Empfehlungen basierend auf "Ich mag Gänseblümchen"
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von Dean Nicholson
Als Dean von seiner Heimat Schottland aus zu einer Weltreise aufbrach, wollte er so viel wie möglich über den Zustand unseres unruhigen Planeten erfahren. Er war schon eine Weile unterwegs, als er auf einem Berg zwischen Bosnien und Montenegro auf ein zerrupftes Kätzchen mit klaren Augen und struppigem Fell traf. Dean nahm das kleine Bündel an Bord, nannte es Nala, und seitdem sind die beiden unzertrennlich. Ihre Erlebnisse verbreiten sie auf TheDodo und Youtube und bezaubern so die Menschen auf der ganzen Welt.
von Jen Lancaster
Von wegen Sex and the City!?- Die ganze Wahrheit über das Grossstadtleben Jetzt wo Jen Schriftstellerin ist, kann das Glamourleben à la Carrie Bradshaw endlich losgehen. Doch wie soll man leicht übergewichtig in Designerklamotten passen? Ganz zu schweigen davon, dass man vom Schriftstellergehalt nicht leben kann. Zwischen Teilzeitjobs und einer lang gehegten Feindschaft mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wird Jen eines klar: Die Grossstadt hat es mit all ihren verrückten Bewohnern auf sie abgesehen. Doch Jen Lancaster wäre nicht Jen Lancaster, wenn sie kampflos aufgeben würde! Jen Lancaster, geboren 1967, arbeitete als Vizepräsidentin eines grossen Technologiekonzerns, bis ihr nach dem 11. September 2001 gekündigt wurde. Sie begab sich sofort wieder auf Jobsuche, doch als sie eine Absage für einen Job als Kassiererin bekam, weil sie 'unterqualifiziert' sei, startete sie einen Blog, um ihrer Wut und ihrem Kummer über ihre Arbeitslosigkeit Luft zu machen. Mit ihrem Blog und ihren Büchern, die auf dem Blog basieren, ist sie inzwischen so erfolgreich, dass sie sich ausschliesslich dem Schreiben widmet. Jen Lancaster ist in Indiana aufgewachsen und lebt heute mit ihrem Mann in Chicago. Mehr zu der Autorin unter www.jennsylvania.com ('Land of the Free / Home of the Bitter').
von Sophie Seeberg
Die skurrilen Geschichten aus dem Alltag einer Familienpsychologin Sophie Seeberg jetzt in einem Band! »Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey« Sophie Seeberg kriegt es hautnah mit, das Leben, denn die Psychologin begutachtet Familien fürs Gericht. Sie erlebt dabei schockierende und traurige, aber auch komische und skurrile Geschichten. Wenn zum Beispiel der Vater nicht zum Termin erscheint, weil er betrunken auf der Straße eingeschlafen ist – neben dem Bollerwagen voller Diebesgut. Oder wenn die Mutter ihren erwachsenen Sohn behandelt, als wäre er ein Kleinkind. Seeberg zeigt uns den ganz normalen Familienwahnsinn und behält dabei immer einen unnachahmlichen Sinn für Humor. »Die Schanin hat nur schwere Knochen« Absurde Geschichten aus dem echten Leben: Sandy erwartet ein Kind vom Ex-Freund ihrer Mutter, der der Vater ihres kleinen Bruders ist. Dass die Mutter auch noch vom Ex-Freund der Tochter schwanger ist, macht das Ganze nicht einfacher für Familienpsychologin Sophie Seeberg. Als Gerichtsgutachterin erlebt sie tragische, aber auch skurrile Momente. Wenn beispielsweise eine Mutter erklärt, dass ihre Schanin "nur schwere Knochen" habe, während diese in kurzer Zeit mehrere Tafeln Schokolade verdrückt. Seeberg erzählt auch in ihrem zweiten Buch einfühlsam aus ihrem Berufsleben und bewahrt sich ihren besonderen Sinn für Humor.
von Veronika Settele
STALL UND GESELLSCHAFT – EINE GESCHICHTE DER MASSENTIERHALTUNG Diese Geschichte der Massentierhaltung erzählt, wie aus allgegenwärtigen Tieren und mangelndem Fleisch unsichtbare Tiere und üppige Fleischportionen wurden: deutsche Fleischarbeit. Kompetent und mit erzählerischem Schwung führt uns die Historikerin Veronika Settele durch Deutschlands Ställe seit dem 19. Jahrhundert und zeigt, wie sich unser Umgang mit Tier und Fleisch nicht erst seit gestern verändert hat. Veronika Setteles Geschichte der Massentierhaltung tritt einen Schritt hinter die aktuellen Debatten zurück. Sie zeigt die Stationen auf einem langen Weg, der von der Mitte des 19. Jahrhunderts, als noch Schweine die Straßen Berlins, Londons und Manhattans bevölkerten, bis in unsere Gegenwart führt, in der ein exorbitanter Fleischkonsum und «intensive» Tierhaltung ebenso existieren wie die immer lauter werdende Kritik daran. Ihr vorzüglich recherchiertes Buch macht unmissverständlich deutlich: Was immer auch im Stall geschieht, ist eine Reaktion auf das, was die Gesellschaft, was wir alle von der Landwirtschaft erwarten. Wie Deutschland zur Fleischnation wurde Auf welcher Grundlage entstand die moderne Massentierhaltung in Deutschland? Tierhaltung als Agrarfrage der Gegenwart
von Silke Hartmann
Vom Fliegen übers Singen bis hin zum Schmecken und zur Intelligenz – »Die Vogelguckerin« Silke Hartmann nimmt in diesem Buch die erstaunlichen Superkräfte von Vögeln unter die Lupe und hat dafür mit Vogelforscherinnen und -Expertinnen gesprochen. Gleichzeitig löst sie das Klischee vom alten, männlichen Ornithologen auf und zeigt: Vogelkunde geht auch jung, modern und weiblich!
