4.5

Jagdfieber

von Yngra Wieland

Format:Softcover

Ein neuer Fall für die Psychotherapeutin Salome Liebeskind aus München Als Salome Liebeskinds Patientin Serena nach einer Therapiesitzung absichtlich vor ein Auto läuft, ahnt die Münchner Psychotherapeutin nicht, dass sie damit in ein unheilvolles Geschehen hineingezogen wird. Serenas Vater – ein bekannter Schönheitschirurg – wurde kurz zuvor während einer Jagd erschossen. Angeblich ein Unfall. Doch Salome glaubt das nicht. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln und gerät in ein gefährliches Geflecht aus Erpressung, Familiengeheimnissen und verborgenem Hass. Als auch ein Investigativjournalist tot aufgefunden wird, ist klar: Der Täter hat viel zu verlieren. Aber wie weit ist er bereit zu gehen?

Mystery, Thriller, Horror & Crime
301 SeitenSoftcover
Erschienen an: July 21, 2026

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.5(1 ratings)
JennyRezension von Jenny

In „Jagdfieber" von Yngra Wieland geht es um die Psychotherapeutin Salome und ihre Patientin Serena. Der Geschichte beginnt tragisch. Nach einer Therapiesitzung wirft sich Serena vor ein Auto und zwar direkt vor Salomes Augen. Fast zeitgleich kommt ihr Vater, der bekannte Schönheitschirurg Dr. Wiese, bei einem vermeintlichen Verkehrsunfall ums Leben. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass auf das Auto geschossen wurde. Als Salome ihre Patientin im Krankenhaus besucht, erfährt sie eher aus Zufall von dem Unfall, welcher wohl keiner war. In ihren Therapiestunden ging es hauptsächlich um die familiäre Probleme in welchen ihr Vater Dr. Wiese eine große Rolle spielte. Salome beginnt nachzuforschen und merkt schnell, dass hinter den Ereignissen weit mehr steckt. Die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Sie wirken authentisch und auch die Nebencharaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Besonders Salomes beste Freundin Waldi war für mich ein echtes Highlight. Der immer wieder eingestreute Humor lockert die Geschichte zusätzlich auf. Der Spannungsbogen wird kontinuierlich aufgebaut und immer neue Verdächtige sorgen dafür, dass ich meine Vermutungen mehrfach ändern musste. Das Ende hat mich trotzdem überraschen. Obwohl „Jagdfieber" der zweite Band der Reihe ist, hatte ich keinerlei Probleme, der Handlung zu folgen. Rückblicke liefern genügend Informationen, dass der Einstieg auch ohne Vorkenntnisse problemlos möglich ist. Wer den ersten Band kennt, wird die Beziehungen zwischen den Figuren vermutlich noch etwas besser einordnen können. Mit dem Polizist Julian bin ich nicht ganz warm geworden. Etwas mehr von der Polizeiarbeit hätte ich mir gut gefallen. Die privaten Probleme mit seiner Frau fand ich dagegen durchaus interessant und hat ihn auch super mit der psychologischen Sparte verbunden. Fazit: Ein spannender Krimi mit sympathischen Figuren, gutem Humor, vielen Verdächtigen und einem überraschenden Ende.

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