Herr aller Dinge
von Andreas Eschbach
Als 10-jährige Kinder lernen sich Charlotte Malroux, Botschafter-Tochter, und Hiroshi Kato, Sohn einer japanischen Wäscherin, in Tokio kennen. Das Mädchen hat die ungewöhnliche Gabe, beim Berühren von Gegenständen die Erinnerungen ihrer Besitzer zu erleben und der begabte Junge ist vom Wunsch besessen, eines Tages die Klassengegensätze von Arm und Reich durch eine geniale Erfindung aufzuheben. Mehrmals im Leben begegnen sich beide wieder: sie als eher ziellos im Leben dahintreibende Frau, er als ein vom Schicksal beeinflusster Wissenschaftler, der die Robotik und Nanotechnologie zum Erreichen seiner Visionen einsetzt. Zugleich sind beide auf dramatische Weise ineinander verliebt ...
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Herr aller Dinge
von Andreas Eschbach
Als 10-jährige Kinder lernen sich Charlotte Malroux, Botschafter-Tochter, und Hiroshi Kato, Sohn einer japanischen Wäscherin, in Tokio kennen. Das Mädchen hat die ungewöhnliche Gabe, beim Berühren von Gegenständen die Erinnerungen ihrer Besitzer zu erleben und der begabte Junge ist vom Wunsch besessen, eines Tages die Klassengegensätze von Arm und Reich durch eine geniale Erfindung aufzuheben. Mehrmals im Leben begegnen sich beide wieder: sie als eher ziellos im Leben dahintreibende Frau, er als ein vom Schicksal beeinflusster Wissenschaftler, der die Robotik und Nanotechnologie zum Erreichen seiner Visionen einsetzt. Zugleich sind beide auf dramatische Weise ineinander verliebt ...
Aktuelle Rezensionen(1)
Dieses Buch hat mich etwas sprachlos zurückgelassen. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht um es fertig zu lesen/hören. Die individuellen Lebensgeschichten der beiden Hauptfiguren mit all ihren Wendungen sind interessant zu verfolgen. Hauptsächlich steht aber der wissenschaftliche Teil - die Materie aller Dinge und das menschliche Dasein - im Mittelpunkt. Dieser zunächst mystisch beginnende Teil entwickelt sich vollauf in eine Geschichte der Science Fiction, wobei die Realität der Fiktion gleichkommt. Insgesamt ein schwer zu greifendes Buch, das einen grübelnd, überrascht, inspiriert und fragwürdig zurücklässt. Keine einfache Kost, aber lesenswert.