The Giver, the 1994 Newbery Medal winner, has become one of the most influential novels of our time. The haunting story centers on twelve-year-old Jonas, who lives in a seemingly ideal, if colorless, world of conformity and contentment. Not until he is given his life assignment as the Receiver of Memory does he begin to understand the dark, complex secrets behind his fragile community. This movie tie-in edition features cover art from the movie and exclusive Q&A with members of the cast, including Taylor Swift, Brenton Thwaites and Cameron Monaghan.
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Hüter der Erinnerung. ( Ab 12 J.).
von Lois Lowry
The Giver, the 1994 Newbery Medal winner, has become one of the most influential novels of our time. The haunting story centers on twelve-year-old Jonas, who lives in a seemingly ideal, if colorless, world of conformity and contentment. Not until he is given his life assignment as the Receiver of Memory does he begin to understand the dark, complex secrets behind his fragile community. This movie tie-in edition features cover art from the movie and exclusive Q&A with members of the cast, including Taylor Swift, Brenton Thwaites and Cameron Monaghan.
Aktuelle Rezensionen(5)
Also ich liebe ja Dystopien und fand auch dieses Konzept einer vereinheitlichten, rationalisierten Welt total vielversprechend und zum Nachdenken anregend. Trotzdem verlief die Geschichte irgendwie ganz anders und weniger "revolutionär" als erwartet, weil gefühlt alles so langsam passiert und der Fokus auf Jonas' theoretischer Ausbildung (der Übermittlung der Erinnerungen) liegt. So ab Seite 200 habe ich mich ernsthaft gefragt, ob das Ganze vielleicht Teil einer längeren Reihe ist, in der einzelne Aspekte später noch einmal genauer aufgegriffen werden... Manches wirkt nämlich irgendwie nicht ganz zu Ende gedacht oder erklärt: Was hat es beispielsweise mit den hellen Augen auf sich, die komischerweise beide Hüter und auch Gabriel teilen - und kann Jonas deshalb Erinnerungen an das Kind weitergeben? (Die Verbindung zwischen den beiden ist aber schön dargestellt). Wie konsequent ist das Nicht-Lügen, wenn Dinge wie das Freigeben anscheinend bewusst verschleiert werden? (Es wurde ja bereits angedeutet, dass sich das ggf. nach Alter oder Beruf unterscheidet.) Und vor allem beim Konzept der Liebe wäre es natürlich spannend gewesen, das Ganze auch in der Praxis genauer zu erkunden; das Cover der Film-Edition hat hier zugegebenermaßen aber auch andere Erwartungen an Jonas + Fiona geweckt, die dort deutlich älter aussehen als 12 (deshalb schon okay, dass im Buch nichts Wirkliches dahingehend passiert). Sehr berührt hat mich auf jeden Fall die Sache mit den Farben - und dass diese Erkenntnis erst im Laufe der Geschichte kam, so wie sozusagen auch dem Charakter. (Bin sehr gespannt, wie das im Film umgesetzt ist!) Auch das offene Ende ist unerwartet poetisch, lässt dadurch aber gleichzeitig große Fragen nach der Beschaffenheit (in Raum und Zeit) von "Anderswo" - vermutlich bewusst - offen. Insgesamt eine inspirierende Story, die vor Augen führt, was wirklich zählt, wenn auch dabei von etwas mehr Action und Abenteuer profitieren würde.
Es ist schön für Jugendliche.
