Empfehlungen basierend auf "Irmina"
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von Kerstin Gier
Wer sagt denn, dass der Pate alt, übergewichtig und männlich sein und noch dazu mit heiserer Stimme sprechen muss? Nichts gegen Marlon Brando, aber warum sollte der Job nicht auch mal von Constanze gemacht werden? Gestählt durch die Erziehung einer pubertierenden Tochter und eines vierjährigen Sohnes. Und wahnsinnig verliebt in Anton, den bestaussehenden Anwalt der Stadt. Als PATIN der streng geheimen MÜTTER-MAFIA geht sie gegen intrigante Super-Mamis und fremdgehende Ehemänner vor ... »Eigentlich müsste dieser böse, sehr lustige Klassiker längst Pflichtlektüre sein, bevor eine Frau auch nur mit einem Mann schläft. Da kommt was auf euch zu, Mädels!« Brigitte Mom
von Ellen Sandberg
Ein Verrat, der Leben zerstörte. Eine Lüge, die Jahrzehnte verborgen blieb.Ellen Sandberg. Packender denn je.Jedes Jahr, wenn der Herbst naht, wird Annett von einer inneren Unruhe erfasst. Dann macht sich die Narbe an ihrem Arm bemerkbar, dann werden die Erinnerungen an den Sommer 1988 und an die Clique von damals wach. Fünf Freunde, die sich blind vertrauten, bis einer von ihnen zum Verräter wurde.Jetzt, Jahrzehnte später, begreift Annett, dass sie ihren inneren Frieden erst finden wird, wenn sie sich der Vergangenheit stellt. Kurz entschlossen fährt sie nach Wismar. Zurück an die Ostsee, in ihre alte Heimat. Doch je mehr sie dort über die Ereignisse jenes Sommers herausfindet, umso deutlicher wird: Sie hätte die Vergangenheit besser ruhen lassen, denn der Verrat von damals reißt ihr Leben erneut in einen Abgrund …Ein großer Spannungsroman über eine ungesühnte Schuld und die Schatten der Vergangenheit, die eine Familie nach Jahrzehnten einholen.
von Petra Johann
»Mit ›Die Schwester‹ beweist die promovierte Mathematikerin wieder einmal mehr, dass sie ein strahlender Stern am Krimihimmel ist.«
von Lydia Schwarz
Das europäische System des 22. Jahrhunderts hat sich Toleranz und Freiheit auf die Flagge geschrieben. Doch stattdessen herrschen Unterdrückung und Armut. Die Bevölkerung seufzt unter der eisernen Faust des Diktators Demokrit Magellan. Anna Tanner, einstige Studentin des Systems, wagt aus dem Exil im Norden den Versuch, nach Mitteleuropa zurückzukehren. Dort steht sie auf der Todesliste des Regimes, weil sie sich öffentlich gegen den Diktator starkgemacht hat. Als finnische Spionin lässt sie sich in der Grenzstadt nieder, um – gemeinsam mit ihren Freunden – Aufständischen zur Flucht zu verhelfen. Anna wird hautnah mit der Not der Menschen konfrontiert. Wie kann sie ihnen Hoffnung geben? Derweil formiert sich der Widerstand, im Untergrund brodelt es. Die undurchsichtige Organisation der "Schwarzen Rächer" buhlt um Annas Aufmerksamkeit. Sie soll als Volksheldin die Rebellen zum Sieg gegen Demokrit Magellan anführen. Doch wem kann Anna trauen? Adonis, ihre erste große Liebe, verfolgt seine eigenen dunklen Ziele. Und die Macht an sich ist ein trügerischer Freund.
von Lydia Schwarz
Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Frieden auf Erden: der ewige Menschheitstraum. Im Europa des 22. Jahrhunderts ist er wahr geworden. Dank dem lückenlosen Vorsorgesystem gibt es im einheitlich geführten Europa keine Krankheiten und keine Arbeitslosigkeit mehr. Die Länder arbeiten Hand in Hand, alle Gründe für Kriege wurden eliminiert. Es gibt keinen Menschen, für dessen Dasein nicht gesorgt wäre, dessen Identität nicht erfasst wäre und dessen Schritte nicht gezählt sind. Mitten in diesem "System Europa" lebt die Studentin Anna. Eine wie alle? Vielleicht. Aber was niemand weiß: Sie versteckt zu Hause ein Geheimnis, das ihr Verfolgung und sogar den Tod einbringen könnte.
