abschluss, nicht dieses typische Happy End, was zwar schön aber nicht wirklich befriedigend ist. Für mich zumindest. Ich liebe es, Nostalgie und Weiterentwicklung und Trauer und Melancholie zu lesen und das ist der Autorin hier gut gelungen. Der Rest des Buchs (also die 400 Seiten davor) … waren nicht so meins. Eher langweilig. Ich habe mich teilweise schon durchgequält. Irgendwie hat mich die ganze Story nicht gecatcht. Einzig die Entwicklung von June hat mir gut gefallen, aber das auch wieder eher gegen Ende des Buchs. Insgesamt ein kurzer Blick zurück auf die Trilogie. Nochmal würde ich sie nicht lesen. Es gibt viele besser Dystopien. Hier hat mich nur der erste Band 100%ig überzeugt. Die Charaktere hätte man besser ausbauen können, es fehlten irgendwie die Emotionen und alles wurde einfach platz erzählt, ohne dass man wirklich mitgerissen wurde. Aber jeder empfindet das sicher anders. Vielleicht bin ich mittlerweile auch einfach zu alt für diese Reihe.