Wow, ich bin gerade mit dem Buch fertig und habe es wirklich geliebt – definitiv 5 Sterne! Es hat mir so vieles noch einmal vor Augen geführt und gezeigt, wie wichtig Freiheit ist und wie sehr wir es wertschätzen sollten, unsere Individualität ausleben zu können. Außerdem hat es mir gezeigt, wie tiefgehend menschliche Gefühle sein können – weit über das hinaus, was den Menschen in der Gemeinschaft aufgezwungen wurde. Sie sind so viel besonderer und vielschichtiger, als nur Teil einer breiten Masse zu sein. Die Story hat mir sehr gefallen, besonders die Beschreibungen der „neuen Gefühle“. Sie haben mich zum Nachdenken gebracht – wie schwer es eigentlich ist, für uns selbstverständliche Emotionen zu beschreiben. Ich bin auf jeden Fall richtig gespannt, wie die Story für Jonas und Gabriel weitergeht. Ich hoffe einfach, dass beide einen schönen Ort zum Leben finden und dort gut aufgenommen werden. Das Buch hat mich zum nachdenken gebracht ob eine durchstrukturierte und eingeschränkte Welt, in der aber alle Menschen in der Gesellschaft nicht verhungern und ein ,,perfektes Leben“ führen nicht doch besser ist. Aber nein ich denk Menschen sind eben nicht menschlich wenn diese nicht über die Fähigkeit besitzen tiefe Gefühle zu spüren oder viel Sachen wahrzunehmen.
Anfangs war ich nicht ganz so überzeugt von dem Buch. Hab vorher auch schon den Film gesehen und fand den echt toll. Mit der Zeit hab ich dann aber immer mehr gefallen an dem ganzen gefunden. Das Ende hat mich irgendwie beeindruckt. Ich muss erstmal noch etwas darüber nachdenken… Ist auch jeden fall lesenswert! Und auch vor allem der Film hat mir mit seinen Bildern gezeigt was das Leben wirklich ausmacht und wie schön es ist :)
Der erste Satz Der Dezember stand vor der Tür und Jonas bekam es allmählich mit der Angst zu tun. Meine Meinung Die Geschichte "Hüter der Erinnerung" gehört zu den Großvätern unter den dystopischen Geschichten, wenn man sich sie im Vergleich mit "Die Tribute von Panem" und "Die Bestimmung " anschaut. Natürlich ist die 1993 erschienene Geschichte nicht die älteste Dystopie, aber mit eine der ersten klassischen Dystopien. Diese Geschichte spielt in einer perfekt kontrollierten Welt, in der es keine Kriege, Leiden und Schmerzen gibt, aber auch keine Liebe, kein Spaß und keine Spontanität. Das ganze Leben ist klar durchgeplant, die Menschen bekommen z.B. ihre Berufe und Kinder zugeteilt und wer sich nicht an die Regeln der Gemeinschaft hält wird bestraft. Scheinbar resultiert aus den harten Regeln der Gemeinschaft eine bessere Welt als unsere. Aber was ist der Preis für die Gleichheit der Menschen? Lois Lowry hat eine Welt erschaffen, die teilweise wirklich irgendwann so eintreten könnte. Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie diese Gemeinschaft funktioniert und warum es dazu kam, dass nur der "Hüter der Erinnerung" Erinnerungen an früher in sich trägt. Doch leider wurde der Hintergrund dieser Gemeinschaft wenig erklärt und es wurde sich sehr auf Jonas Ausbildung als Hüter konzentriert. Nach Beenden des Buches hatte ich fast noch mehr Fragen als vorher. Dennoch war die Geschichte spannend, auch wenn der Höhepunkt der Geschichte meiner Meinung nach sehr knapp vor Schluss auftritt und das offene Ende nicht zwingend zufriedenstellend ist. Die Charaktere Ich bin auf das Buch nur wegen des Films bzw. dem Gewinnspiel des dtv Verlags aufmerksam geworden. Ich habe mir den Trailer angeschaut und war beim Lesen wegen der Charaktere ein bisschen verwirrt, denn meiner Meinung nach ist Jonas im Film mindest 16 Jahre alt, aber in der Geschichte ist auf einmal die Rede davon, dass