Kafka am Strand
von Haruki Murakami, Ursula Gräfe
»Als mein fünfzehnter Geburtstag gekommen war, ging ich von zu Hause fort, um in einer fernen, fremden Stadt in einem Winkel einer kleinen Bibliothek zu leben.« – Es erzählt Kafka Tamura, und seine Reise führt in Wirklichkeit aus der realen Welt hinaus in sein eigenes Inneres. Eine schicksalhafte Prophezeiung, der Geschichte von Ödipus gleich, lenkt Kafkas labyrinthischen Weg. ›Kafka am Strand‹ heißt das Bild an der Wand von Saeki, der rätselhaften Leiterin jener kleinen Bibliothek. Und ›Kafka am Strand‹ heißt auch der Song aus der Zeit, als Saeki noch Pianistin war und einen jungen Mann leidenschaftlich liebte, sie waren ein Paar wie Romeo und Julia. Die Wege des Erzählers Kafka kreuzen sich auf geheimnisvolle Weise mit denen von Saeki und denen eines alten Mannes, der die Sprache der Katzen versteht und Spuren folgt, die in eine andere Welt weisen.
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Kafka am Strand
von Haruki Murakami, Ursula Gräfe
»Als mein fünfzehnter Geburtstag gekommen war, ging ich von zu Hause fort, um in einer fernen, fremden Stadt in einem Winkel einer kleinen Bibliothek zu leben.« – Es erzählt Kafka Tamura, und seine Reise führt in Wirklichkeit aus der realen Welt hinaus in sein eigenes Inneres. Eine schicksalhafte Prophezeiung, der Geschichte von Ödipus gleich, lenkt Kafkas labyrinthischen Weg. ›Kafka am Strand‹ heißt das Bild an der Wand von Saeki, der rätselhaften Leiterin jener kleinen Bibliothek. Und ›Kafka am Strand‹ heißt auch der Song aus der Zeit, als Saeki noch Pianistin war und einen jungen Mann leidenschaftlich liebte, sie waren ein Paar wie Romeo und Julia. Die Wege des Erzählers Kafka kreuzen sich auf geheimnisvolle Weise mit denen von Saeki und denen eines alten Mannes, der die Sprache der Katzen versteht und Spuren folgt, die in eine andere Welt weisen.
Aktuelle Rezensionen(8)
Nach einem holprigen Start bin ich nur sehr mühsam in diese sehr fiktive und poetische Geschichte hineingekommen. Leider war die Story für mich nicht so spannend und gut wie erhofft. Da ich sie zwischendurch doch ab und an gut fand, habe ich sie nicht abgebrochen. Alles in allem für mich kein Highlight.
Hatte zu kämpfen. Schade. Irgendwie nicht mein Buch
Eine wunderschöne, intensive, teils auch schmerzhafte Geschichte über Liebe und Zeit, über die Kraft und den Wert von Erinnerungen und die menschliche Fähigkeit, besonders an Herausforderungen und schwierigen Situationen zu wachsen, sogar "besser" zu werden und dem eigenen Leben einen Sinn zu verleihen, manchmal allein durch die Freude an kleinen Dingen, wie zB einem guten Kaffee (Ikigai lässt grüßen). Ich mochte das Buch und seinen manchmal leichten, manchmal sehr schweren, märchenhaften Zauber sehr. Triggerwarnung: Ödipale Phantasien werden hier an manchen Stellen ebenso verhandelt wie Tierquälerei (schwer zu ertragen). Trotzdem alles in allem eine Leseempfehlung.
An sich eine Geschichte, die mich richtig gefesselt hat. Aber man wird stellenweise von ekeligen, sexualisierenden, brutalen... einfach unangenehmen Sequenzen rausgerissen, die unnötig sind. Also zwei drei Dinger, die müssen echt nicht sein, Herr Murakami... Das macht seine Werke leider immer ein gutes Stück schlechter. Aber dennoch lesenswertes Buch und zu 80% wunderschöne und fesselnde Geschichte.
Wäre besser ohne die Pädophilie und die Inzest- oder Vergewaltigungsphantasien.