4.5

I Am the Blade

von Marie Graßhoff

Format:Softcover
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Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus. »Das Haus« entscheidet über Leben und Tod, um die Welt vor der alles verzehrenden Dunkelheit zu retten - und Seren ist die Assassinin, die von ihm geschickt wird, um zu richten. Als sie den Rebellen Vale tötet, wird seine Seele zur mächtigsten Waffe in ihrem Besitz. Doch er lässt sich nicht einfach bändigen. Seren will seine Kraft, Vale will ihren Tod. Als ein Verrat das Haus erschüttert, müssen sie sich entscheiden: einander vernichten oder Seite an Seite überleben? Doch in dem Netz aus Lügen, Gewalt und Verrat wächst etwas zwischen ihnen, das ebenso gefährlich sein könnte, wie die Dunkelheit selbst.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
608 Seiten • Softcover
Erschienen an: 2026-06-29

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Aktuelle Rezensionen(24)

4.5(114 ratings)
EmilyRezension von Emily

Tropes & Themen: strong fmc, enemies to lovers, slow burn, forced proximity, found family, Verschwörung, Fanatismus, Gewalt Kurzmeinung: Sowohl äußerlich als auch innerlich absolut gelungen. Rezension: Vorne weg ist zu appreciaten, wie viel Arbeit Marie Grasshoff in die Gestaltung des Buches gesteckt hat. Wie schön ist dieses Cover bitte? Und die Karte? Und die Illustrationen? Und als wäre das Äußere nicht schon schön genug, besteht auch noch der Inhalt aus absolutem Suchtpotential. Das Magiesystem und die Welt sind sehr komplex und detailliert ausgearbeitet und durch ihren deskriptiven Schreibstil zeichnet Marie Grasshoff ein klares Bild, um sich diese Welt vorstellen zu können. Für mich war es etwas ganz Neues und ich mochte das dystopisch und 90er Jahre angehauchte Setting. Richtig gut fand ich, wie die Charaktere mit Fortschreiten der Handlung auch immer besser greifbar wurden. Seren ist eine Kämpferin, hinter deren harter Schale ein weicher Kern und der Wunsch nach Zugehörigkeit, Freundschaft und Liebe steckt. Und auch der stoischen Val lässt ein bisschen hinter seine Fassade blicken. Ich bin schon gespannt, ob seine Wände in Band 2 weiter bröckeln und ob man auch noch mehr Infos zu den anderen Teammitgliedern bekommt. Die Handlung beginnt spannend und behält diesen „Was passiert hier eigentlich gerade?“-Faktor bis zum Schluss bei. Ich würde sagen, dass der Fokus nicht auf der Romance liegt, sondern vielleicht eher einem Krimi nahekommt. Es ist ein Rätselraten nach Verdächtigen und Verschwörungen, bis ein Plot Twist kommt, der nochmal alles hinterfragen lässt. Dabei ist es der Autorin wirklich gelungen, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und die vielen kleinen Fährten zu einem „Aha“-Moment zusammen zu puzzeln. Wobei ich doch noch sehr gespannt auf das Finale bin, denn das Ende von Band 1 klingt vielversprechend. „I Am The Blade“ ist ganz großes Kino, weil man merkt, wie viel Arbeit in diesem Buch steckt.

