Empfehlungen basierend auf "Hiroshima"

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von Timothy Snyder

Der Autor des Weltbestsellers Über Tyrannei schreibt die Chronik einer über uns hereinbrechenden politischen Katastrophe – der Aufstieg autoritärer Regime in Russland, Europa und den USA. Timothy Snyder zeigt in seinem furchtlosen Buch, wie Putins Russland freie Wahlen manipuliert, Fake News verbreitet, Cyberangriffe startet, Schwule verfolgt und rechtsradikale Parteien finanziert – und warum es das tut. Er schildert die beängstigenden Kontakte zwischen russischen Oligarchen und Donald Trump, und er warnt uns vor den Konsequenzen: Wenn wir nicht endlich aufwachen, dann wird die freie Welt vielleicht schon bald Vergangenheit sein.

von Timothy Snyder

"Es war schon viel zu leicht, in diesem Land zu sterben, bevor das Coronavirus in die Vereinigten Staaten gelangte. Unser stümperhafter Umgang mit der Pandemie ist das jüngste Symptom unserer Krankheit, einer Politik, die Schmerz und Tod statt Sicherheit und Gesundheit bringt, Profit für einige wenige statt Wohlstand für viele." Vom Autor des Nr. 1-Bestsellers “ Über Tyrannei” kommt eine vernichtende Kritik an Amerikas Reaktion auf die Corona-Pandemie. Timothy Snyder legt in seiner Analyse die Wurzeln des Übels frei. Sein Buch ist ein aufwühlender persönlicher Krankenbericht und zugleich eine dringende Warnung an uns alle, die Kommerzialisierung der Medizin zu verhindern und den Sozialstaat nicht aus der Hand zu geben. Am 29. Dezember 2019 wurde der Historiker Timothy Snyder ernsthaft krank. Er konnte nicht mehr stehen, kaum noch klar denken und wartete stundenlang in der Notaufnahme, bevor er untersucht und eilig in den Operationssaal gebracht wurde. Während sein Leben an einem seidenen Faden hing und das neue Jahr begann, wurde ihm bewusst, wie profitorientiert das Gesundheitswesen in den USA ist und wie wenig alle Rechte und Freiheiten wert sind, wenn das Menschenrecht auf eine gute medizinische Versorgung nicht dazu gehört. Dann kam die Pandemie. Die Regierung von Donald Trump machte alles noch viel schlimmer durch absichtliche Ignoranz, Desinformation und Machtspiele. Das Gesundheitssystem stand vor seinem ultimativen Test, und es versagte. Tausende von Amerikanern starben. In diesem augenöffnenden Cri de Coeur rekonstruiert Snyder die sozialen Entwicklungen, die zu der aktuellen Lage geführt haben, und er beschreibt die Lehren, die daraus gezogen werden müssen. Er beleuchtet dunkle Momente der Geschichte und solche in seinem eigenen Leben, und er zeigt, welche vier Prinzipien beherzigt werden müssen, um von der “ amerikanischen Krankheit” geheilt zu werden.

von Rüdiger von Fritsch

»Wieder seziert Fritsch klug und klar die Lage, diesmal der gesamten Welt, und liefert luzide „Was bisher geschah“ und „Wie es weitergeht“. Abermals erweist sich der Ex-Diplomat als verlässliche, vernünftige Autorität in Sachen Russland/Putin/Ukraine und komplexer Sachverhalte.«