von Melanie Metzenthin
Der neue Roman der Bild-Bestsellerautorin Melanie Metzenthin ist ein mitreißendes Porträt der zwanziger Jahre und ein bewegender Appell an die Liebe.Gut Mohlenberg, 1920: In der Einrichtung für psychisch kranke Menschen kümmert die junge Medizinerin Friederike von Aalen sich liebevoll um die Patienten. Einer von ihnen ist Friederikes Mann Bernhard, der nach einer Hirnverletzung im Krieg ihre besondere Zuwendung braucht. Der schneidige Leutnant von einst erinnert sich an vieles nicht, aber mit seiner Frau verbindet ihn noch immer eine tiefe Liebe.Da geschehen in der Gegend kurz hintereinander zwei grausame Morde. Man ist schnell bei der Hand mit den Verdächtigungen: Es muss einer der »Geisteskranken von Mohlenberg« gewesen sein! Doch Friederike würde für ihre Patienten die Hand ins Feuer legen und stellt heimlich eigene Nachforschungen an. Was weiß Walter Pietsch, der Mann mit den schlimmen Verbrennungen, den sie vor Kurzem erst eingestellt haben? Und welche Rolle spielt der hochintelligente, aber kühle Dr. Weiß? Zu spät begreift Friederike, dass sie mit ihren Fragen sich selbst und die Menschen in ihrer Nähe in große Gefahr gebracht hat …
von Melanie Metzenthin
Ein spannender Roman über die geheimnisvolle Welt des Iran und die Geschichte einer verbotenen Liebe von Bestsellerautorin Melanie Metzenthin.1953: Der junge Journalist Eddy McLaine und sein Fotograf Bruno Matthiesen machen sich mit einem ausgebauten VW-Bus auf die weite Reise von Deutschland in den Iran. Begeistert von der fremden Welt des Orients und der iranischen Gastfreundschaft, gelingt es den aufgeschlossenen jungen Männern schnell, Kontakte zu knüpfen. Doch der Iran steht am Scheideweg zwischen Tradition und Moderne – Teheran ist ein Pulverfass und Eddy und Bruno sind mittendrin. Wenn jetzt noch herauskommt, dass Bruno und er viel mehr sind als nur Kollegen, könnte es für sie beide lebensgefährlich werden …
von Tara Haigh
Eine starke junge Frau und ihr mutiger Weg durch die Wirren der letzten Kriegsjahre. Aus der Feder von Bestsellerautorin Tara Haigh.Nürnberg, 1943: Die junge Inge spielt leidenschaftlich gern Geige und träumt von der weiten Welt. Gegen den Willen des Vaters lässt sie sich zur Rotkreuzschwester ausbilden und wird gleich bei ihrem ersten Einsatz an die Ostfront geschickt. Die Arbeit im Lazarett konfrontiert sie mit der grausamen Realität des Krieges, während die Rote Armee immer näher rückt.Als der deutsche Offizier Preuss ihr anbietet, ihn nach Italien zur Abtei Montecassino zu begleiten, ergreift sie die rettende Chance. Aber kann sie Preuss wirklich trauen? Er ist kultiviert, ein feinsinniger Kunstkenner, aber auch Nationalsozialist. Noch ahnt Inge nicht, dass sich in Italien ihr Schicksal offenbaren wird und sie schwere Entscheidungen treffen muss: zwischen Liebe und Verrat, Zukunft und Vergangenheit …
von Květa Legátová
Die Ich-Erzählerin aus Kveta Legátovás Roman Der Mann aus Želary, eine junge Ärztin, hat alles im Kopf. Das Mietshaus an der Straßenecke, mit den drei Stockwerken und den zwei Eingängen, in das sie mit einer Baskenmütze eintritt, um es dann an der anderen Seite mit einem Kopftuch wieder zu verlassen. Die Tür gegenüber der Treppe, ganz oben. Und das Ritual jener Aufgabe, die ihr inzwischen "in Fleisch und Blut" übergegangen ist: Den Briefumschlag unter dem Türschlitz durchschieben, aber erst loslassen, nachdem am anderen Ende zweimal gezogen wird. Wenn Schwierigkeiten auftreten, muss der Umschlag vernichtet werden. Es treten Schwierigkeiten auf im Leben der Ärztin -- Schwierigkeiten, mit denen sie in der ganzen Routine des "aufregenden Spiels", ihrer Zusammenarbeit mit einer Widerstandsgruppe im Protektorat Böhmen und Mähren in den Jahren 1942 und 1943, gar nicht gerechnet hatte. Die Nationalsozialisten kommen ihr auf die Schliche, und nur die Heirat mit dem Patienten ihres besten Freundes kann sie retten. Der aber ist nur ein einfacher Holzfäller aus dem Dörfchen Želary, in das die urbane Frau nun fliehen muss, um ihrer neuen Identität Glaubwürdigkeit zu verleihen. Und in Želary ist die Zeit vor hundert Jahren einfach stehen geblieben.
von Renee Rose
BESESSEN VON DEM MANN, DEN ICH VERRATEN HABE.Vor acht Jahren habe ich eine Lüge ausgesprochen, die das Leben eines Mannes verändert hat.Mein Vater hat ihn aus seiner Bratwa-Zelle verbannt. Aus unserem Land.Jetzt ist er zurückgekehrt, um mein Erbe an sich zu reißen. Mein Leben. Nicht durch Mord, sondern durch Heirat.Und mein eigener Vater hat es veranlasst.Maxim glaubt, er könne mich seinem Willen unterwerfen. Er glaubt, er könne die Ansagen machen.Früher einmal habe ich ihn gewollt, aber er hat mich abgewiesen. Ich werde ihm nie wieder verfallen.Ich habe nicht vor, mich zu beugen.Nicht einmal, wenn er mich vor Verlangen erbeben lässt ...