Empfehlungen basierend auf "ICH MAG, WENNS KRACHT. - HONI"
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von Vincent van Gogh
Van Goghs Briefe sind ein einzigartiges Zeugnis vom Schicksal eines Genies, dessen Leben von Erfolglosigkeit, Selbstzweifel und Geisteskrankheit geprägt war und gleichzeitig ein Dokument seiner eigenwilligen künstlerischen Entwicklung. Der Band umfasst etwa 70 Briefe. Dazu gibt es ausführliche Anmerkungen sowie Personen-, Orts- und Werkregister. Die in den Briefen enthaltenen Zeichnungen van Goghs sind mitreproduziert, einige Briefe zudem vollständig abgebildet.
von Alexander Granach
Vom Bäckergesellen zum gefeierten Theaterstar – der unglaubliche Lebensweg des Alexander Granach.Alexander Granachs Lebensweg ist beispiellos. Das neunte Kind einer jüdischen Bauersfamilie kämpft sich mit atemberaubender Vitalität und großem Improvisationstalent aus der galizischen Provinz bis nach Berlin, wo es ihm gelingt, an Max Reinhardts Schauspielschule zugelassen zu werden. Der erste Weltkrieg, an dem er als Soldat teilnimmt, kann die glänzende Karriere Granachs zum gefeierten Theater- und Stummfilmstar nur aufschieben, nicht verhindern. In der Emigration in den USA schreibt er seine mitreißenden und anrührenden Erinnerungen.
von Isaak Babel
Erschütternde Kindheitsbilder, herrliche Gaunergeschichten und schonungslose Kriegsbeschreibungen, Schilderungen vom Erwachen der Liebe und dem Entdecken der Künste – Isaak Babel, der von Maxim Gorki entdeckt wurde, hat mit Klassikern wie "Die Reiterarmee" und "Geschichten aus Odessa" Weltliteratur geschaffen. Nun liegt das gesamte Erzählwerk des großen literarischen Stilisten aus Russland in einheitlicher Übersetzung vor. Babel hat wie kein anderer den Jahrzehnten vor und nach der russischen Revolution eine unverwechselbare Stimme gegeben, journalistisch präzise und zugleich mit lyrischem Wortreichtum.
von Lion Feuchtwanger
Lion Feuchtwanger, 1884-1958, war Romancier und Weltbürger. Seine Romane erreichten Millionenauflagen und sind in über 20 Sprachen erschienen. Als Lion Feuchtwanger mit 74 Jahren starb, galt er als einer der bedeutendsten Schriftsteller deutscher Sprache. Die Lebensstationen von München über Berlin, seine ausgedehnten Reisen bis nach Afrika, das Exil im französischen Sanary-sur-Mer und im kalifornischen Pacific Palisades haben den Schriftsteller, dessen unermüdliche Schaffenskraft selbst von seinem Nachbarn in Kalifornien, Thomas Mann, bestaunt wurde, zu einem ungewöhnlich breiten Wissen und kulturhistorischen Verständnis geführt. 15 Romane sowie Theaterstücke, Kurzgeschichten, Berichte, Skizzen, Kritiken und Rezensionen hatten den Freund und Mitarbeiter Bertold Brechts zum "Meister des historischen und des Zeitromans" (Wilhelm von Sternburg) reifen lassen. Mit seiner "Wartesaal-Trilogie" erwies sich der aufklärerische Humanist als hellsichtiger Chronist Nazi-Deutschlands. Lion Feuchtwanger, 1884-1958, war Romancier und Weltbürger. Seine Romane erreichten Millionenauflagen und sind in über 20 Sprachen erschienen. Als Lion Feuchtwanger mit 74 Jahren starb, galt er als einer der bedeutendsten Schriftsteller deutscher Sprache. Die Lebensstationen von München über Berlin, seine ausgedehnten Reisen bis nach Afrika, das Exil im französischen Sanary-sur-Mer und im kalifornischen Pacific Palisades haben den Schriftsteller, dessen unermüdliche Schaffenskraft selbst von seinem Nachbarn in Kalifornien, Thomas Mann, bestaunt wurde, zu einem ungewöhnlich breiten Wissen und kulturhistorischen Verständnis geführt. 15 Romane sowie Theaterstücke, Kurzgeschichten, Berichte, Skizzen, Kritiken und Rezensionen hatten den Freund und Mitarbeiter Bertold Brechts zum "Meister des historischen und des Zeitromans" (Wilhelm von Sternburg) reifen lassen. Mit seiner "Wartesaal-Trilogie" erwies sich der aufklärerische Humanist als hellsichtiger Chronist Nazi-Deutschlands.
