Lügen, die wir uns erzählen
von Anne Freytag
Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Doch sie hat es nicht getan. Wie sie so vieles nicht getan hat. Dann lässt Georg sie, wie es das Klischee will, für eine Jüngere sitzen. Er hat sich verliebt. »Es ist einfach passiert.« Und Helene ordnet ihr Leben neu.
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Lügen, die wir uns erzählen
von Anne Freytag
Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Doch sie hat es nicht getan. Wie sie so vieles nicht getan hat. Dann lässt Georg sie, wie es das Klischee will, für eine Jüngere sitzen. Er hat sich verliebt. »Es ist einfach passiert.« Und Helene ordnet ihr Leben neu.
Aktuelle Rezensionen(23)
⭐⭐⭐⭐☆ Ich mochte das Buch insgesamt wirklich gerne, auch wenn es zwischendurch ein paar Längen hatte. Manche Kapitel haben sich etwas gezogen und der Schreibstil war durch die vielen Metaphern teilweise sehr bildhaft. Das hat zwar zur Stimmung gepasst, war für mich aber manchmal etwas anstrengend. Besonders stark fand ich die Figuren. Ich fand sie sehr authentisch und gut beschrieben. Die Entwicklungen im Laufe des Buches waren auch gut nachvollziehbar. Insgesamt lebt das Buch für mich vor allem von den Beziehungen zwischen den Charakteren. Alte Liebe, unausgesprochene Konflikte und die Frage, ob man mit der Vergangenheit wirklich abschließen kann, ziehen sich durch die ganze Geschichte. Trennung, Erwartungen, unausgesprochene Probleme, Ignoranz, Aufgaben an die Frau.
Wunderschön geschrieben! Sehr viele Metaphern, muss man mögen. Die Geschichte geht unter die Haut und man fühlt mit. Die Zeitsprünge sind teilweise etwas verwirrend.
Eine Frau Ende 40 wird unfreiwilligerweise dazu gezwungen, sich selbst zu finden und auf ihre Bedürfnisse zu achten. Mir haben das Thema und der Schreibstil gut gefallen. Leider fand ich das Buch häufig sehr langatmig und schwer. Ich hab einige Male überlegt, es abzubrechen. Ein aussagekräftigeres Ende hätte dem Buch noch Tiefe geben können. Das blieb aber aus.
Wirklich ein tolles Buch, das ich an einem Tag durchgesuchtet habe. Ich hatte das Gefühl ich bin live dabei in dieser Geschichte. Einziges kleines Manko, teilweise etwas zu langatmig. Ansonsten wirklich eine absolute Leseempfehlung!!
Ich wollte es nicht weglegen und zu Ende lesen, gleichzeitig konnte ich aber auch nicht erwarten, dass es endlich zu Ende ist. Was die Handlung „spannend“ oder speziell gemacht hat, sind die immer wieder eingestreuten Kapitel aus Sicht der anderen Protagonisten. Auch Zeitsprünge sollen wohl eine ähnliche Wirkung erzielen. Alles in allem war es dadurch aber für mich eher anstrengend und auf vielen Seiten wurde wenig gesagt. Manches wurde klar, anderes blieb im Dunklen und die Entwicklung der Charaktere war mir insgesamt zu schwammig und wenig greifbar. Die Erlebnisse knüpfen sicher an viele Alltagswelten an und sind das, was LeserInnen dranbleiben lässt. Es ist aber kein Buch, das mich in meinem Kopf noch länger begleiten wird, das heraussticht oder ich als unbedingt lesenswert weiterempfehlen würde.