Empfehlungen basierend auf "Kleine Freuden"

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von Lily King

Von realen Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman ebenso anschaulich wie klug von Besitz und Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft. Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.

von Dror Mishani

Drei unvergessliche Frauen. Und ein Mann, den sie am besten nie kennengelernt hätten

von Daniela Krien

Was finden wir, wenn wir uns wiederfinden?

von Sayaka Murata

Keiko Furukawa ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Ladenhilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraba dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.

von Min Jin Lee

Min Jin Lee erzählt die fünf Generationen umfassende Familiengeschichte aus einer allwissenden Perspektive, die etwas Bergendes hat und an die grossen bürgerlichen Romane des 19. Jahrhunderts erinnert.

von Celeste Ng

Eine fesselnde Geschichte, die Fragen aufwirft.

von Celeste Ng

Eine fesselnde Familiengeschichte.

von Alex Schulman

»Wie kann ich nach alldem noch ihr Sohn sein, und sie meine Mutter?«Es ist Sommer. Alex Schulman kommt ins Landhaus seiner Mutter, um sie davon abzuhalten, sich zu Tode zu trinken. Und sie zu überzeugen, sich in eine Entzugsklinik einzuweisen. Und er fragt sich: Was genau ist passiert, wie ist aus der schillernden, liebevollen Mutter dieses geisterhafte Wrack geworden? In Erinnerungen erzählt Alex Schulman vom Auseinanderbrechen der Beziehung zwischen Mutter und Sohn und vom verzweifelten Versuch des erwachsenen Kindes, ihr die Hand zu reichen, als die Kluft zwischen ihnen am größten ist. Eine ergreifende Erzählung von der Liebe eines Kindes zu seiner Mutter, über Co-Abhängigkeit, Sehnsucht und das Bedürfnis nach Versöhnung.

von Rina Schmeller

»Rina Schmeller erzählt die Geschichte der Co-Abhängigkeit einer Frau einfühlsam, aber ohne jede Sentimentalität – und enthüllt dabei alle Facetten des Schreckens, aber auch dessen, was Liebe ist.« Jenny ErpenbeckEine Begegnung auf einer Brücke. Ein Erkennen, eine Liebe. Die Entscheidung für ein gemeinsames Leben – ungeachtet der Droge, die ihn begleitet und somit nun auch ihren Alltag bestimmt. Sie verstrickt sich in seine Abhängigkeit, beginnt, um ihn zu kreisen wie er um die Droge: stilles Zentrum, dritte Instanz. Sie flieht immer wieder vor der Gewalt, doch kehrt stets nach Hause zurück – bis sie es eines Tages nicht mehr tut.»Co« erzählt von Mitgefühl und von schleichender Selbstsabotage. Von der Dynamik der Sucht, einer Krankheit, vor der niemand sicher ist. Davon, was es heißt, co-abhängig zu leben. Und von Selbstermächtigung. Inbegriff einer Befreiung, erzählt »Co« vom Weg einer Frau, die die Kraft aufbringt, sich nach Jahren als Co zu lösen: ihre Chance zu überleben. Wie sie mit Mühe, aber entschieden nach einem eigenen Leben zu suchen beginnt – und mit jeder Phase unabhängiger wird. Schritt für Schritt, Schleife für Schleife spürt Rina Schmeller dem Wiederfinden eines Ich nach und erzählt mit Kraft vom Zurückerlangen der eigenen inneren Freiheit. Mit einer Sprache voller Klarheit, Rhythmus und Stille schreibt sie gegen das Tabu an.