er seit 12 Jahren in der Gemeinschaft lebt und genau deswegen sollte man immer erst das Buch lesen meine Freunde *lach*. Jonas ist in der Geschichte also 12 Jahre alt und lebt mit seinen Eltern (seine Mutter arbeitet im Gericht und sein Vater auf der Säuglingsstation) und seiner 8-jährigen Schwester Lilly zusammen. Eigentlich führt er ein ganz normales Leben, doch dann steht seine 12er Zeremonie an, bei der jedem 12er mitgeteilt wird, in welcher Berufsrichtung dieser ausgebildet wird. Jonas bekommt keinen normalen Beruf zugeteilt, sondern er soll der nächste Hüter der Erinnerungen werden. Er soll alle Erinnerungen an eine, von den anderen Menschen vergessene Zeit in sich tragen, um der Gemeinschaft mit seiner Weisheit zu helfen. Doch mit den Erinnerungen lastet auch eine sehr große Last auf ihm. Übermittelt werden ihm diese Erinnerung vom alten "Hüter der Erinnerung", der in dieser Geschichte als "Geber" bezeichnet wird. Ich finde es bewundernswert wie Jonas mit all den qualvollen und schmerzvollen Erinnerungen der Menschheit, die er selbst erleben muss, um sie in sich aufzunehmen, umgeht, denn wir wollen nicht vergessen, dass er erst 12 Jahre alt ist. Er ist ein wissensbegieriger und mutiger Junge, der über die gegebenen Aspekte seiner Gemeinschaft hinausschauen kann. So kann er z.B. Farben sehen. Der Schreibstil Die Geschichte ist aus der Sicht von Jonas geschrieben. Und wurde in der personalen Er-/ Sie-Schreibweise geschrieben. Anfangs bekommt man nicht sehr viele Gefühle von Jonas vermittelt, weil er genauso lebt wie alle Anderen und auch Medikamente gegen aufkeimende Gefühle nimmt, aber der Schreibstil verändert sich, sobald der Geber ihm Erinnerungen an Gefühle wie Liebe oder Angst übermittelt. Er wird immer emotionaler. Die Autorin schreibt spanennd, aber geht wie ich schon erwähnt habe leider nicht so sehr auf den Hintergrund dieser perfekt kontrollierten Gesellschaft ein. Ich hätte mir wirklich noch mehr dazu gewünscht, um das Alles noch ein bisschen besser zu verstehen. Der Titel Ich glaube ich könnte mir keinen besseren Titel für diese Geschichte vorstellen. Jonas soll als "Hüter der Erinnerung" ausgebildet werden. Bei meiner Filmausgabe steht auch noch der Originaltitel "The Giver" drauf, der sich auf den Geber, der ihm die Erinnerungen vermittelt, bezieht. Zusammen finde ich die beiden Titel perfekt, aber einzeln finde ich "The Giver" bzw. "Der Geber" nicht ganz so passend, weil sich die Geschichte hauptsächlich um Jonas dreht und dieser erstmal "Hüter der Erinnerung" sein muss um irgendwann "Geber" zu werden. Das Cover Ich liebe das Filmcover und ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage, denn normaler Weise mag ich die "normalen" Cover viel lieber, aber das alte Cover ist meiner Meinung nach echt pottenhäßlich. Natürlich soll das zeigen, dass Jonas auf einmal Farben sehen kann, aber das ist echt nicht schön gestaltet. Das Filmcover wirft dann aber natürlich wieder die Frage mit dem Alter des Protagonisten auf. Mein Fazit "Hüter der Erinnerung" von Lois Lowry gehört zu den ersten klassischen Dystopien. Die Autorin hat eine Geschichte erschaffen, die von einer perfekt kontrollierten Gemeinschaft handelt, die teilweise bei uns wirklich irgendwann so eintreten könnte. Dennoch haben mir die Hintergrundinformationen dieser Gemeinschaft gefehlt. Auch die Geschichte wurde erst zum Ende hin richtig spannend und hat meiner Meinung nach viel unausgeschöpftes Potential, das meiner Meinung nach locker noch für einen zweiten Teil rund um Jonas gereicht hätte. So endet die Geschichte leider zu offen und nicht sonderlich zufriendenstellend.