von Michael Lüders

Wo liegen die Wurzeln der syrischen Katastrophe? Das gängige Bild sieht die Schuld einseitig bei Assad und seinen Verbündeten, insbesondere Russland. Dass auch der Westen einen erheblichen Anteil an Mitschuld trägt, ist kaum zu hören oder zu lesen. Michael Lüders erzählt den fehlenden Teil der Geschichte, der alles in einem anderen Licht erscheinen lässt. Anhand von freigegebenen Geheimdienstdokumenten und geleakten Emails von Entscheidungsträgern zeigt er, wie und warum die USA und ihre Verbündeten seit Beginn der Revolte ausgerechnet Dschihadisten mit Waffen beliefern - in einem Umfang wie seit dem Ende des Vietnamkrieges nicht mehr. Dadurch haben sie die innersyrische Gewalt ebenso befeuert wie auch den Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland. Eindringlich beschreibt Lüders, wie insbesondere Washington schon seit langem nur auf eine günstige Gelegenheit wartete, das Assad-Regime zu stürzen. Dabei behandelt er auch frühere amerikanische Putschversuche in Syrien in den 1940er und 1950er Jahren, die fehlschlugen und erklären, warum sich Damaskus der Sowjetunion zuwandte. Die Kehrseite dieser Politik des Regimewechsels erlebt gegenwärtig vor allem Europa: mit der Flüchtlingskrise und einer erhöhten Terrorgefahr durch radikale Islamisten.

von Oswald Spengler

Oswald Spenglers "Untergang des Abendlandes" gehört zu den meistgelesenen geschichtsphilosophischen Werken des 20. Jahrhunderts. Trotz der Kritik, die an seinen historischen, philosophischen und politischen Aussagen geübt worden ist, hat das Buch bis heute seinen Platz als Klassiker der Zivilisationskritik behauptet. In jüngster Zeit haben seine Thesen im Zusammenhang mit der Debatte über das "Ende der Geschichte" neue Aktualität gewonnen.

von Karl Schlögel

Der große Osteuropa-Historiker Karl Schlögel lädt mit seiner Archäologie des Kommunismus zu einer Neuvermessung der sowjetischen Welt ein. Wir wussten immer schon viel darüber, wie "das System" funktioniert, weit weniger über die Routinen des Lebens in außer gewöhnlichen Zeiten. Aber jedes Imperium hat seinen Sound, seinen Duft, seinen Rhythmus, der auch dann noch fortlebt, wenn das Reich aufgehört hat zu existieren. So entsteht, hundert Jahre nach der Revolution von 1917 und ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Sowjetunion, das Panorama eines einzigartigen Imperiums, ohne das wir "die Zeit danach", in der wir heute leben, nicht verstehen können. Karl Schlögel ist dabei, wenn die Megabauten des Kommunismus eingeweiht und die Massengräber des Stalin'schen Terrors freigelegt werden. Er interessiert sich für Paraden der Macht ebenso sehr wie für die Rituale des Alltags, er erkundet die Weite des Eisenbahnlandes und die Enge der Gemeinschaftswohnung, in der Generationen von Sowjetmenschen ihr Leben zubrachten. Die Orte des Glücks und der kleinen Freiheit fehlen nicht: der Kulturpark, die Datscha, die Ferien an der Roten Riviera. In allem – ob im Mobiliar, im Duft des Parfums oder der Stimme des Radiosprechers – hat das "Zeitalter der Extreme" seine Spur hinterlassen.

