Jacaranda
von Gaël Faye
Quels secrets cache l’ombre du jacaranda, l’arbre fétiche de Stella ? Il faudra à son ami Milan des années pour le découvrir. Des années pour percer les silences du Rwanda, dévasté après le génocide des Tutsi. En rendant leur parole aux disparus, les jeunes gens échapperont à la solitude. Et trouveront la paix près des rivages magnifiques du lac Kivu. Sur quatre générations, avec sa douceur unique, Gaël Faye nous raconte l’histoire terrible d’un pays qui s’essaie malgré tout au dialogue et au pardon. Comme un arbre se dresse entre ténèbres et lumière, Jacaranda célèbre l’humanité, paradoxale, aimante, vivante.
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Jacaranda
von Gaël Faye
Quels secrets cache l’ombre du jacaranda, l’arbre fétiche de Stella ? Il faudra à son ami Milan des années pour le découvrir. Des années pour percer les silences du Rwanda, dévasté après le génocide des Tutsi. En rendant leur parole aux disparus, les jeunes gens échapperont à la solitude. Et trouveront la paix près des rivages magnifiques du lac Kivu. Sur quatre générations, avec sa douceur unique, Gaël Faye nous raconte l’histoire terrible d’un pays qui s’essaie malgré tout au dialogue et au pardon. Comme un arbre se dresse entre ténèbres et lumière, Jacaranda célèbre l’humanité, paradoxale, aimante, vivante.
Aktuelle Rezensionen(1)
Milan ist ein durch und durch französischer Junge. Seine Mutter ist zwar ursprünglich aus Ruanda, über ihre Vergangenheit dort, spricht sie aber nie. So erfährt der 12-jährige Milan auch aus den Medien von dem Genozid, denkt aber gar nicht darüber nach, dass auch Verwandte seiner Mutter davon betroffen sein könnten. Auch als der gleichaltrige Claude aus Ruanda mit einer schweren Kopfverletzung plötzlich bei ihnen auftaucht, stellt er die Verbindung nicht her. Erst Jahre später als junger Mann beginnt er sich intensiv mit der Geschichte Ruandas und damit auch seiner Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Ich fand den Protagonisten und die gewählte Erzählperspektive des Romans sehr interessant. Milan hat Familie in Ruanda und ist trotzdem ein Außenseiter; nicht nur weil er in Frankreich geboren und aufgewachsen ist, sondern auch weil er von seiner Mutter tatsächlich gar nichts über das Land und die Kultur vermittelt bekommen hat. Aus dieser Perspektive versucht er die Vergangenheit zu verstehen und sieht dabei welche Folgen dieser Genozid für die Generationen danach hat, wie präsent Schmerz und Hass auch Jahre später noch sind. Im Mittelpunkt steht nicht der Genozid selbst - obwohl es im letzten Drittel einige sehr explizite Rückblicke gibt - sondern die Aufarbeitung des Genozid bzw. die Frage, ob und wie dies überhaupt möglich sein kann. Damit ist es ein brandaktuelles Buch, dann leider müssen wir uns eingestehen, dass die Menschheit nichts aus der Geschichte gelernt hat. Die Gräueltaten eines Genozid sind auch heute noch möglich und bittere Realität. Also wird sich früher oder später auch wieder die Frage stellen: Wie können Menschen danach weiterhin zusammen leben? Welche Zukunft hat ein Land nach so einer gewalttätigen, brutalen Vergangenheit? Trotz der schwierigen Thematik war das Buch gut lesbar. Der Autor hat eine gute Balance gefunden und tolle, originelle Charaktere entworfen. Die Brutalität des Genozides und dessen Folgen werden auf emotionaler Ebene deutlich gemacht, gleichzeitig wird auch ohne belehrenden Tonfall viel Hintergrundwissen vermittelt.