Empfehlungen basierend auf "Josephine Baker"
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von Natalie Amiri
»Faktenreich, detailliert und schockierend entlarvt Amiri falsche Strategien, zeigt Fehler auf, beschreibt die katastrophalen Folgen des überhasteten Truppenabzugs.«
von Fabian Menor
Sie kommen aus Afghanistan, Iran und Eritrea. Mit 15 oder 16 landen sie in Genf und sind ganz auf sich allein gestellt. Eine saubere, reiche Stadt, die sie aber nicht willkommen heißt. In einem Heim für junge unbegleitete Migranten, traumatisiert von ihren Erfahrungen, versuchen sie, zurechtzukommen und ihren Platz zu finden, ohne zu wissen, wo sie anfangen sollen. Allein in der Fremde ist das Ergebnis der Begegnung von drei jungen Migranten mit drei Kunstschaffenden, die die wahren Geschichten durch den Mund und die Augen ihrer Protagonisten zu erzählen. Die Illustratoren sind eingetaucht in die Welt der Migranten, haben sich mit ihren Fragen und Gefühlen auseinandergesetzt. Wie fügt man sich in einen Ort ein, der einen nicht willkommen heißt, und überwindet seine Traumata? Die drei Geschichten, illustriert von drei verschiedenen Kunstschaffenden, sprechen über ein selten behandeltes Thema: die Unterstützung minderjähriger Migranten und ihr Leben in Europa.
von Christina Brudereck
Ein jüdisches Café, Johannesburg, Südafrika, 1960. Mima Mandelbaum ist Eigentümerin und Seele dieses besonderen Ortes. Sie serviert erfrischende Ingwerschorle, koscheren Wein, Bagels und Menüs voller Fantasie. Und sie hütet ein gefährliches Geheimnis. Während um sie herum alle wegschauen, wird Mima immer tiefer in den Widerstand gegen das Apartheidregime hineingezogen. Bis irgendwann das Leben ihrer eigenen Familie auf dem Spiel steht.
von Dina Nayeri
»Die Besonderheit dieses Buches besteht allerdings darin, dass es so viele Dinge gleichzeitig ist, so poetisch wie sachlich. Es sind nicht nur Memoiren, sondern auch eine Recherche zur sogenannten Flüchtlingskrise von 2015 [..]. Vor allem aber ist "Der undankbare Flüchtling" eine Abhandlung über das Wesen des Flüchtens, und was es anstellt mit den Menschen, die ihr Zuhause verlassen müssen.«
von Mende Nazer
Die Geschichte von Mende Nazer ist nicht zu Ende. Sie bricht zum zweitgrössten Abenteuer in ihrem Leben auf und kehrt zurück in den Sudan zu ihrer verloren geglaubten Familie.
von Zarifa Ghafari
Die weibliche Stimme Afghanistans Zarifa Ghafari ist die weibliche Stimme Afghanistans. Mit 24 Jahren zur jüngsten Bürgermeisterin des Landes ernannt, versuchen Taliban, sie gewaltsam von der Ausübung ihres Amtes abzuhalten. Trotz der Anschläge setzt sie sich unermüdlich gegen Korruption, für Frieden und Frauenrechte ein. Als Vergeltung wird ihr Vater ermordet. Nach dem Einmarsch der Taliban 2021 muss Ghafari fliehen. Doch ihr Kampf geht weiter. Eindringlich schreibt sie über ihr Leben und ihr Engagement. Sie erzählt über das Schicksal afghanischer Frauen und ihre gemeinsame Vision, das Leben in einem Land voll religiösem Fanatismus zu verändern. Ihr Bericht ist Zeugnis und Appell zugleich, Afghanistan nicht zu vergessen.
von Theodor Michael
Der Lebensrückblick eines schwarzen deutschen Zeitzeugen Theodor Michaels Vater kam vor dem Ersten Weltkrieg aus Kamerun, damals deutsches »Schutz gebiet«, nach Deutschland und wurde wie andere Kolonialmigranten freundlich aufgenommen. Er heiratete eine Deutsche und gründete eine Familie. Doch schon während der Weimarer Republik fand man, Farbige sollten den Deutschen keine Arbeitsplätze mehr wegnehmen. Bald konnten sie nur noch in den sehr beliebten »Völkerschauen« unterkommen. In der Nazizeit wurden ihnen die deutschen Pässe entzogen. Nur als stumme Komparsen in den zahl reichen Kolonialfilmen waren sie noch gefragt.
von Susanne Koelbl
Exklusive Einblicke in eines der verschlossensten Länder der WeltSPIEGEL-Reporterin Susanne Koelbl ist gelungen, was kaum einem Journalisten gestattet wird: Sie durfte durch Saudi-Arabien reisen, ohne Beschränkungen und staatliche Aufsicht. Für mehrere Monate hat sie sich durch ein Land treiben lassen, das gerade den tiefgreifendsten Wandel seiner Geschichte erlebt. Kronprinz Mohammed bin Salman öffnet das Land, zeigt aber zugleich eine dunkle, aggressive Seite. Susanne Koelbl hält diesen historischen Aufbruch aus nächster Nähe fest. Ihr Buch gewährt Einblicke in die Welt der Machthaber und Ultrakonservativen genauso wie in das verborgene Leben der Frauen. Aktualisierte Ausgabe mit einem neuen Nachwort und zahlreichen Farbabbildungen. Ausstattung: mit Abbildungen
von Mirjam Pressler
Levensbeschrijving van Anne Frank (1929-1945), schrijfster van het bekende dagboek, die tijdens de Tweede Wereldoorlog door de Duitse bezetter werd vermoord.