TinkaRiosRezension von TinkaRios

„I am the Blade“ startet unglaublich gut. Marie Grasshoff beschreibt ihre Welt von Beginn an sinnlich und detailliert. Manchmal fast kalt und emotionslos und trotzdem mit Gänsehautfeeling. Das Setting erinnert an die Handlungsorte von „The Walking Dead“ und „Horizon Zero Dawn“. Sprachlich in seiner Darstellung verdichtet und dadurch noch lebendiger. Es machte richtig Spass darin einzutauchen. Die Grundidee ist unfassbar stark und für mich komplett neu. Allein das Konzept der Lager hat mich mehr als abgeholt. Von Beginn an lernen wir die Welt häppchenweise kennen. Das wirft Fragen auf und zog mich förmlich ins Buch. Zu Beginn war ich mir sicher, das muss ein Highlight werden. Denn hinzu kamen meine allseits geliebten Murder-Mystery-Vibes, die die Handlung vorantrieben. Leider konnte sich dieses hohe Level für mich nicht halten. Bis zum Schluss blieben die Ausgestaltung und Tiefe der Charaktere überwiegend eindimensional blass und an der Oberfläche. Mir fehlte die echte Verbindung. Selbst Seren als Protagonistin blieb in ihrem Figurenkorsett gefangen. Von den Nebenfiguren möchte ich gar nicht erst anfangen. Dass der Loverboy in Kapitel zwei bereits die irdischen Felder verlässt, hat mir sehr gefallen. Die Beziehungsentwicklung hat für mich funktioniert, bis der Spice mehr als unpassend Einzug erhielt. Auch wenn ich die beiden als Couple am Ende geshippt habe, war das ein riesiger Downer und Bruch. Bis zum Schluss bleiben viele Fragen und Stränge lieblos und ohne Erklärung. Die Hinweise auf den Plottwist waren aus meiner Sicht zu offensichtlich gestreut, als dass sie eine echte Überraschung darstellten. Zwar gab es den ein oder anderen Mini-Plot, aber an den erinnere ich mich schon jetzt nicht mehr. Dafür, dass sich einiges gezogen hat, wird zum Schluss vieles schnell abgehandelt. „I am the Blade“ hat extrem stark begonnen und dann für mich genauso nachgelassen. Bei einem interessanten Worldbuilding mit einer innovativen Grundidee stachen schlussendlich die Kampfszenen noch positiv heraus. Allerdings fehlte für mich die emotionale Verbindung zu den Charakteren und der Geschichte selbst. Abzug in der B-Note: Im E-Book fehlt die Welt-Karte. An dieser Stelle sei der Top-Fanservice von Marie Grashoff erwähnt, der mindestens fünf Sterne wert ist! Für mich war dieser Makel verkraftbar, da ich mein Exemplar von Bastei Lübbe und NetGalleyDE bekommen habe. Besten Dank dafür.

Stefanieleben_2.0Rezension von Stefanieleben_2.0

Seren wurde von Geburt an zur Assassine des Hauses ausgebildet, denn sie ist was besonderes. Geboren bei einem extremen Ritual und dadurch mit mehr Waffen im Lager gesegnet als alle anderen vor ihr. In der Hoffnung das sie die eine ist, die die Dunkelheit besiegen wird. Momentan muss sie aber erstmal eine Mordserie gegen Assassine aufklären, werden sie von innerhalb des Hauses oder von außerhalb getötet. Das Buch spielt in einer ähnlichen Welt wie der unseren, aber zusätzlich zu den normalen Menschen gibt es Schatten. Schatten bekommen die Person, die sie getötet haben, als Waffe in ihr „imaginäres“ Lager und können sie bei Bedarf ziehen und in der realen Welt damit kämpfen. Im Buch wird das noch besser erklärt und man versteht es relativ schnell. Allgemein bin ich sehr schnell in der Geschichte angekommen, nur mit Seren habe ich etwas länger gebraucht um warm zu werden. Sie ist eher eine sehr gewöhnungsbedürftig und sehr düstere Heldin. Geprägt durch die harte Erziehung des Hauses, das Haus ist eine Art Wohnsitz und Regierung der Schatten. Das Buch liest sich im Großen und Ganzen wie ein spannender Krimi mit Fantasyanteil. Alles ist gut durchdacht, genial verwoben und schwer zu durchschauen. Also genau so wie ein guter Krimi meiner Meinung nach sein sollte. Es gibt natürlich auch eine Art Liebesgeschichte, aber in einer sehr ausgeprägten Enemies To Lovers Variante. Mir hat es ganz gut gefallen, irgendetwas hat mit zwar gefehlt, aber genau sagen was kann ich leider nicht. Trotzdem ist das Buch genial geschrieben und ich kann es euch definitiv empfehlen.