von Andrea Hackenberg
"Sie stand immer auf der Seite der Schwachen und Entrechteten. Jetzt steht sie knietief im Dispo: Billi Sander, Umweltaktivistin und frisch gefeuerte Enthüllungsreporterin, landet da, wo sie nie wieder hinwollte: zu Hause in der Heide. Um wieder zu Geld zu kommen, heuert Billi im Feuilleton der Lokalzeitung an. Unter Laienschauspielern, Freizeit-van Goghs und korrupten Landespolitikern stellt sie schließlich fest: Die Heide ist tatsächlich eine Kulturlandschaft. Und ihr Exfreund sieht besser aus, als sie ihn in Erinnerung hatte..." -- cover.
von Albert Zink
Im Rahmen der neuen Reclam-Reihe "100 Seiten" wird hier in entsprechender Kürze, aber umfassend und aktuell alles zusammengefasst, was man über "Ötzi" wissen muss. Rezension: Rund 25 Jahre nach der Entdeckung der ältesten Mumie Europas erscheint die Faszination, die von "Ötzi" ausgeht, ungebrochen (ein Film mit Jürgen Vogel als "Ötzi" ist in Arbeit). Der Mumienforscher Zink ("Die Welt der Mumien", 2012) fasst in der neuen Reclam-Taschenbuch-Reihe "100 Seiten" (zuletzt u.a. M. Klingst: "Menschenrechte", 2016, P. DeThier: John F. "Kennedy", 2016) zusammen, was wir heute über "Ötzi" wissen, thematisiert also seine Entdeckung, die Konservierung, seinen Lebenslauf, die Tätowierungen, die Todesursache und die letzte Mahlzeit - alles auf dem aktuellen Forschungsstand. Sparsam mit wenigen schwarz-weissen Abbildungen versehen. Auf jeden Fall ist der Zweck der "100 Seiten" erfüllt: ein knapper, dabei alle Aspekte der Mumie umfassender und aktueller Überblick für die breite Leserschaft. Zur Vertiefung sei unter den zahlreichen "Ötzi"-Veröffentlichungen vor allem auf die hier zuletzt angezeigte, sehr empfohlene Text- und Bilddokumentation "Ötzi 2.0" (2011) hingewiesen. (2)
von Marina Rumjanzewa
Was ist in der Schweiz eigentlich los? Allseits wird Hoch- durch Schweizerdeutsch ersetzt – auch im Geschriebenen. Was steckt dahinter? Ist Schwiizerdütsch eigentlich ein Dialekt oder eine »richtige« Sprache? Was macht es zum Sonderfall weltweit?Ausgehend von diesen Fragen macht sich Marina Rumjanzewa in ihrem neuen Buch auf eine sprachliche Expedition. Mit dem Blick einer zugezogenen »Ausländerin« und studierten Linguistin zeigt sie scharfsinnig und humorvoll, welche Bedeutung Schweizerdeutsch heute im Alltags- und Berufsleben hat, auch hinter den Kulissen der Schweizer Fernseh- und Zeitungsredaktionen. Begleitet von verschiedenen Sprachspezialisten geht sie dem Phänomen Schweizerdeutsch auf den Grund, betrachtet es in der internationalen Landschaft der Sprachen und Dialekte und durchleuchtet jene globalen Prozesse, die direkte Folgen für die Sprachsituation in der Schweiz hatten. Aus dem Buch erfährt man unter anderem, warum man heute in allen Sprachen in »Stummelsätzen« und mit Fehlern simst, in der Deutschschweiz auch noch in Mundart; oder, warum Plattdeutsch heute offiziell eine Sprache ist; oder, warum die Deutschschweizer eine eigene Schriftsprache im 16. Jahrhundert aufgegeben haben. Die Autorin geht auch der Frage nach, in welche Richtung Schwiizerdütsch sich weiter entwickeln könnte.
von Jutta Hoffritz
Es sind oft die kleinen Dinge, die das Leben reicher machen, das Lächeln eines Fremden oder ein gutes Gespräch mit einem alten Freund, die ersten Sonnenstrahlen im Frühling oder ein spontaner Kurzurlaub mit der Familie. ZEIT-Redakteurin Jutta Hoffritz hat die schönsten, bewegendsten und außergewöhnlichsten Beiträge der beliebten Leserkolumne zusammengetragen – künstlerisch begleitet von den »Kritzeleien der Woche«.
von Christina Grätz, Manuela Kupfer
Ameisen – alles über die spannendste Krabbelgruppe der WeltSie leben in Hügeln, transportieren täglich etliche Kilo Laub und schützen unsere Umwelt: Ameisen sind nützliche und faszinierende Lebewesen, und doch sind sie hochgradig gefährdet. Damit sie nicht aussterben, sind sie auf menschliche Helfer angewiesen: Ameisenumsiedler. Diese treten immer dann in Aktion, wenn Bauprojekte eine Kolonie gefährden. Christina Grätz ist die bekannteste Ameisenumsiedlerin Deutschlands und berichtet von ihren abenteuerlichen Erlebnissen. Sie nimmt uns mit in die wundersame Welt der Ameisen, an die Ränder unserer Wälder und erzählt von den Wundertaten, zu denen diese staatenbildenden Insekten fähig sind.