Empfehlungen basierend auf "Ich, Romy"
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von Tobias Rüther
Diese Biografie vollzieht auf unterhaltsame, besonders aber auf einfühlsame Weise nach, wie aus dem einsamen Maler ein literarischer Fixstern wurde.
von Rüdiger Safranski
Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte und arbeitete danach als Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin und in der Erwachsenenbildung. Seit 1985 ist er als freier Autor tätig, dessen Werke mittlerweile in 26 Sprachen übersetzt sind. Er wurde mit dem Friedrich-Märker-Preis, dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik und dem Friedrich-Nietzsche-Preis ausgezeichnet. Im Fischer Taschenbuch liegen vor: ›E.T.A Hoffmann. Das Leben eines skeptischen Phantasten‹ (Bd. 14301), ›Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?‹ (Bd. 10977), ›Das Böse oder Das Drama der Freiheit‹ (Bd. 14298), ›Ein Meister aus Deutschland. Heidegger und seine Zeit‹ (Bd. 15157), ›Nietzsche. Biographie seines Denkens‹ (Bd. 15181), ›Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch?‹ (Bd. 16384), ›Romantik. Eine deutsche Affäre‹ (Bd. 18230), ›Schiller als Philosoph. Eine Anthologie‹ (Hg., Bd. 90181), Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft‹ (Bd. 18743), Schiller oder die Erfindung des deutschen Idealismus‹ (03360) sowie ›Zeit. Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen‹ (03685).
von Roman Sandgruber
Die Nachkommen von Mayer Amschel Rothschild erobern die europäische Finanzwelt: Salomon Rothschild steigt im Vormärz zum führenden Bankier Österreichs auf, Sohn Anselm Salomon gründet die Creditanstalt, Enkel Albert ist der reichste Mann Europas. Die Rothschilds werden zu Freiherren und Baronen, finanzieren Staaten, Kriege, Fabriken und den Eisenbahnbau, sind Mäzene und Sammler. Das »Welthaus Rothschild« besitzt bis 1914 die größte Bank der Welt. Gestützt auf umfangreiche Recherchen im Londoner Rothschild-Archiv zeichnet Roman Sandgruber ein meisterhaftes Bild vom Aufstieg der Familie und dem Schicksal ihres österreichischen Zweigs. Er schildert Geschäfte und Transaktionen, Skandale und Dramen und lässt die einzigartige Erfolgsgeschichte dieser jüdisch-großbürgerlichen Familie wieder lebendig werden.
von Joseph Roth
«Eines der schönsten Prosawerke des Jahrhunderts, voller Traurigkeit, voller Weisheit, voller Schrecknis» (Peter Wapnewski)Nicht nur jedem Anfang, auch so manchem Ende wohnt ein Zauber inne. Joseph Roth, literarischer Kronzeuge der Donaumonarchie, bringt deren endzeitlichen Zauber noch ein letztes Mal zum Aufleuchten. «Radetzkymarsch», sein berührendes Requiem auf das alte Österreich, ist selbst durchdrungen von jener taktvollen Grazie, der es in einer unzeitgemäßen Welt nachspürt.Ein gütiger Patriarch wacht in weisem Ratschluss über seine Untertanen, die Weltordnung der Habsburger scheint unvergänglich. Doch hinter kaiserlichem Glanz und Gloria mehren sich die Anzeichen des Verfalls. In Marsch- und Walzerklänge mischen sich Trommelwirbel und schrille nationalistische Töne. Franz von Trotta, Spross einer vom Kaiser protegierten Familie, wird gewahr, dass die Welt, die er als k.u.k.-Beamter in der böhmischen Provinz bis in die letzte Faser seines Wesens repräsentiert, längst dem Untergang geweiht ist. Bald wird nichts mehr sein, wie es einmal war. Der liebenswürdige Melancholiker Roth (1894–1939) hat die «Welt von Gestern» von ihrem Ende her vermessen. Er zeigt den Anachronismus eines Reichs, das zusehends in lähmendem Fatalismus versinkt, verschweigt nicht die schrittweise Aushöhlung schwarzgelber Traditionen, des Kaisers «unbarmherzigen Glanz», offenbart aber zugleich die bis heute ungebrochene Faszination: den hohen Ehrbegriff, die geistreiche Sinnlichkeit, die legere und genießerische Lebensart. Mit leiser Wehmut, dabei so unbestechlich, wie es einem Chronisten zukommt, zeigt er das Nebeneinander von Strenge und Eleganz, Noblesse und Biedersinn, Souveränität und Unvermögen. Der «Radetzkymarsch», lange Zeit nur in entstellter Textgestalt zugänglich, wird hier in der vom Autor beglaubigten Erstfassung von 1932 vorgelegt.
von Philip Roth
»Er war nicht irgendein Vater, er war der Vater, mit allem, was es an einem Vater zu hassen gibt, und allem, was es an einem Vater zu lieben gibt.« Wie sehr er seinen Vater geliebt und gehasst hat, das erzählt Philip Roth meisterhaft in diesem Roman. »Mein Leben als Sohn« ist ein Buch, das jeden betrifft, denn es geht um die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, um das Altwerden in unserer Gesellschaft, um Abhängigkeit und vor allem um die Liebe, wenn sie am schwersten ist.
