Empfehlungen basierend auf "Iphigenie auf Tauris"
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von Anne Frank
Es ist eine wichtige Qualität der Jubiläumsausgabe, dass der Text nicht mit dem letzten Eintrag endet, sondern das Schicksal der Untergetauchten in einem Anhang weitererzählt.
von Robert Seethaler
Die Geschichte des jungen Franz, seiner Liebe zu Anezka und seine Freundschaft mit Sigmund Freud im Wien der Dreißigerjahre.
von Friedrich Schiller
Das 1784 erschienene und uraufgeführte Drama 'Kabale und Liebe' (ursprünglich unter dem Titel 'Luise Millerin' geplant) von Friedrich Schiller beschließt, in Anlehnung an Gotthold Ephraim Lessings 'Emilia Galotti', die Entwicklung des bürgerlichen Trauerspiels im 18. Jahrhundert - eine literarische Form, die mit der klassizistischen Auffassung und Tragödie bricht und Probleme des häuslich-privaten Bereichs und den Konflikt der Stände zum Gegenstand der tragischen Handlung macht. In sehr direkter Weise wird in Schillers 'Kabale und Liebe' mit seinem auf Spannung angelegten klaren Aufbau Kritik an den politischen Zuständen in der Fürstentümern geübt: Willkür, Mätressenwirtschaft, Verkauf von Landeskindern. Das bürgerliche Trauerspiel kontrastiert die verrottete Moral des Hofes mit der Tugend des Bürgertums. Im Mittelpunkt des Sturm-und-Drang-Stücks steht die tragische Liebesbeziehung zwischen Angehörigen verschiedener Stände: zwischen dem Adligen Ferdinand und der Musikertochter Luise Miller. 'Kabale und Liebe' eroberte rasch die Bühne und gehört zu den großen Klassikern des deutschen Dramas. Text in neuer Rechtschreibung. - Anmerkungen von Walter Schafarschik.
von E. T. A. Hoffmann
Trauma, Wahnsinn und die dämonische Faszination der Liebe: In E. T. A. Hoffmanns berühmter Erzählung wird der Student Nathanael unter dem Einfluss erschütternder Kindheitserinnerungen verrückt und verfällt einer Frau, die jedoch kein Mensch ist. Schaurig-schön poetisiert Hoffmann die innere Zerrissenheit seines Protagonisten zwischen Realität und Phantasie. Ein Meisterwerk der Schwarzen Romantik!
von Gerhart Hauptmann
Als Bahnwärter Thiel zum zweiten Mal heiratet, ahnt er nicht, welche Zukunft ihn an der Seite seiner neuen Frau Lene erwartet: Herrisch unterdrückt sie ihren Gatten und misshandelt den kleinen Tobias, Thiels Sohn aus erster Ehe. Doch wie viel kann ein Mensch erdulden? Welcher Schritt ist es, der zu weit führt? Gerhart Hauptmanns »novellistische Studie«, eines der bedeutendsten Werke des deutschsprachigen Naturalismus, schildert den psychopathologischen Fall Thiels mit außergewöhnlicher sprachlicher Intensität.
von Annette von Droste-Hülshoff
Die schönsten deutschen Klassiker gebunden in allerfeinstes bedrucktes Leinen und versehen mit einem Lesebändchen. Im Jahr 1738 steht Friedrich Mergels Start ins Leben im Dorf B. unter keinem guten Stern: sein Vater ist ein gewalttätiger Säufer, wenn auch seine Mutter Margreth zwar herzensgut. Als sein Vater nach einem Saufgelage tot geborgen wird, ist Friedrich nicht nur dem Spott seiner Altersgenossen, sondern auch gemeinsam mit seiner Mutter den Härten der Armut ausgesetzt. Als ein Jude ermordet aufgefunden wird, fällt schnell der Verdacht auf Friedrich. »So steht mein Entschluß fester als je, nie auf den Effekt zu arbeiten, keiner beliebten Manier, keinem anderm Führer als der ewig wahren Natur durch die Windungen des Menschenherzens zu folgen, und unsre blasierte Zeit und ihre Zustände gänzlich mit dem Rücken anzusehn. Ich mag und will jetzt nicht berühmt werden, aber nach hundert Jahren möcht ich gelesen werden …« Annette von Droste-Hülshoff
von Thomas Mann
Als Thomas Mann 1929 den Literaturnobelpreis erhielt, wurde er für sein etliche Jahre zurückliegendes Debüt ausgezeichnet, den »Roman ›Buddenbrooks‹, der im Laufe der Jahre immer mehr bleibende Anerkennung als eines der klassischen Werke der zeitgenössischen Literatur gefunden hat«, so die Begründung. Er erzählt das Schicksal der Lübecker Kaufmannsfamilie Buddenbrook in vier Generationen, den »Verfall einer Familie« im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Geschichte des Buches – von der zweibändigen Erstausgabe 1901 über den Nobelpreis bis hin zu unzähligen Taschenbüchern und Verfilmungen – zeichnet ein reich bebildertes Begleitheft nach.
von Georg Büchner
Georg Büchner: Woyzeck Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2016, 4. Auflage Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Entstanden: 1836/37. Erstdruck: In: Neue Freie Presse (Wien), Nov. 1875. Uraufführung am 8.11.1913 in München. Siehe auch die redaktionelle Vorbemerkung am Beginn des Werktextes. Textgrundlage ist die Ausgabe: Georg Büchner: Sämtliche Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe mit Kommentar (Hamburger Ausgabe). Herausgegeben von Werner R. Lehmann, Band 1-2, Reinbek: Christian Wegner, 1967-1971, bzw. [2. Aufl.] München: Hanser, 1974. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Georg Büchner, Porträtzeichnung von Adolf Hoffmann Gesetzt aus der Minion Pro, 10 pt.