von Eric Schlosser

Arkansas, 18. September 1980, abends: Bei Routinearbeiten an einer gefechtsbereiten Titan-II-Rakete rutscht einem Arbeiter ein Schraubenschlüssel aus der Hand. »O Mann, das ist nicht gut”, ist sein erster Gedanke. Das Missgeschick führt zu einer Kettenreaktion, der größte je gebaute Atomsprengkopf droht zu explodieren ... Weltweit sind Tausende von Atomsprengköpfen stationiert. Viele von ihnen werden rund um die Uhr gefechtsbereit gehalten, damit sie innerhalb einer Minute starten und eine unvorstellbare Verwüstung anrichten können. Was das für die Soldaten in den unterirdischen Bunkern heißt und welche Gefahren von den scharfen Atomwaffen ausgehen, ist uns kaum bewusst. Der Journalist und Bestseller-Autor Eric Schlosser deckt in diesem zeithistorischen Thriller auf der Grundlage von geheimen Unterlagen des Verteidigungsministeriums und Interviews mit Augenzeugen einen dramatischen Unfall in einem Atomwaffensilo der USA auf, der um ein Haar mehrere amerikanische Großstädte vernichtet hätte. In diesen Krimi einer am Ende gerade noch gelungenen Rettung flicht er die Geschichte der amerikanischen Atomrüstung ein. Er erzählt, wie Raketen und Sprengköpfe rund um die Uhr abschussbereit gehalten werden und wie die Menschen ticken, die ihr Leben für die Sicherheit der Massenvernichtungswaffen einsetzen. Eine spektakuläre Geschichte des Kalten Krieges und der Atomrüstung «von unten»: aus der Sicht der Soldaten in den Silos, die mit einem falschen Handgriff die Apokalypse auslösen können. «Atemberaubend, ... mitreißend ... Eric Schlosser verbindet profunde Informationen mit der Erzählung haarsträubender Details zu zahlreichen Unfällen und zeigt, dass auch die besten Kontrollsysteme nicht menschlichen Fehlern, Missgeschicken und der wachsenden technologischen Komplexität gewachsen sind.» Publisher’s Weekly »Ebenso anschaulich wie erschütternd ... Eine umfassende und beunruhigende Untersuchung über die Illusion der Sicherheit von Atomwaffen.” Kirkus Reviews «Die weltweiten Atwomwaffenarsenale sind nicht so sicher, wie sie sein sollten – das ist die Botschaft dieses faszinierenden und aufwühlenden Buches.» Lee H. Hamilton, ehemaliger Kongress-Abgeordneter der USA und Co-Vorsitzender der Blue Ribbon Commission on America’s Nuclear Future

von Daniel Immerwahr

Daniel Immerwahr ist ein mitreißender Erzähler, der bei allen schrecklichen Aspekten des Themas [...] immer wieder auch Witz und Ironie zeigt

von Bernd Greiner

Was macht die Ordnungsmacht USA, wenn sie ordnet?Eine kritische BilanzOhne die schützende Hand der USA würde die Welt im Chaos versinken, heißt es oft. Bernd Greiner unterzieht diese These einem Praxistest. Wie sehen die Weltgegenden anschließend aus, in denen Washington seit 1945 eingegriffen hat? Die Bilanz ist ernüchternd. Die Vereinigten Staaten haben die meisten Kriege geführt, sie sind Spitzenreiter beim Sturz missliebiger, auch demokratisch gewählter Regierungen, unzählige Menschen mussten ihr Leben lassen, Gesellschaften wurden traumatisiert und Staaten ruiniert. Es ist an der Zeit, über Konsequenzen zu diskutieren. Denn die globalen Herausforderungen unserer Zeit werden ohne die USA nicht zu bewältigen sein. Aber unter Washingtons Führung erst recht nicht.Wer Menschenrechte, Freiheit und Demokratie auf Washingtons Art verteidigt, beschädigt diese Werte im Kern. Zu diesem Ergebnis kommt der renommierte Historiker Bernd Greiner in seiner weltumspannenden Analyse amerikanischer Ordnungspolitik seit 1945. Er zeigt, wie sich in den USA der Anspruch ausbildete, als Hüter der internationalen Ordnung aufzutreten. Er zeigt auch, wie die Vorstellung entstand, Stabilität gebe es nur auf der Grundlage amerikanischer Überlegenheit. Und er liefert eine kritische Bilanz der amerikanischen Ordnungspolitik seit dem Zweiten Weltkrieg. Europa sollte sich im ureigensten Interesse auf seine Kraft besinnen – auf eine Politik, der es nicht um die brachiale Durchsetzung, sondern um den Ausgleich von Interessen geht. Und auf eine Politik ohne Lagerdenken und Überlegenheitsdünkel, ohne Anspruch auf Dominanz und Gefolgschaft. Also jenseits amerikanischer Haltungen, Ansprüche und Praktiken.Bernd Greiner analysiert kenntnisreich die Voraussetzungen und Folgen amerikanischer WeltpolitikDie US-Außenpolitik seit 1945 - eine kritische BilanzDie USA in ihrer Rolle als Hüter der internationalen Ordnung auf dem Prüfstand