von Joseph Roth
Joseph Roth erzählt von Liebessehnsucht und schiefer Bahn, von einem einfachen Stationsvorsteher, der sich in eine russische Adlige verliebt, von einem kaisertreuen Grafen und einer sich aufopfernden Mutter, von einem Korallenhändler mit Sehnsucht nach dem Meer und von der Glückssträhne eines Clochards in Paris. Wie der Titel einer seiner Novellen ist Joseph Roths Erzählkunst selbst ein Triumph der Schönheit.
von Helmuth Nürnberger
Joseph Roths Feuilletons: ein Schlüssel zum Werk des brillanten Romanciers. Viele seiner Zeitgenossen kannten ihn als Journalisten, der Anfang der zwanziger Jahre begann, auch Romane zu schreiben: Joseph Roth. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zunächst als Romancier wiederentdeckt, als Meister impressionistischen Erzählens. Diese Ausgabe bietet nun erstmals eine repräsentative Auswahl aus dem umfangreichen journalistischen Werk erstmals in der Textgestalt der Erstdrucke. Joseph Roths Reportagen, Essays und Feuilletons zeichnen sich durch hohes Sprachbewusstsein und phantasievoll-präzise Bildlichkeit aus und sind geprägt von hellsichtiger Wahrnehmungskraft und leidenschaftlicher Subjektivität: »Alles wird bei mir persönlich«, schrieb Roth über seine journalistische Arbeit. Die besten Texte des heute nur noch wenigen bekannten Feuilletonisten sind hier chronologisch so zusammengestellt, dass hinter der journalistischen Form immer wieder auch der großartige Erzähler sichtbar wird, dessen Artikel bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben. Wie unentbehrlich sie für das Verständnis seiner künstlerischen Entwicklung sind, zeigen darüber hinaus die Erläuterungen im Anhang, die die einzelnen Texte in ihrer Bedeutung für Roths Weltbild und Werk erschließen und in ihrer Gesamtheit ein vorzügliches Portrait des Künstlers und Menschen Roth zeichnen.
von Joseph Roth, Michael Bienert
Este volumen reúne una selección de los artículos que Joseph Roth dedicó al Berlín de los años veinte. En ellos el novelista y periodista recrea con mano maestra la peculiar atmósfera que reinaba en la capital alemana durante la República de Weimar. Ningún ambiente de la ciudad le es ajeno, se interesa tanto por los grandes almacenes, los parques públicos y la naciente industria del espectáculo como por los medios de transporte, los barrios pobres en los que vivían los inmigrantes judíos, los baños turcos y los garitos frecuentados por delincuentes de medio pelo. "Yo dibujo el rostro del tiempo" afirmó en una ocasión refiriéndose a su cometido como reportero. Nada más cierto: de la lectura de estos textos, en su gran mayoría inéditos en castellano, escritos entre 1920 y 1933 y publicados en distintos periódicos, emerge el poderoso retrato de una metrópoli inquieta y deslumbrante en uno de los momentos más críticos de su historia.
von reudiger-safranski
Physical description; 415 p. ; 22 cm. Notes; Lizenzausgabe für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Includes bibliographical references and index. Subjects; Geschichte 1790-1830. Romanticism — Germany.
von Rachel Corbett
Eine Inspirierende Freundschaft In Zeiten Des Umbruchs Rachel Corbett Erzählt Mitreißend Und Berührend Erstmals Die Geschichte Einer Großen Künstlerfreundschaft, Die 1902 In Paris Beginnt. Der Bildhauer Rodin Wird Zur Vaterfigur Für Den Jungen Rilke, Es Folgen Ein Dramatisches Zerwürfnis Und Eine Bewegende Versöhnung. In Dieser Wechselhaften Beziehung Zweier Herausragender Künstlerpersönlichkeiten Spiegelt Sich Die Aufstrebende Künstlerische Moderne Anfang Des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1902 Bekommt Der Mittellose Und Unter Einer Schreibblockade Leidende Rainer Maria Rilke Das Angebot, Nach Paris Zu Gehen, Um Dort Ein Buch über Auguste Rodin Zu Schreiben. Rilke Nutzt Die Gelegenheit, Ist Er Doch Auf Der Suche Nach Einem Künstlerischen Vorbild. So Beginnt Die Ungleiche Freundschaft Zwischen Dem Sechzigjährigen Bildhauer Und Dem Jungen Dichter, Die Zugleich Der Entwurf Eines Extraordinären Künstlerlebens Ist, Denn Rodin Hat Großen Einfluss Auf Rilke Und Dessen Schaffensprozess, Der Sich Ganz Neu Entfaltet. Rachel Corbett Gelingt Es, Vor Dem Hintergrund Der Aufstrebenden Künstlerischen Moderne Ein Vielschichtiges Und Faszinierendes Panorama Der Damaligen Zeit Zu Entwerfen, Für Die Die Freundschaft Zwischen Rodin Und Rilke Exemplarisch Steht. »eine Einfühlsame, Originelle Und Gründlich Recherchierte Biographie über Die Freundschaft Zwischen Zwei Der Größten Künstler Des Zwanzigsten Jahrhunderts.« The New Yorker