von Witold Gombrowicz
»Ich muss mein eigener Kommentator, besser noch mein eigener Regisseur werden. Ich muss einen Gombrowicz-Denker schmieden, zusammen mit einem Gombrowicz-Genie, einem Gombrowicz-Kulturdemagogen und vielen anderen unverzichtbaren Gombrowiczen«, beschreibt der polnische Schriftsteller sein Tagebuch-Projekt, das er seit 1952 als eigenständiges literarisches Werk konzipierte und das zu einem seinem Hauptwerk heranwuchs. Darin setzt sich Gombrowicz mit »einem Maximum an Frechheit« mit der Welt auseinander, äußert sich zu philosophischen, historischen, kulturellen, religiösen, gesellschaftlichen Themen, aber auch zu seinem Emigrantenschicksal und seiner Homosexualität.Die über 1000 Seiten sind ein Thesaurus aus Reflexionen, Analysen, Paradoxien und Provokationen, aus Erlebtem und Erfundenem, die den Leser zu Gelächter, Zustimmung und Widerspruch reizen und damit zum Nachdenken provozieren. Das Tagebuch von Witold Gombrowicz ist Autobiographie, Essay und Kunstwerk in einem. Vor allem aber ein Pamphlet gegen jedwede Unterdrückung und ideologischen Dogmatismus und das Manifest einer gnadenlosen Individualität. Maßlos und über- bordend, ein Buch ohne Ende, ein einzigartiges literarisches Monument des 20. Jahrhunderts.
von Benedikt XVI., Peter Seewald
Erstmals in der Geschichte des Christentums: Ein Papst zieht die Bilanz seiner AmtszeitIn den Gesprächen, die Papst Benedikt XVI. mit dem Journalisten Peter Seewald kurz vor und nach seinem Rücktritt geführt hat, blicken sie auf das Pontifikat des deutschen Papstes zurück. Nie zuvor hat Benedikt XVI. so offen über die Hintergründe seiner überraschenden Demission und die Erneuerung des Glaubens als das große Thema seines Pontifikats gesprochen, aber auch über kontroverse Themen seiner Amtszeit, etwa das Verhältnis zu Juden und Muslimen/Islam, Vatileaks oder die Affäre um die Piusbruderschaft. Und nie zuvor hat dieser Papst so persönlich über seinen Zugang zum Glauben, die gegenwärtigen Herausforderungen für das Christentum und die Zukunft der Kirche Auskunft gegeben. Seine Erinnerungen an die Familie, an wichtige Weggefährten und prägende Ereignisse seines Lebens unterstreichen den besonderen Charakter dieses Buches. Nach den Interviewbüchern "Salz der Erde", "Gott und die Welt" und "Licht der Welt", die Benedikt XVI./Joseph Ratzinger und Peter Seewald veröffentlicht haben und die allesamt Bestseller waren, sind die "Letzten Gespräche" das Vermächtnis des deutschen Papstes, einem der bedeutendsten Denker und Theologen unserer Zeit. Er hat acht Jahre lang die Geschicke des Vatikan geleitet und als Pontifex Maximus an der Spitze der katholischen Kirche mit ihren 1,3 Milliarden Mitgliedern bedeutende Wegmarkierungen gesetzt und wichtige Impulse für die Kirche des 3. Jahrtausends gegeben.Über den Bestseller "Licht der Welt" notierte die "Süddeutsche Zeitung": "Seewalds Interviewbuch mit dem Papst ist selbstverständlich eine Sensation: So ausführlich hat noch nie ein Papst Rede und Antwort gestanden" (SZ, 20.12.2010).Benedikt XVI.