PiaRezension von Pia

Ich glaube, ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen, wie dieses Buch hier. Eine Protagonistin, die ihren Love Interest im zweiten Kapitel tötet? Ein Wordbuilding, was einen buchstäblich fühlen lässt, als wäre man mitten drinne? Marie hat hier wirklich eine krasse Geschichte geschaffen. Auch wenn ich etwas länger brauchte um in das Buch hineinzufinden, konnte ich es ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand legen. Auf jeder Seite passiert was neues und ich wollte einfach wissen wie es weitergeht. Der Schreibstil war absolut fesselnd und spannend. Die Spice Szenen waren so perfekt in die Story integriert, das ich persönlich sogar gerne mehr gehabt hätte, aber auch nur weil ich die Tension zwischen Seren und Vale so geliebt habe. Die beiden sind für mich wirklich der Inbegriff von Enemies to lovers. Der Plot hatte mich wirklich überrascht und ich kann es kaum erwarten, Band 2 zu lesen! Für mich definitiv ein Must Read.

mrs.blackwoodRezension von mrs.blackwood

2 🌟 Wenn die Top-Assassinin die Auffassungsgabe einer Wandleuchte hat. Ich muss mit diesem Buch einfach ein bisschen ins Gericht gehen, denn mein Herz schmerzt über das verschenkte Potenzial. Dabei fing alles so unglaublich vielversprechend an. Der Prolog war schlichtweg genial! Ich habe die ersten Seiten übelst hart gefeiert und war sofort feuerundflamme für diese düstere Welt. Umso enttäuschter bin ich jetzt darüber, wie sich die Geschichte letztendlich entwickelt hat. ⚠️ Spoiler ⚠️ Obwohl in der Ich-Perspektive geschrieben, fühlt sich die Erzählung unfassbar distanziert an. Anstatt dass man tief in Serens Gefühlswelt eintaucht, las sich vieles für mich wie eine reine, nüchterne Aufzählung von Ereignissen. Uns wird in zähen inneren Monologen und Gesprächen ständig nur erzählt, wie gefährlich die Situationen oder wie intensiv die Emotionen angeblich sind, anstatt dass wir es als Leser wirklich mal durch die Handlung aktiv erleben. Weil die Charaktere und die Story dadurch erzählerisch völlig auf der Stelle treten, leidet auch die gesamte Dynamik zwischen Seren und Vale. Man wartet sehnsüchtig auf eine organische Annäherung, bei der sich das Vertrauen Stück für Stück erarbeitent werden muss. Ein verdecktes Ermittler Duo wäre so eine geniale Chemie gewesen! Da das aber durch das distanzierte "Tell" nicht transportiert werden kann, landen die beiden gefühlt von jetzt auf gleich im Bett. Es gibt vorher keine emotionale Basis, kein echtes Vertrauen. Und das Timing für das zweite Mal setzt dem Ganzen die Krone auf. Da steht unsere Elite-Klinge nachts klatschnass und völlig fertig in einer überfluteten Dystopie und erinnert sich rein zufällig an ein klinisch sauberes Luxushotel mit goldenen Armaturen und dampfendem Badewasser direkt an der Ecke. Das Ganze war so offensichtlich zweckdienlich für Bad & Bumsi konstruiert, weil dreckiger Sex im Schlamm wohl zu unästhetisch gewesen wäre. ​Der gesamte restliche Verlauf der Story war für mich danach leider wenig überraschend und vor allem emotional absolut unbefriedigend. Vieles wirkte zum Ende hin einfach zu sehr durchgepeitscht und künstlich konstruiert, um schnell fertig zu werden, weil echte Charakterentwicklung eben Zeit, Nähe und "Show" gebraucht hätte. Zudem war es unendlich anstrengend zu sehen, wie Seren jede rote Flagge ignoriert, die Fran ihr mitten ins Gesicht wedelt. Anstatt die offensichtlichsten Hinweise auf den Verrat zu sehen, läuft unsere angebliche Meister-Assassinin völlig ahnungslos ins Verderben. Diese Story hat mein Herz mit einem grandiosen Einstieg erobert, mich am Ende aber mit einem faulen Skript, im Regen stehen gelassen. Schade um den genialen Start!

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