Empfehlungen basierend auf "Hormongesteuert ist immerhin selbstbestimmt: Wie Testosteron, Endorphine und Co unser Leben beeinflussen"
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von Paul Watzlawick
Der Klassiker der Kommunikationswissenschaft Kommunikation ist eine Conditio sine qua non menschlichen Lebens und gesellschaftlicher Ordnung. Man kann - in der klassischen Formulierung dieses Buches - „nicht nicht kommunizieren“. Der Mensch beginnt von den ersten Tagen seines Lebens an die Regeln der Kommunikation zu erlernen, obwohl diese Regeln selbst ihm kaum -jemals bewusst werden. Watzlawicks Standardwerk der Kommunikationswissenschaft handelt von den pragmatischen Wirkungen der Kommunikation im zwischenmenschlichen Verhalten und deren Störungen. Es formuliert Denkmodelle und veranschaulicht Sachverhalte, die die Gültigkeit solcher Modelle untermauern.
von Erich Fromm
Der große humanistische Denker nimmt die westliche Konsumgesellschaft in kritischen Augenschein. 
von John Bargh
Der renommierte amerikanische Sozialpsychologe John Bargh forscht seit Langem über die unbewussten Denkprozesse des menschlichen Gehirns, die unser Verhalten und unsere Einstellungen und Gefühle beeinflussen, obwohl sie dem Bewusstsein verborgen sind. Die unbewussten und bewussten Vorgänge bestimmen gemeinsam unsere Persönlichkeit. Sie arbeiten dynamisch und wechselseitig miteinander: Die Erlebnisse unserer Vergangenheit (auch wenn wir sie längst vergessen haben), unsere momentan erlebten Gefühle und unsere Wünsche an die Zukunft bestimmen unser Verhalten und unsere Einstellungen - für uns oft unbewusst und unerkannt. Für Bargh bedeutet dies nicht, dass Menschen keinen freien Willen hätten. Vielmehr geht es ihm um das Verständnis beider Anteile - der bewussten und unbewussten - die uns als Menschen ausmachen. In diesem anspruchsvollen, sehr verständlich und unterhaltsam geschriebenen Sachbuch gibt Bargh Auskunft über die Forschungsergebnisse der letzten 40 Jahre zur Bedeutung des Unbewussten. Es ist sowohl für Laien als auch für Psychologen von hohem Interesse
von Markus Reiter
Ein lehr- und hilfreiches, dabei amüsantes Buch über das Gehirn und alles, was dazugehört – kann das sein? Aber selbstverständlich: Kurzweilig offeriert Markus Reiter Grundlagenwissen über Neuronen, Synapsen, Hirnareale, Altern, Intelligenz, Täuschung und Fehlschlüsse oder über Amygdala und Hippocampus. Nebenbei gibt es Empfehlungen für hirnstärkende Drinks (»Mix Dir Deinen Neuro-Cocktail mit den beliebtesten Neurotransmittern!«) sowie Tipps, wie man sein Gehirn möglichst lebendig hält (»Der Dreiklang fürs Gehirn: Laufen. Lieben. Lernen«), oder darüber, wie man Fehler beim Lernen vermeidet. Reiter verspricht: »Wenn Sie lesen, vernetzen Ihre Gehirnzellen sich neu – und dabei werden Sie schlauer.« Was will man mehr?
von Joachim Bauer
Das neue große Buch des Bestsellerautors: Die Bedeutung des Selbst für Erziehung, Partnerschaft und GesellschaftJeder Mensch hat die Gewissheit: Ich bin. Das in uns vorhandene Wissen, dass wir sind und wer wir sind, nennt die moderne Hirnforschung das Selbst. Wo es im Gehirn seinen Sitz hat, wurde erst vor Kurzem entdeckt. Menschliche Säuglinge kommen ohne ein Selbst zur Welt. Wie also kommt das Selbst ins Kind? Der renommierte Neurowissenschaftler, Arzt, Psychotherapeut und Bestsellerautor Professor Joachim Bauer beschreibt hier auf allgemein verständliche Weise nicht nur, wie unser Selbst entsteht, sondern auch, welchen Gefahren es im Laufe des Lebens ausgesetzt ist und wie wir es bewahren und stärken können.
von Alexander Markowetz
Dieses Thema lässt niemanden unberührt. In der modernen Arbeitswelt ist fast jeder von den Folgen der Nutzung von Smartphones oder Tablets betroffen. Insofern wird sich wahrscheinlich auch beinahe jeder Leser in den aktuellen Studienergebnissen von Alexander Markowetz wiederfinden. Mit großem Sachverstand und in einer eingängigen Sprache präsentiert der Informatikprofessor fundierte Daten über den Einsatz von Smartphones und über dessen gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Folgen. Bedeutend wird dieses Buch aber vor allem dadurch, dass Markowetz seine Ergebnisse mit den neuesten Erkenntnissen der neurowissenschaftlichen und psychologischen Forschung über die menschliche Wahrnehmung verknüpft und daraus klare Handlungsanregungen ableitet, mit denen der Einzelne das digitale Burn-out vermeiden kann. Was die notwendigen Veränderungen in Unternehmen und in der Gesellschaft betreffen, bleibt der Autor allerdings vage und beschränkt sich immer wieder auf den Hinweis, dass noch mehr Forschung notwendig sei. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Menschen, die verstehen wollen, welche tief greifenden Auswirkungen die moderne Informationstechnologie auf die Psyche und die Verhaltensweisen der Menschen hat.