von Sebastian Haffner, Jürgen Peter Schmied
Feuilletons aus den Jahren 1933-38 vor der Emigration nach England des vor allem als Histotiker und politischen Publizisten bekannt gewordenen Autors (1907-99).
von Charles Bukowski
Bukowskis Gedichte sind komprimierte Kurzgeschichten, und sie handeln immer von einem "Augenblick der Wahrheit". Diese Geschichten beschreiben Selbstmörder in heruntergekommenen Löchern, Typen, die es nicht mehr schaffen und nichts mehr zu verlieren haben.
von Eugene Heimler
BEI NACHT UND NEBEL ist ein Bericht der Erlebnisse eines jungen Mannes während des Naziregimes. Es erzählt von den tagtäglichen Geschehnissen, den schrecklichen Existenzbedingungen und den körperlichen Leiden, welche die Gefangenen ertragen mußten. Aber Heimler bewegt sich jenseits der faktischen Geschehnisse. Mit begabter Einsicht beschreibt er die tieferen Wirkungen der Leiden auf die Seele. Er schreibt nicht nur von sich selbst, sondern über viele seiner Mitgefangenen; - von dem Arzt und dem Architekten, nicht länger Gentlemen der mittleren Gesellschaftsklasse mit Autorität, sondern wilden Tieren ähnlich; er schreibt von dem Mädchen, das einst sanft und intelligent war und jetzt seinen todgeweihten Körper für eine Krume Brot anbietet; von dem Mann, der zwölf Jahre für den Mord an seiner Frau im Gefängnis zugebracht hatte und nun im Inferno des Konzentrationslagers eine Bedeutung in seinem Leben findet.Obwohl er das Schlimmste an Unmenschlichkeit kannte, war Eugene Heimler in der Lage, seinen Glauben an Gott und an die Würde des Menschen wiederzugewinnen. Er haßt nicht; sein Mitfühlen und sein tiefes Verständnis spiritueller Werte halfen ihm, das Grauen seiner Erlebnisse zu überwinden. Seine Botschaft kündet nicht von Horror, sondern von Hoffnung. EUGENE HEIMLER wurde am 27. März 1922 in Szombathely, Ungarn, geboren. 21jährig wurde er nach Auschwitz und Buchenwald deportiert. Er überlebte die Todeslager. Seine Frau Eva, sein Vater Ernö und seine Schwester Zsuzsi mit ihrem Sohn Gabi wurden in Auschwitz ermordet.1947 kam Heimler nach England und begann "Bei Nacht und Nebel zu schreiben. 20 Jahre hatte er einen Lehrstuhl an der Londoner Universität sowie mehrere Lehrstühle in den USA und in Kanada und entwickelte seine eigene sozial-integrative Methode: "Heimler Methode", die er in Großbritanien, den USA und in Deutschland lehrte und mit der er Tausenden von Menschen half. Eugene Heimler starb am 4. Dezember 1990 in London.
von Franz Kafka
Mit den Werkbeiträgen aus Kindlers Literatur Lexikon.Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur.Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.Phantastisches und Unheimliches, Paradoxes und Kafka beschreibt die unglaublichsten Sachverhalte nüchtern und minutiös. Grenzbereiche werden ausgeleuchtet, existenzielle Grund- oder Ausnahmesituationen in unvergessliche Bilder gefasst. Seine Texte haben die gleiche Intensität wie Träume. »Es ist das Schicksal und vielleicht auch die Größe dieses Werks, dass es alle Möglichkeiten darbietet und keine bestätigt« (Albert Camus).