von Sabine Wery von Limont
Die bekannte Hamburger Psychotherapeutin erklärt für jeden verständlich locker und humorvoll, wie und warum das unsichtbare geheimnisvolle Organ Seele uns steuert und wo es in unserer Macht steht, Einfluss zu nehmen, um unsere seelische und körperliche Gesundheit zu erhalten bzw. wiederherzustellen.
von Sheldon Solomon, Jeff Greenberg, Tom Pyszczynski
Ausgehend von Ernest Beckers These, dass Menschen nach einem inhaltsreichen, sinnerfüllten Leben streben, um ihre Todesangst zu bezähmen, entwickelten die 3 amerikanischen Sozialpsychologen ihre Terror-Management-Theorie. Sie besagt, dass Menschen ihr kulturelles Weltbild und ihr Selbstwertgefühl einsetzen, um ihre Angst vor dem Tod in Schach zu halten, was sie in mehr als 500 Studien nachweisen konnten. In diesem fulminanten, gehaltvollen und spannend zu lesenden Buch führen sie in die Grundprinzipien ihrer Theorie ein. Ferner nehmen sie den Leser mit auf eine Reise in die Frühgeschichte, um herauszufinden, wann der Tod für unsere Vorfahren zum Problem geworden ist und wie sie damit umgingen. Des Weiteren untersuchen sie, welchen Einfluss das Bewusstsein unserer Sterblichkeit auf unsere persönlichen und zwischenmenschlichen Unterfangen hat. Schliesslich denken sie über die Konsequenzen ihrer Arbeit für die moderne Welt nach und wie wir die Realität unseres Todes annehmen können. Ergänzend zu Irvin D. Yalom: "In die Sonne schauen" (ID-A 43/09) und zu "Lebenszeit und Ewigkeit" (ID-A 32/00) empfohlen. (2)
von Daniel Clement Dennett
Die Darwinsche Theorie der Evolution durch natürliche Selektion erklärt weit mehr als die Entstehung der Arten, sie erklärt auch die Entwicklung von Vielfalt in Gesellschaft, Wissenschaft und Technik. Daniel C. Dennett, der einflussreiche Wissenschaftstheoretiker, zeigt in diesem bahnbrechenden Werk, wie Darwins große Idee unser traditionelles Bild vom Dasein beeinflusst und verwandelt. Während Biologen noch immer um ihre Auslegung streiten, hat sich nämlich die Evolutionstheorie längst verselbständigt und sogar die Entwicklung von Sprache und Kultur zu erklären geholfen. Dennett führt Darwins "gefährliches Erbe" zu seiner logischen Konsequenz und deutet die Evolution als natürliche Auslese durch einen algorithmischen, regelhaften Prozess, durch "eine Prozedur oder ein Regelwerk zur Kalkulation und Problemlösung." Der Autor beschreibt zunächst anschaulich und ausführlich Darwins Evolutionstheorie und die heftigen Kontroversen, die sie seit über hundert Jahren ausgelöst hat. Er schildert die philosophischen und religiösen Sehnsüchte, die seit jeher den Streit um Darwin begleitet haben und setzt sich kritisch mit jenen Wissenschaftlern wie Stephen J. Gould und Roger Penrose auseinander, die Darwins Gedanken in die Grenzen der Biologie verweisen wollen. Geheiligte Schöpfungsmythen haben keine Zukunft mehr, argumentiert Dennett, doch der Darwinismus zerstört keineswegs den Sinn des Lebens, sondern stellt ihn auf eine neue, festere Grundlage. Der Autor zeigt in diesem faszinierenden und glänzend geschriebenen Werk, dass wir keine Furcht vor der Entzauberung der Welt zu haben brauchen. Die Darwinsche Revolution hat nämlich die übernatürliche Erklärung des Universums durch eine noch rätselhaftere natürliche Erklärung verdrängt.
von Dan Ariely
Warum halten wir die eigenen Ideen immer für die besten? Weshalb wirken sich hohe Boni nachteilig auf die Arbeitsleistung aus? Wieso folgen wir bei der Partnersuche nicht unserem Schönheitsideal? Und warum lassen sich Rachegefühle so schwer bezähmen? In seinem neuen Bestseller untersucht Dan Ariely unser Verhalten in der Arbeitswelt und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sein ernüchternder Befund: Wir meinen zwar, Alltagssituationen vernünftig einschätzen zu können und Herr unserer Entscheidungen zu sein, doch in Wirklichkeit lassen wir uns oft von unseren Instinkten und Gefühlen leiten. Wir erliegen Trugschlüssen und begehen unwissentlich immer wieder Fehler - zum eigenen Nachteil. Ariely hilft uns, die wahren Triebfedern unseres Handelns zu erkennen. Und er hat auch eine gute Botschaft: Tatsächlich geht es uns meist viel besser, wenn wir den Verstand links liegenlassen.